Bild: Ormazabal GmbH
Bild: Ormazabal GmbH
Alte Heizkessel raus, 
neue BHKW rein

Alte Heizkessel raus, neue BHKW rein

6.000 Haushalte mit Strom versorgen – das ist die Aufgabe der Heizzentrale im sächsischen Freital. Wo einst gut ein Dutzend Heizkessel die Wärmeenergie für eine angrenzende Wohnsiedlung bereitstellten, erzeugen künftig zwei moderne Blockheizkraftwerke emissionsarme elektrische Energie. Damit diese ins öffentliche Netz eingespeist werden kann, lieferte Ormazabal eine Transformatorstation als anschlussfertige Komplettlösung. Vom Engineering bis hin zur Organisation der Stationsanlieferung kam dabei für den Auftraggeber alles aus einer Hand.

Bild: Panduit GmbH
Bild: Panduit GmbH
Es gibt ihn doch…

Es gibt ihn doch…

Dass Kabelbinder nicht gleich Kabelbinder ist, bezieht sich nicht nur auf die Qualität. Die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Befestigung machen aus den speziellen Kabelbindern und deren Zubehör den gern gesuchten Lufthaken. Wie trifft man die richtige Wahl?

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Smarte Anlagenfertigung

Smarte Anlagenfertigung

Nachdem die erste Ausgabe der insgesamt dreiteiligen Serie „Digitaler Schaltanlagenbau“ ihr Augenmerk ganz auf die Digitalisierungspotenziale in den anfänglichen Prozessphasen von Planung, Konfiguration und Bestellung gelegt hat, sind wir in der Werkstatt und in der Bauphase angekommen. Das heißt, jetzt wird kommissioniert und beschriftet, ausgemessen und zugeschnitten, gebaut, gebohrt und gefräst, bestückt und verdrahtet. Das virtuelle 3D-Modell – der digitale Zwilling der Schaltanlage – erwacht nun als reales, physisches Abbild zum Leben.

Bild: Dirak GmbH
Bild: Dirak GmbH
Hoch belastbar

Hoch belastbar

Lässt sich eine komplette Werkbank in Kürze ohne Werkzeug montieren und hält sie gleichzeitig hohen Belastungen stand? Ein Anwenderbericht von Dirak bei der Werkzeugfabrik Haromac zeigt, dass die Verbinder der Dirak-Snap-Technology (DST) dies ermöglichen. Die DST-Produkte werden darüber hinaus bereits von verschiedenen namhaften Herstellern im Schaltschrankbau, auch als Flatpack, eingesetzt.

Bild: Icotek GmbH
Bild: Icotek GmbH
Click. Clack. Closed!

Click. Clack. Closed!

Der Spezialist für Kabelmanagement aus dem baden-württembergischen Eschach stellt sein neuestes Produkt im Bereich werkzeuglose Kabeleinführung vor. Mit der neuen KEL-FA hat Icotek eine Kabeleinführung mit Spannhebelarretierung realisiert.

Bild: ifm electronic gmbh
Bild: ifm electronic gmbh
Temperatur und Feuchtigkeit im Griff

Temperatur und Feuchtigkeit im Griff

Die Gesundheit der Mitarbeiter zu stärken und die Umwelt zu entlasten sind die Hauptziele des Projekts Prover Bike 4.0, bei dem zudem der Einsatz von Ifm-Produkten in einer Industrie-4.0-Anwendung erlebbar gemacht wird. Erfasst werden die Tage, an denen die Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Der Schaltschrank, in dem die entsprechende Technik untergebracht ist, wird ebenfalls mit Ifm-Technik überwacht. Zum Einsatz kommt hier die Digitalisierungsplattform Moneo RTM.

Bild: FINDER GmbH
Bild: FINDER GmbH
Klick-Minimierung

Klick-Minimierung

Elektrotechnikspezialist Finder aus Trebur-Astheim bietet über 2.000 Relais-Lösungen. Um aus diesem
Bestand das passende Produkt schnell und zielgenau herauszufiltern, hat der Konzern die Software Produkt.Finder entwickelt. Die Suchmaschine ermöglicht es, mit maximal fünf Eingaben die Auswahl aus dem Gesamtbestand auf weniger als fünf Artikel einzugrenzen. So können Nutzer – ob Laie oder Fachmann innerhalb kurzer Zeit das für sie geeignete Produkt ermitteln.

