Bild: Yaskawa Europe GmbH
Bild: Yaskawa Europe GmbH
Ölfreie Druckluft

Ölfreie Druckluft

Auf saubere Druckluft sind viele Branchen angewiesen. Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie gehören ebenso dazu wie Krankenhäuser und Gebäudetechnik. Gleichzeitig spielt in all diesen Bereichen bei der Drucklufterzeugung auch die Energieeffizienz eine wichtige Rolle, nicht nur aus Kostengründen, sondern auch im Hinblick auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Ölfreie Schraubenkompressoren von AquaAir kombiniert mit intelligenten Regelungssystemen für das Druckluftmanagement sind hier ein Lösungsansatz. Leistungsfähige Frequenzumrichter, effiziente Motoren und darauf abgestimmte Steuerungstechnik von Yaskawa spielen bei solchen Konzepten eine Schlüsselrolle.

Bild: Citel Electronics GmbH
Bild: Citel Electronics GmbH
Sicher abgeleitet

Sicher abgeleitet

Beim Hainer See im sächsischen Witznitz, einem Ortsteil der Großen Kreisstadt Borna, etwa 30km südlich von Leipzig gelegen, wird von der Move on Energy mit einer installierten Leistung von 605MW einer der größten, nicht staatlich geförderten Solarparks Europas realisiert. Auf dem rund 500 Hektar – das entspricht ungefähr 700 Fußballfeldern – großen Gelände eines ehemaligen Braunkohletagebaus soll der zukünftige Energiepark Witznitz einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Tradition des Energienutzungsstandorts leisten sowie Arbeitsplätze erhalten und schaffen.

Bild: ©Gorodenkoff/gettyimages.de
Bild: ©Gorodenkoff/gettyimages.de
Übersicht in Echtzeit

Übersicht in Echtzeit

Datenraub ist in der digitalen Welt ein großes Thema. Während softwarebasierter Datenschutz seit Jahren kontinuierlich weiterentwickelt wird, darf der physische Schutz von Daten- und Netzwerkschränken nicht vernachlässigt werden. Denn vor allem dort, wo viele Personen Zugriff haben, sind Identifikation, Organisation und Kontrolle unabdingbare Voraussetzungen. Für diese Zwecke bietet die Marke E-Line von Dirak verschiedene Lösungen.

Bild: ABB
Bild: ABB
Auf die Genauigkeit kommt es an

Auf die Genauigkeit kommt es an

Wie können sich Betreiber von Rechenzentren sicher sein, dass der gemessene PUE-Wert – der Schlüsselparameter für die Energieeffizienz von Rechenzentren – die Realität widerspiegelt? Die weitreichenden Risiken, die mit geringsten Abweichungen in diesem Bereich verbunden sind, können durch die Implementierung der modularen und skalierbaren Lösungen von ABB vermieden werden. Diese erfüllen sämtliche Messanforderungen, bieten ein Höchstmaß an Genauigkeit, verbessern die Energieeffizienz und ermöglichen eine Senkung der Wartungskosten nach einem Upgrade elektrischer Systeme um bis zu 36 Prozent.

Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
High-Speed-Datenübertragung und elektromagnetische Kompatibilität

High-Speed-Datenübertragung und elektromagnetische Kompatibilität

Die Vernetzung der Welt auf dem Weg zur All Electric Society verlangt von Geräten und Schnittstellen immer schnellere Datenübertragungen. Dies erfordert Verbindungen, die Signale und Daten möglichst schnell und möglichst sicher zwischen den entsprechenden PCBs hin und her leiten. Ein umfassendes Board-to-Board-Steckverbinder-Programm bietet verschiedene Lösungen für schnelle Datenübertragung sowie für höchste EMV-Anforderungen.

News

Bild: ABB Stotz-Kontakt GmbH
Bild: ABB Stotz-Kontakt GmbH
Zusammenarbeit zwischen ABB und Caverion: Entwicklung klimaneutraler Gebäude

Zusammenarbeit zwischen ABB und Caverion: Entwicklung klimaneutraler Gebäude

ABB, einer der weltweit führenden Technologieanbieter für elektrische Energieverteilung und Energiemanagement, und Caverion, ein in Nord- und Mitteleuropa ansässiger Experte für intelligente und nachhaltige Gebäude, haben am 8. September 2022 eine gemeinsame Vereinbarung zur Stärkung ihrer Zusammenarbeit bei der Förderung von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in Gebäuden unterzeichnet.