News

Produktneuheiten

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Branchen- und Themenschwerpunkt
Bild: R. Stahl Schaltgeräte GmbH
Bild: R. Stahl Schaltgeräte GmbH
Online-Demonstrator 
für digitales Typenschild

Online-Demonstrator für digitales Typenschild

Als im Ex-Schutz-Bereich tätiges Unternehmen gestaltet R. Stahl den Digitalisierungsprozess der Industrie 4.0 mit und ist Mitglied der Industrial Digital Twin Association (IDTA). In der IDTA engagieren sich führende Industrieunternehmen und Verbände für die offene, interoperable Weiterentwicklung der Asset Administration Shell (AAS, dt.: Verwaltungsschale) zum digitalen Zwilling für die Umsetzung von Industrie 4.0.

Bild: Ormazabal GmbH
Bild: Ormazabal GmbH
Partner für die Planung

Partner für die Planung

Bereits seit dem 1. November 2018 ist die Technische Anschlussregel Mittelspannung (VDE-AR-N4110) gültig, dennoch stellen die darin festgelegten Anforderungen, insbesondere an Schutzkonzept und Fernsteuerung, viele Planerinnen und Planer auch jetzt noch vor Herausforderungen. Ormazabal arbeitet als Experte für Mittelspannungslösungen eng mit Planungsbüros zusammen und bietet Unterstützung in diesem Bereich.

Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Was nicht passt, wird passend gemacht

Was nicht passt, wird passend gemacht

Die Anforderungen an unser Stromübertragungsnetz werden zunehmend komplexer: Dominierten noch vor zwanzig Jahren Generatoren mit rotierenden Massen und bilderbuchhaften Sinuswellen die Netze, so sind es heute zunehmend getaktete Erzeuger, wie z.B. Wechselrichter an Photovoltaikanlagen. Die Prüfaufgaben an Schaltschränken werden dadurch vielschichtiger, und dementsprechend werden Hochspannungsschutzschränke und Mittelspannungsschaltanlagen zunehmend individualisiert und auf die jeweilige Applikation und Spezifikation zugeschnitten.

Bild: K.A. Schmersal Holding
Bild: K.A. Schmersal Holding
Integriert oder separiert?
Integriert oder separiert?

Auch bei kleineren Maschinen setzen sich zunehmend Sicherheitssteuerungen als Alternative zu Relaisbausteinen durch. Der Konstrukteur hat die Wahl zwischen zwei Konzepten: Manches spricht für die Integration der Safety in die Automatisierungs-SPS – aber eine separate Sicherheits-(Klein-)Steuerung bietet auch klare Vorteile.

Bild: Baumüller Nürnberg GmbH
Bild: Baumüller Nürnberg GmbH
Brückenbauer
Brückenbauer

Mit seiner neuen Steuerungsplattform b maXX PLC kombiniert der bayerische
Automatisierungsspezialist Eigenschaften von Industrie-PCs und SPS-Steuerungen, um den Bereich zwischen diesen existierenden Lösungen abzudecken. Zwei verfügbare Varianten für Motion Control und für Datenmanagement sind von Beginn an verfügbar.

Schaltschränke und Gehäuse
Bild: Pepperl+Fuchs SE
Bild: Pepperl+Fuchs SE
Standardisierte und 
kundenspezifische Remote-I/O

Standardisierte und kundenspezifische Remote-I/O

Der Einsatz von elektrischen Komponenten in explosionsgefährdeten Bereichen erfordert Lösungen, die neben allen notwendigen Zertifizierungen auch zuverlässigen Schutz bieten. Durch die jahrzehntelange Erfahrung in diesem
Umfeld erfüllen die Remote-I/O-Lösungen von Pepperl+Fuchs die strengen Anforderungen nachweislich. Durch
Expertenwissen und hochwertige Komponenten sind sowohl die Standardausführungen als auch die kundenspezifischen Lösungen schnell einsatzbereit und können in eine Vielzahl an Applikationen integriert werden.

Bild: Häwa GmbH
Bild: Häwa GmbH
Rasch verfügbar, individuell bearbeitet
Rasch verfügbar, individuell bearbeitet

Für die Firma Foppa hat Häwa ein individuelles, kundenspezifisches Standardprogramm aufgelegt. Der Spezialist für Brandschutz und Rauchabzug kann somit jederzeit auf die benötigten Schränke und Gehäuse zugreifen und seinerseits Großprojekte in der gesamten Schweiz realisieren.

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Energie- und Unterverteilung
Bild: FINDER GmbH
Bild: FINDER GmbH
Klick-Minimierung

Klick-Minimierung

Elektrotechnikspezialist Finder aus Trebur-Astheim bietet über 2.000 Relais-Lösungen. Um aus diesem
Bestand das passende Produkt schnell und zielgenau herauszufiltern, hat der Konzern die Software Produkt.Finder entwickelt. Die Suchmaschine ermöglicht es, mit maximal fünf Eingaben die Auswahl aus dem Gesamtbestand auf weniger als fünf Artikel einzugrenzen. So können Nutzer – ob Laie oder Fachmann innerhalb kurzer Zeit das für sie geeignete Produkt ermitteln.

Bild: E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH
Bild: E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH
Clever verbaut

Clever verbaut

In Serverschränken von IT- und Datenzentren wird es immer enger. Hersteller, Original Equipment Manufacturer und Provider sind daher laufend auf der Suche nach Platzersparnis im Schrank. Eine oft übersehene Lösung hierfür sind vertikal montierte Stromverteilungssysteme auf der Rückseite des Racks. Diese Montageart spart frontseitig Höheneinheiten ein und der so gewonnene Platz steht für zusätzliche aktive Technik zur Verfügung.

Bild: Wöhner GmbH & Co. KG
Bild: Wöhner GmbH & Co. KG
Der Dreiklang der Nachhaltigkeit

Der Dreiklang der Nachhaltigkeit

Wie viele andere Unternehmen, die den Schaltschrank- und Maschinenbau beliefern, hatte auch Wöhner im letzten Jahr mit einem Dilemma zu kämpfen: Eine sehr gute Auftragslage stand bisher nicht dagewesenen Material- und Lieferengpässen gegenüber. Zudem trieb der Anbieter von elektrotechnischen Komponenten aus Rödental seine Digitalisierung maßgeblich voran: sowohl in der Kommunikation mit den Kunden, als auch mit Blick auf seine Logistik und Fertigung. Ergänzt wurden diese Aktivitäten durch eine Vielzahl neuer Produkte. Über diese Themen und noch mehr unterhielt sich der SCHALTSCHRANKBAU zu Beginn des neuen Jahres mit Wöhner-CEO Philipp Steinberger.

Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG
Isoliermedium aus natürlichen Bestandteilen
Isoliermedium aus natürlichen Bestandteilen

Das Umspannwerk Münichtal der Energie Steiermark Gruppe hat jetzt eine nachhaltige Mittelspannungsschaltanlage von Siemens. Die Energieverteilungsanlage ist seit Jahresende 2020 in Betrieb und wurde nun nach einer Testphase offiziell dem Kunden übergeben. Damit hat Siemens zum ersten Mal in Österreich eine fluorgasfreie Schaltanlage des klimaschonenden Blue-Portfolios bei einem Kunden installiert.

Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Dem Lichtbogen die Stirn bieten
Dem Lichtbogen die Stirn bieten

Temperaturen von weit über 10.000 Grad, eine immense Druckwelle und sich schnell ausbreitende heiße Gase – ein Störlichtbogenunfall stellt eine immense Gefahr für Mensch und Technik dar. Diese Risiken wollen immer mehr Unternehmen minimieren. Für den Schaltanlagenbau eine nicht ganz triviale Herausforderung – mit vielen Fragen. Rittal hat den Schaltanlagenbauer Gefeba aus Gladbeck beim Aufbau einer Anlage mit Störlichtbogensicherheit B begleitet.

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Komponenten
Bild: Panduit GmbH
Bild: Panduit GmbH
Es gibt ihn doch…

Es gibt ihn doch…

Dass Kabelbinder nicht gleich Kabelbinder ist, bezieht sich nicht nur auf die Qualität. Die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Befestigung machen aus den speziellen Kabelbindern und deren Zubehör den gern gesuchten Lufthaken. Wie trifft man die richtige Wahl?