Produktneuheiten

Branchen- und Themenschwerpunkt
Bild: IONITY
Bild: IONITY
Raus aus der Stadt, 
rauf auf die Autobahn

Raus aus der Stadt, rauf auf die Autobahn

Als Joint Venture führender Automobilhersteller hat Ionity sich zum Ziel gesetzt, die Elektro-Mobilität langstreckentauglich zu machen. Dafür soll entlang der europäischen Autobahnen ein gut ausgebautes Netz an Ladepunkten für E-Autos entstehen. Unabhängig vom Fabrikat können dort mittels High Power Charging (HPC) mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in kurzer Zeit laden.

Bild: TeDo Verlag GmbH
Bild: TeDo Verlag GmbH
Es funktioniert!

Es funktioniert!

Normalerweise sind Messestände von Verbänden eher selten dafür bekannt, dass sie sich aufgrund ihrer spektakulären Exponate zu Publikumsmagneten entwickeln. Ganz anders beim ZVEI-Stand in Halle 11 auf der diesjährigen Hannover Messe. Neben dem Demonstrator Antrieb 4.0 war es vor allem der Show-Case PCF@Control Cabinet, der eine Vielzahl an Besuchern anzog. Neben Michael Kellner, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, sowie BDI-Präsident Siegfried Russwurm, war auch Wolfgang Kräußlich, Chefredakteur beim SPS-MAGAZIN, vor Ort und ließ sich die Funktionsweise des Exponats erläutern. Dies hielt er in einem Video fest.

Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Vom digitalen Zwilling 
zur bestückten Montageplatte

Vom digitalen Zwilling zur bestückten Montageplatte

Vor zwei Jahren haben die Unternehmen Weidmüller, Komax, Zuken und Armbruster Engineering die Initiative Smart Cabinet Building gegründet. Seit vergangenem November unterstützt nVent Hoffman/Steinhauer als Anbieter von Automatisierungslösungen für die Gehäusemodifikation die Initiative. Ziel ist es, durch die Vernetzung von Technologie und Expertise über alle Prozessschritte vom Engineering bis zur Verdrahtung Lösungen für die heutigen und zukünftigen Herausforderungen im Schaltschrankbau bereitzustellen.

Bild: ABB
Bild: ABB
Jetzt digitalisieren
Jetzt digitalisieren

Mittel- und Niederspannungs-Schaltanlagen bilden das Rückgrat der elektrischen Energieverteilung. Durch den Einsatz digitaler Schaltanlagen und die Analyse der von ihnen bereitgestellten Daten lassen sich die Betriebskosten vieler Anlagen minimieren – zum Beispiel durch die Überwachung von Leistungsschaltern, Abzweigen und Motorstartern.

Bild: CirQit AG
Bild: CirQit AG
‚Lesbar‘ 
bei Wind und Wetter
‚Lesbar‘ bei Wind und Wetter

Die Digitalisierung von Informationen, die bislang lediglich in Papierform vorhanden waren, ist mittlerweile auch Thema im Schaltschrankbau. Zu begrüßen ist dieser Trend nicht nur aus Nachhaltigkeitsgründen, sondern auch im Hinblick auf Effizienzgewinne in der Schnittstelle zwischen Engineering, Fertigung und letztendlich auch dem Betrieb einer Schaltanlage. Die Firma Cirqit aus Rickenbach Sulz in der Schweiz hat ein cloudbasiertes Tool entwickelt, mit dem Elektroschaltpläne und Anlagendokumentation digitalisiert, editiert und verwaltet werden können, vollkommen standortunabhängig.

Bild: Emka Beschlagteile GmbH & Co. KG
Bild: Emka Beschlagteile GmbH & Co. KG
Flammengeschützt 
und selbstverlöschend
Flammengeschützt und selbstverlöschend

Das Produktportfolio von Emka erhält Zuwachs: Mit dem Nothammer nach DIN EN45545-2 HL3 hat der Anbieter für Verschlüsse, Scharniere und Dichtungen ein robustes Produkt speziell für den Einsatz in Schienenfahrzeugen entwickelt. Gerade in Zügen sind die Ansprüche besonders hoch, somit auch an die „kleinen Lebensretter“. Neben der Einschlagwirkung muss auch die europäische Brandschutznorm beachtet werden. Um diese Anforderungen zu erfüllen, setzt Emka auf einen speziellen Kunststoff.