Bild: EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
Bild: EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
Gelungener Spagat

Gelungener Spagat

Wer ein Verschluss-System für Schaltschränke sucht, welches gleichzeitig korrosionsbeständig, leicht und kostengünstig ist, für den könnte der optimierte Mehrpunkt-Verschluss von Emka die richtige Lösung sein. Der Experte für Verschlusstechnik hat seinem jüngst konstruktiv verbesserten System ein Upgrade mit deutlich höheren Festigkeitswerten spendiert. Anschlussstangen aus glasfaserverstärktem Polyamid liefern eine hohe Stabilität und eröffnen im preissensiblen Segment neue Möglichkeiten.

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Planungstools und Software
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Einfacher und schneller

Einfacher und schneller

Schaltanlagenbauer stehen permanent unter Druck. Der Grund: Kunden drängen oft darauf, Projekte in immer kürzerer Zeit umzusetzen. Dieser Zeitdruck fängt schon in der Angebotsphase an. Mit der weiterentwickelten Planungssoftware Rittal Power Engineering greift Rittal jetzt dem Anlagenbau unter die Arme, um Schaltanlagen einfacher und damit schneller zu planen.

Bild: WSCAD GmbH
Bild: WSCAD GmbH
Engineering auf neuem Level

Engineering auf neuem Level

Im Jahr 1990 gegründet, wollte sich WSCAD eigentlich auf das Design von Leiterplatten ausrichten. Doch wie so oft, kam es anders: Heute ist das Unternehmen mit seinem Angebot für den Elektro-CAD-Bereich im Maschinen- und Anlagenbau etabliert. „Unter dem Namen Electrix steht jetzt unsere neue Softwaregeneration in den Startlöchern – mit umfangreichen Verbesserungen und Erweiterungen“, verspricht Axel Zein. Wie die konkret aussehen und auf welche Trends man damit reagieren will, erklärt der WSCAD-Geschäftsführer im SCHALTSCHRANKBAU.

Bild: Komax AG
Bild: Komax AG
Kürzere Durchlaufzeit, höhere Qualität
Kürzere Durchlaufzeit, höhere Qualität

Die Verdrahtung ist beim Schaltschrankbau eine fordernde und immens wichtige Tätigkeit. Sie gehört zu dem zeitaufwändigsten Fertigungsprozess im gesamten Produktionsprozess. Hier bietet Komax technisch durchdachte Automatisierungslösungen, um diese Zeitspanne erheblich zu senken. In dieser Wertkette braucht es neben der Automatisierung auch die Digitalisierung der relevanten Fertigungsdaten. Mit der Softwarelösung Digital Lean Wiring (DLW) wird dieser Prozess auf einfache Weise unterstützt.

Bild: F-tronic
Bild: F-tronic
Integration auf 
allen Ebenen
Integration auf allen Ebenen

Ein effizientes Elektro-Engineering kommt ohne durchgängige Verbindung zur übrigen IT-Landschaft im Unternehmen nicht aus. Der Schrankhersteller F-tronic optimiert sein Projektierungsgeschäft mithilfe einer Schnittstelle zum ERP-System. Jederzeit haben die Team-Mitarbeiter Zugriff auf die aktuell angelegten Projekte im System. Das Ziel: maßgeschneiderte Angebote für den Elektroinstallateur.

Bild: Eplan GmbH & Co. KG
Bild: Eplan GmbH & Co. KG
Worauf es ankommt
Worauf es ankommt

Das heutige Ökosystem der industriellen Automatisierung ist geprägt von vielen Medienbrüchen bei der Bearbeitung und Übergabe von Dokumentationen. Es gilt, diese im Entwicklungsprozess von Maschinen bzw. Anlagen aufzulösen – durch eine gezielte Zusammenarbeit aller Akteure und Systeme. Daten, die im Engineering-Prozess erstellt werden, müssen mit allen am Prozess Beteiligten ausgetauscht werden. Das Zielbild: Maschinenbauer und Systemintegratoren, Schaltanlagenbauer, Komponentenhersteller wie auch die Betreiber einer Maschine bzw. Anlage arbeiten vernetzt.

Workflow, Prozesse und Dienstleistungen
Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Smarte Anlagenfertigung

Smarte Anlagenfertigung

Nachdem die erste Ausgabe der insgesamt dreiteiligen Serie „Digitaler Schaltanlagenbau“ ihr Augenmerk ganz auf die Digitalisierungspotenziale in den anfänglichen Prozessphasen von Planung, Konfiguration und Bestellung gelegt hat, sind wir in der Werkstatt und in der Bauphase angekommen. Das heißt, jetzt wird kommissioniert und beschriftet, ausgemessen und zugeschnitten, gebaut, gebohrt und gefräst, bestückt und verdrahtet. Das virtuelle 3D-Modell – der digitale Zwilling der Schaltanlage – erwacht nun als reales, physisches Abbild zum Leben.

Bild: ZVEI e.V.
Bild: ZVEI e.V.
Mehrwert veranschaulichen

Mehrwert veranschaulichen

Digitales Typenschild, digitaler Zwilling, Verwaltungsschale: In Zusammenhang mit der smarten Fabrik fallen diese Begriffe immer wieder. Die meisten haben sie schon einmal gehört. Einige haben sich schon damit beschäftigt, für viele klingen sie noch recht abstrakt. Dabei sind die Möglichkeiten, die diese Konzepte eröffnen, enorm. Das will der Zvei, der Verband der Elektro- und Digitalindustrie, mit einem Show-Case namens PCF@Control Cabinet jetzt zeigen. SCHALTSCHRANKBAU und SPS-MAGAZIN werden die Anwendung in den nächsten Monaten näher begleiten und sprachen dazu eingangs mit Initiator Prof. Dr. Dieter Wegener, Sprecher des Zvei-Führungskreises Industrie 4.0.

Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Prozesse vereinfachen

Prozesse vereinfachen

Der klassische Schaltschrankbau ist durch viele manuelle Arbeitsschritte geprägt, die die Prozesse häufig zeitaufwändig, teuer und fehleranfällig machen. Denn in einem durchschnittlichen Schaltschrank sind allein 500 Verbindungen für die Steuerungstechnik verlegt, mit unterschiedlichen Farben, Querschnitten und Konfektionierungen. Konstrukteure verwenden heute allein mindestens 30% ihrer Arbeitszeit auf die Datenerstellung und Datenpflege. Digitale Zwillinge bieten hier Effizienzpotenzial.

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Vorhandene Tools nutzen
Vorhandene Tools nutzen

Raus aus Büro und Werkstatt – rein in den Betrieb. Denn auch wenn mit Teil 3 unsere Artikelserie ‚Digitaler Schaltanlagenbau‘ beendet ist, sind die Automatisierungs- und Optimierungspotenziale im Projektzyklus des digitalen Schaltanlagenbaus noch lange nicht ausgeschöpft. Nach der Produktion der physischen Schaltanlage rücken nun der Inbetriebnahme- und Übergabeprozess sowie die anschließenden Wartungs-, Instandhaltungs- und Servicearbeiten in den Fokus. Ganz oben auf der Agenda stehen Kommunikationstests, Funktionsprüfungen, die Erstellung und Übergabe von Dokumentationen sowie die innovative Fehlerdiagnose und -behebung mittels Augmented Reality.

Bild: IT-AT GmbH
Bild: IT-AT GmbH
Personelle Entlastung
Personelle Entlastung

Da moderne Gebäude- und Automationssysteme aufgrund der Digitalisierung und der steigenden Nutzeransprüche immer komplexer werden, stehen Entwickler, Hersteller und Distributoren von Gebäudeautomationslösungen vor einer großen Herausforderung: In ihrer Funktion als Systemintegratoren müssen sie eine bestmögliche Vernetzung aller Komponenten miteinander sowie deren präzise Abstimmung gewährleisten. Gerade an den Schnittstellen
zwischen den Bereichen IT und Automationstechnik ist dafür umfassendes, spezifisches Knowhow erforderlich.

Bild: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen
Bild: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen
Es wird konkret
Es wird konkret

Der digitale Zwilling ist der interdisziplinäre Kern zahlreicher Industrie-4.0 (I4.0)-Anwendungen. Implementierungsansätze sind allerdings oft noch individuell und kostenintensiv, da nutzbare Standards und Referenzmodelle bisher nicht vorhanden waren. Die Plattform I4.0 hat die Verwaltungsschale als einheitlichen Standard für den digitalen Zwilling eingeführt. Im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs entsteht daher im vom BMWi geförderten Forschungsprojekt ‚IIP-Ecosphere‘ eine Implementierung der Verwaltungsschale in der Sennheiser Future Factory.