Schaltschränke und Gehäuse
Bild: Günther Spelsberg GmbH & Co. KG
Bild: Günther Spelsberg GmbH & Co. KG
Mit wenigen Klicks 
zum individuellen Gehäuse

Mit wenigen Klicks zum individuellen Gehäuse

Spelsberg hat seinen Konfigurator für Produkte der Geos-Serie weiterentwickelt und um nützliche Funktionen zur Individualisierung ergänzt. Neben Bohrungen und Ausschnitten können Kunden Leitungseinführungen und Belüftungselemente flexibel einplanen. Mit den Neuerungen ermöglicht der Hersteller den Nutzern eine noch präzisere Zusammenstellung individueller Gehäuselösungen.

Kühler Kopf, kleiner Fußabdruck
Kühler Kopf, kleiner Fußabdruck

Werkzeugmaschinen benötigen für exakte Metallbearbeitung punktgenaue Temperaturregelung mit Flüssigkeitskühlung. Die neuen Rittal TopTherm Chiller im VX25-Schaltschranksystem schaffen das mit kleinem Footprint und funktionieren dazu flexibel, platzsparend, vernetzbar und einfach in der Bedienung.

Energie- und Unterverteilung
Bild: Citel Electronics GmbH
Bild: Citel Electronics GmbH
Sicher abgeleitet

Sicher abgeleitet

Beim Hainer See im sächsischen Witznitz, einem Ortsteil der Großen Kreisstadt Borna, etwa 30km südlich von Leipzig gelegen, wird von der Move on Energy mit einer installierten Leistung von 605MW einer der größten, nicht staatlich geförderten Solarparks Europas realisiert. Auf dem rund 500 Hektar – das entspricht ungefähr 700 Fußballfeldern – großen Gelände eines ehemaligen Braunkohletagebaus soll der zukünftige Energiepark Witznitz einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Tradition des Energienutzungsstandorts leisten sowie Arbeitsplätze erhalten und schaffen.

Bild: Socomec GmbH
Bild: Socomec GmbH
Differenzströme frühzeitig erkennen

Differenzströme frühzeitig erkennen

Bei vielen kritischen Anwendungen hat die durchgehende Betriebsfähigkeit höchste Priorität, z.B. bei Produktionslinien, deren Betrieb nicht unterbrochen werden darf oder bei Rechenzentren, wo ein Verlust oder eine Beschädigung der Daten droht. Ein Verlust der Betriebsfähigkeit kann katastrophale Auswirkungen haben und hohe Investitions- und Wiederherstellungskosten sowie Qualitätsprobleme nach sich ziehen. Ein Grund können Differenzströme sein, die sich zu einem Fehlerstrom entwickeln.

Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG
Von der Idee 
bis zur Montage – in 3D
Von der Idee bis zur Montage – in 3D

Dass der Einsatz von Schienenverteilerlösungen im Vergleich zu Kabelinstallationen bedeutende Vorteile in Gebäuden und Infrastrukturprojekten liefert, lässt sich leicht nachvollziehen. Wie groß der Benefit für Planende und Projektierende tatsächlich ist, machen Softwaretools wie die Simaris-Suite von Siemens, die in 21 Sprachen verfügbar ist, deutlich. Das neue Plug-in mit dem Namen Simaris Busbarplan für Autodesk Revit zur BIM-konformen 3D-Planung der Energieverteilung spielt für die durchgängige Digitalisierung eine entscheidende Rolle.

Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG
Vorbeugende Wartung mit Condition Monitoring
Vorbeugende Wartung mit Condition Monitoring

Wartungsarbeiten an elektrischen Anlagen und Geräten wurden in der Vergangenheit üblicherweise nach definierten Zeitintervallen geplant. Um den wachsenden Anforderungen an Verfügbarkeit einerseits und Effizienz andererseits auch künftig gerecht zu werden, sind jedoch auch in der elektrischen Energieverteilung effizientere und intelligentere Instandhaltungskonzepte gefragt. Digitalisierung und die intelligente Nutzung vorhandener Daten schaffen die
Voraussetzung für eine vorbeugende Wartung.

Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG
Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG
Mehr Flexibilität bei der Anlagenplanung
Mehr Flexibilität bei der Anlagenplanung

Nach der Kompaktleistungsschalter-Serie h3+ hat Hager mit dem neuen HW1 aus der Produktfamilie hw+ jetzt einen offenen Leistungsschalter in kompakter Bauform entwickelt und in das Schranksystem Univers bis 1.600A integriert. Was diese Lösung auszeichnet und welche Vorteile sie bietet, haben uns die beiden Hager-Experten für Zweckbaulösungen, Mark Zimpfer und Bari Ali, erläutert.

Komponenten
Bild: Yaskawa Europe GmbH
Bild: Yaskawa Europe GmbH
Ölfreie Druckluft

Ölfreie Druckluft

Auf saubere Druckluft sind viele Branchen angewiesen. Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie gehören ebenso dazu wie Krankenhäuser und Gebäudetechnik. Gleichzeitig spielt in all diesen Bereichen bei der Drucklufterzeugung auch die Energieeffizienz eine wichtige Rolle, nicht nur aus Kostengründen, sondern auch im Hinblick auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Ölfreie Schraubenkompressoren von AquaAir kombiniert mit intelligenten Regelungssystemen für das Druckluftmanagement sind hier ein Lösungsansatz. Leistungsfähige Frequenzumrichter, effiziente Motoren und darauf abgestimmte Steuerungstechnik von Yaskawa spielen bei solchen Konzepten eine Schlüsselrolle.

Bild: Pepperl+Fuchs SE
Bild: Pepperl+Fuchs SE
Umstieg leicht gemacht
Umstieg leicht gemacht

Seit Ende der 70er Jahre werden sogenannte Europakarten als Leiterplatten für elektronische Bauteile eingesetzt. Sie werden in einen Baugruppenträger gesteckt und kommunizieren mit anderen Komponenten über ein Bussystem. Seit etwa 30 Jahren gibt es allerdings vorteilhaftere Lösungen, Leiterplatten mit elektronischen Schaltungen zu montieren, so etwa Hutschienensysteme oder Termination-Board-Lösungen. Zwangsläufig sank im Laufe der Zeit das Angebot an Europakarten, die jedoch nach wie vor als Ersatz oder als Erweiterung benötigt werden. Pepperl+Fuchs stellt nun ein Baukastensystem zur Verfügung, mit dem Migrationsprojekte von Europakarten mit überschaubarem Aufwand durchgeführt werden können.

Planungstools und Software
Bild: Isar Aerospace
Bild: Isar Aerospace
Bavarian 
Rocket Science

Bavarian Rocket Science

Der Wettlauf ins All erlebt eine Neuauflage. Doch anders als in den 1950er und 1960er Jahren ringen diesmal keine politischen Systemblöcke um Pionierleistungen in der Raumfahrt. New Space, wie die Fachwelt die Kommerzialisierung neuer Raumfahrt-Technologien und -Anwendungen nennt, ruft vielmehr privat finanzierte Start-ups auf den Plan. Rund um die Welt entwickeln und bauen sie flexible Startsysteme und wiederverwendbare Trägerraketen, die kleine und mittelgroße Satelliten kostengünstig in unterschiedliche Erdumlaufbahnen bringen können.

Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Einfacher und schneller

Einfacher und schneller

Schaltanlagenbauer stehen permanent unter Druck. Der Grund: Kunden drängen oft darauf, Projekte in immer kürzerer Zeit umzusetzen. Dieser Zeitdruck fängt schon in der Angebotsphase an. Mit der weiterentwickelten Planungssoftware Rittal Power Engineering greift Rittal jetzt dem Anlagenbau unter die Arme, um Schaltanlagen einfacher und damit schneller zu planen.

Bild: WSCAD GmbH
Bild: WSCAD GmbH
Engineering auf neuem Level
Engineering auf neuem Level

Im Jahr 1990 gegründet, wollte sich WSCAD eigentlich auf das Design von Leiterplatten ausrichten. Doch wie so oft, kam es anders: Heute ist das Unternehmen mit seinem Angebot für den Elektro-CAD-Bereich im Maschinen- und Anlagenbau etabliert. „Unter dem Namen Electrix steht jetzt unsere neue Softwaregeneration in den Startlöchern – mit umfangreichen Verbesserungen und Erweiterungen“, verspricht Axel Zein. Wie die konkret aussehen und auf welche Trends man damit reagieren will, erklärt der WSCAD-Geschäftsführer im SCHALTSCHRANKBAU.

Bild: Komax AG
Bild: Komax AG
Kürzere Durchlaufzeit, höhere Qualität
Kürzere Durchlaufzeit, höhere Qualität

Die Verdrahtung ist beim Schaltschrankbau eine fordernde und immens wichtige Tätigkeit. Sie gehört zu dem zeitaufwändigsten Fertigungsprozess im gesamten Produktionsprozess. Hier bietet Komax technisch durchdachte Automatisierungslösungen, um diese Zeitspanne erheblich zu senken. In dieser Wertkette braucht es neben der Automatisierung auch die Digitalisierung der relevanten Fertigungsdaten. Mit der Softwarelösung Digital Lean Wiring (DLW) wird dieser Prozess auf einfache Weise unterstützt.

Bild: F-tronic
Bild: F-tronic
Integration auf 
allen Ebenen
Integration auf allen Ebenen

Ein effizientes Elektro-Engineering kommt ohne durchgängige Verbindung zur übrigen IT-Landschaft im Unternehmen nicht aus. Der Schrankhersteller F-tronic optimiert sein Projektierungsgeschäft mithilfe einer Schnittstelle zum ERP-System. Jederzeit haben die Team-Mitarbeiter Zugriff auf die aktuell angelegten Projekte im System. Das Ziel: maßgeschneiderte Angebote für den Elektroinstallateur.

Workflow, Prozesse und Dienstleistungen
Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Smarte Anlagenfertigung

Smarte Anlagenfertigung

Nachdem die erste Ausgabe der insgesamt dreiteiligen Serie „Digitaler Schaltanlagenbau“ ihr Augenmerk ganz auf die Digitalisierungspotenziale in den anfänglichen Prozessphasen von Planung, Konfiguration und Bestellung gelegt hat, sind wir in der Werkstatt und in der Bauphase angekommen. Das heißt, jetzt wird kommissioniert und beschriftet, ausgemessen und zugeschnitten, gebaut, gebohrt und gefräst, bestückt und verdrahtet. Das virtuelle 3D-Modell – der digitale Zwilling der Schaltanlage – erwacht nun als reales, physisches Abbild zum Leben.

Bild: ZVEI e.V.
Bild: ZVEI e.V.
Mehrwert veranschaulichen

Mehrwert veranschaulichen

Digitales Typenschild, digitaler Zwilling, Verwaltungsschale: In Zusammenhang mit der smarten Fabrik fallen diese Begriffe immer wieder. Die meisten haben sie schon einmal gehört. Einige haben sich schon damit beschäftigt, für viele klingen sie noch recht abstrakt. Dabei sind die Möglichkeiten, die diese Konzepte eröffnen, enorm. Das will der Zvei, der Verband der Elektro- und Digitalindustrie, mit einem Show-Case namens PCF@Control Cabinet jetzt zeigen. SCHALTSCHRANKBAU und SPS-MAGAZIN werden die Anwendung in den nächsten Monaten näher begleiten und sprachen dazu eingangs mit Initiator Prof. Dr. Dieter Wegener, Sprecher des Zvei-Führungskreises Industrie 4.0.

Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Prozesse vereinfachen

Prozesse vereinfachen

Der klassische Schaltschrankbau ist durch viele manuelle Arbeitsschritte geprägt, die die Prozesse häufig zeitaufwändig, teuer und fehleranfällig machen. Denn in einem durchschnittlichen Schaltschrank sind allein 500 Verbindungen für die Steuerungstechnik verlegt, mit unterschiedlichen Farben, Querschnitten und Konfektionierungen. Konstrukteure verwenden heute allein mindestens 30% ihrer Arbeitszeit auf die Datenerstellung und Datenpflege. Digitale Zwillinge bieten hier Effizienzpotenzial.