Werkzeuge/Messtechnik
Bild: ifm electronic gmbh
Bild: ifm electronic gmbh
Temperatur und Feuchtigkeit im Griff

Temperatur und Feuchtigkeit im Griff

Die Gesundheit der Mitarbeiter zu stärken und die Umwelt zu entlasten sind die Hauptziele des Projekts Prover Bike 4.0, bei dem zudem der Einsatz von Ifm-Produkten in einer Industrie-4.0-Anwendung erlebbar gemacht wird. Erfasst werden die Tage, an denen die Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Der Schaltschrank, in dem die entsprechende Technik untergebracht ist, wird ebenfalls mit Ifm-Technik überwacht. Zum Einsatz kommt hier die Digitalisierungsplattform Moneo RTM.

Bild: Panduit
Bild: Panduit
Sicherheit auf Knopfdruck

Sicherheit auf Knopfdruck

Mit dem VeriSafe hat das in den USA beheimatete Unternehmen Panduit ein effizientes und automatisiertes Testsystem entwickelt, mit dem man bei der Wartung elektrischer Geräte eine Spannungsprüfung zur Sicherstellung des Fehlens von Spannung durchführen kann. Ein solcher Test wird beispielsweise im National Electrical Code vorgeschrieben, der mit den für deutsche beziehungsweise europäische Anlagenbauer und Elektriker angewandten VDE 0100 beziehungsweise IEC 60364 vergleichbar ist.

Zubehör und Ausstattung
Bild: Komax AG
Bild: Komax AG
Aufwand und Fehler verringern

Aufwand und Fehler verringern

Fast der halbe Arbeitsaufwand im Schaltschrankbau entsteht bei der Verdrahtung. Moderne Kabelverarbeitungsmaschinen von Komax ermöglichen die Vollautomatisierung der arbeitsintensivsten Prozesse. Mit der neuen kompakten Zeta 620 können jetzt auch kleinere Schaltschrankbauer wirtschaftlich in die Automatisierung einsteigen.

Bild: Cembre GmbH
Bild: Cembre GmbH
Wartungs- und emissionsfrei

Wartungs- und emissionsfrei

Die industriellen Markierungssysteme von Cembre unterstützen Anwender bei ihren Herausforderungen. Ein aufeinander abgestimmtes System aus einer Software, Drucksystem und Materialien für alle Anwendungsbereiche stellen einen integrierten Ansatz jederzeit sicher.

Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Mehr Tempo bei hoher Qualität

Mehr Tempo bei hoher Qualität

Seit 2016 setzt die Firma Elpex aus Kirchberg im Schweizer Kanton Bern auf die Automatisierung ihrer Fertigung. Zusätzlich zum Schaltschrank-Bearbeitungscenter Perforex und dem Secarex-Zuschnittcenter ist Anfang 2020
ein Rittal Wire Terminal WT36 in Betrieb genommen worden. Gemeinsam
erledigen die Maschinen „fast alles selber“, wie die Mitarbeiter sagen.

Bild: Komax AG
Bild: Komax AG
Visitenkarte des Schaltschranks
Visitenkarte des Schaltschranks

Eine kontrastreiche, gut lesbare Beschriftung der Drähte ist die Visitenkarte jedes Schaltschranks. Um diese Kundenanforderung zu erfüllen, sind zahlreiche Beschriftungssysteme mit Papierstreifen und Clips oder bedruckbaren Schläuchen am Markt erhältlich, deren Anwendung allerdings Nachteile bergen. Der Beitrag stellt eine effiziente, automatisierte Alternative vor.

Bild: MiniTec Maschinenbau GmbH & Co. KG
Bild: MiniTec Maschinenbau GmbH & Co. KG
Mehr Tempo
Mehr Tempo

Auch im Schaltschrankbau ist Effizienz und Tempo gefragt. Die Firma Friedrich Lütze, spezialisiert auf elektronische und elektrotechnische Komponenten, setzt auf eine Automatisierungslösung von MiniTec. Die neue Anlage bestückt Aluminiumstege mit Komponenten für die Kabelführung. Sie ermöglicht höhere Fertigungsvolumina und eine wirtschaftliche Montage der Schaltschränke.