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Vorhandene Tools nutzen
Vorhandene Tools nutzen

Raus aus Büro und Werkstatt – rein in den Betrieb. Denn auch wenn mit Teil 3 unsere Artikelserie ‚Digitaler Schaltanlagenbau‘ beendet ist, sind die Automatisierungs- und Optimierungspotenziale im Projektzyklus des digitalen Schaltanlagenbaus noch lange nicht ausgeschöpft. Nach der Produktion der physischen Schaltanlage rücken nun der Inbetriebnahme- und Übergabeprozess sowie die anschließenden Wartungs-, Instandhaltungs- und Servicearbeiten in den Fokus. Ganz oben auf der Agenda stehen Kommunikationstests, Funktionsprüfungen, die Erstellung und Übergabe von Dokumentationen sowie die innovative Fehlerdiagnose und -behebung mittels Augmented Reality.

Bild: IT-AT GmbH
Bild: IT-AT GmbH
Personelle Entlastung
Personelle Entlastung

Da moderne Gebäude- und Automationssysteme aufgrund der Digitalisierung und der steigenden Nutzeransprüche immer komplexer werden, stehen Entwickler, Hersteller und Distributoren von Gebäudeautomationslösungen vor einer großen Herausforderung: In ihrer Funktion als Systemintegratoren müssen sie eine bestmögliche Vernetzung aller Komponenten miteinander sowie deren präzise Abstimmung gewährleisten. Gerade an den Schnittstellen
zwischen den Bereichen IT und Automationstechnik ist dafür umfassendes, spezifisches Knowhow erforderlich.

Bild: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen
Bild: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen
Es wird konkret
Es wird konkret

Der digitale Zwilling ist der interdisziplinäre Kern zahlreicher Industrie-4.0 (I4.0)-Anwendungen. Implementierungsansätze sind allerdings oft noch individuell und kostenintensiv, da nutzbare Standards und Referenzmodelle bisher nicht vorhanden waren. Die Plattform I4.0 hat die Verwaltungsschale als einheitlichen Standard für den digitalen Zwilling eingeführt. Im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs entsteht daher im vom BMWi geförderten Forschungsprojekt ‚IIP-Ecosphere‘ eine Implementierung der Verwaltungsschale in der Sennheiser Future Factory.

Werkzeuge/Messtechnik
Bild: Panduit
Bild: Panduit
Batterielos, netzwerkfähig 
und ATEX-zertifiziert

Batterielos, netzwerkfähig und ATEX-zertifiziert

Mit der ersten Version des VeriSafe-Systems zur Überprüfung der Spannungsfreiheit von Schaltschränken war Panduit einer der fünf Gewinner des SCHALTSCHRANKBAU Innovation Awards 2021. Im Rahmen der ersten EMEA-Pressekonferenz wurde nun das Nachfolgemodell VeriSafe 2.0 vorgestellt, das ab Juli auf dem europäischen Markt verfügbar sein wird und eine Reihe von Weiterentwicklungen bietet.

Bild: ©greenbutterfly/stock.adobe.com
Bild: ©greenbutterfly/stock.adobe.com
Damit’s auf dem 
Hochvolt-Prüfstand läuft

Damit’s auf dem Hochvolt-Prüfstand läuft

Der Trend zur E-Mobilität ist im wahrsten Sinne des Wortes hochspannend. Um die Wünsche der E-Autokunden nach hoher Reichweite mit möglichst kurzen Ladezeiten und dynamischen Fahrleistungen zu erfüllen, geht der Trend in Richtung immer höherer Systemspannungen im Antriebsstrang. Mess- und Prüftechnik für die E-Mobilität verlangt den installierten Geräten daher Höchstleistungen ab.

Bild: Alfra GmbH
Bild: Alfra GmbH
Viel mehr als Löcher
Viel mehr als Löcher

„Wir machen Löcher“. So stellte die Werkzeugmanufaktur Alfra auf ihrer ehemaligen Homepage einen der Kernbereiche des Unternehmens dar. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn Loch ist nicht gleich Loch und stellt Entwickler und Konstrukteure vor vielfältige Herausforderungen. Alfra, die laut eigenen Angaben als Erfinderin des Dreispalt-Blechlochers gilt, vertreibt bereits seit Ende der 70er Jahre entsprechende Betätigungshilfen für ihr Locher-Sortiment. Dazu gehören auch hydraulische Handstanzen. Wie alle Geräte aus dem Firmenprogramm werden diese ständig den Erfordernissen der Schaltschrankbaubranche angepasst. Momentan steht erneut ein Update für diese Produktlinie an.

Bild: ifm electronic gmbh
Bild: ifm electronic gmbh
Temperatur und Feuchtigkeit im Griff
Temperatur und Feuchtigkeit im Griff

Die Gesundheit der Mitarbeiter zu stärken und die Umwelt zu entlasten sind die Hauptziele des Projekts Prover Bike 4.0, bei dem zudem der Einsatz von Ifm-Produkten in einer Industrie-4.0-Anwendung erlebbar gemacht wird. Erfasst werden die Tage, an denen die Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Der Schaltschrank, in dem die entsprechende Technik untergebracht ist, wird ebenfalls mit Ifm-Technik überwacht. Zum Einsatz kommt hier die Digitalisierungsplattform Moneo RTM.

Zubehör und Ausstattung
Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Hohe 
Wiederholgenauigkeit

Hohe Wiederholgenauigkeit

Die Business Unit Workplace Solution von Weidmüller bietet Lösungen und Produkte an, die entlang der Wertschöpfungskette des Kunden die Arbeitsprozesse optimieren. Diese sind im Wesentlichen die Bestückung der Tragschiene, die Kabelkonfektion und die Beschriftung der Komponenten und des Schaltschrankes. Der Anbieter stellt hierfür unter der Be zeichnung MultiMark und MultiCard schnelle, verlässliche und durchgängige Markierungssysteme zur Verfügung.

Bild: ©U. J. Alexander/stock.adobe.com
Bild: ©U. J. Alexander/stock.adobe.com
Weniger Stress, mehr Ausbringung

Weniger Stress, mehr Ausbringung

Gut geschulte, flexibel einsetzbare Fachkräfte sind rar. Und weil das in Zukunft wohl noch schlimmer wird, setzen sich immer mehr Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes intensiv mit Assistenzsystemen auseinander, so auch das Unternehmen Schleuniger. Schnell stellte sich in der Praxis heraus, dass eine einfache Systemeinbindung und die zielgerichtete Kommunikation mit beliebigen ERP-Systemen die entscheidenden Knackpunkte sind. Daher entwickelte Schleuniger auf Grundlage der Erfahrungen im eigenen Unternehmen einen flexibel anpassbaren Lösungsbaukasten. Die projektspezifische Auslegung und Fertigung der Industrie-PCs übernimmt dabei Efco.

Bild: Brother International GmbH
Bild: Brother International GmbH
Immer normgerecht

Immer normgerecht

Moderne Schalt- und Steuerungsanlagen sind hochkomplexe elektronische Systeme. Wenn nicht jedes Kabel zielgenau beschriftet ist, können Anwender da schon einmal den Überblick verlieren. Damit das nicht passiert, gibt es Beschriftungsgeräte, die flexibel einsetzbar sowie digital ansteuerbar sind und sich so direkt in die
moderne Verkabelungstechnik einfügen.

Bild: Komax AG
Bild: Komax AG
Aufwand und Fehler verringern
Aufwand und Fehler verringern

Fast der halbe Arbeitsaufwand im Schaltschrankbau entsteht bei der Verdrahtung. Moderne Kabelverarbeitungsmaschinen von Komax ermöglichen die Vollautomatisierung der arbeitsintensivsten Prozesse. Mit der neuen kompakten Zeta 620 können jetzt auch kleinere Schaltschrankbauer wirtschaftlich in die Automatisierung einsteigen.

Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Mehr Tempo bei hoher Qualität
Mehr Tempo bei hoher Qualität

Seit 2016 setzt die Firma Elpex aus Kirchberg im Schweizer Kanton Bern auf die Automatisierung ihrer Fertigung. Zusätzlich zum Schaltschrank-Bearbeitungscenter Perforex und dem Secarex-Zuschnittcenter ist Anfang 2020
ein Rittal Wire Terminal WT36 in Betrieb genommen worden. Gemeinsam
erledigen die Maschinen „fast alles selber“, wie die Mitarbeiter sagen.

Bild: Komax AG
Bild: Komax AG
Visitenkarte des Schaltschranks
Visitenkarte des Schaltschranks

Eine kontrastreiche, gut lesbare Beschriftung der Drähte ist die Visitenkarte jedes Schaltschranks. Um diese Kundenanforderung zu erfüllen, sind zahlreiche Beschriftungssysteme mit Papierstreifen und Clips oder bedruckbaren Schläuchen am Markt erhältlich, deren Anwendung allerdings Nachteile bergen. Der Beitrag stellt eine effiziente, automatisierte Alternative vor.