Flächige Fixierung

Kabelverschraubungsfamilie mit schonender Klemmtechnik

Flächige Fixierung

Der Kabelverschraubungsspezialist Jacob stellt mit der Wadi-Serie eine neue Kabelverschraubungsfamilie mit kabelschonender Klemmtechnik vor. Statt den üblicherweise verwendeten Lamellenkörben zur Fixierung des Kabelmantels setzen die Ingenieure in dieser Serie auf eine eigens entwickelte Dichtringtechnik mit erweitertem Klemmbereich. Der Vorteil: Kabel werden nicht mehr punktuell, sondern flächig über den Kabelmantel fixiert und dadurch weniger eingeschnürt.

 Die Wadi-Familie im Überblick: Wadi One (li), Wadi Rail (mi) und Wadi Heat (re). (Bild: Jacob GmbH)

Die Wadi-Familie im Überblick: Wadi One (li), Wadi Rail (mi) und Wadi Heat (re). (Bild: Jacob GmbH)

Dies schützt nicht nur den Kabelmantel vor mechanischen Beschädigungen, sondern schont darüber hinaus den inneren Kabelaufbau und garantiert damit eine einwandfreie Signalübertragung. Positiver Nebeneffekt: Die Wadi kann auf Grund des vergrößerten Klemmbereichs flexibler mit unterschiedlichen Kabel-Durchmessern umgehen. Bei Abweichungen vom vorgesehenen Kabeldurchmesser besitzt die Kabelverschraubung somit eine „eingebaute Klemmbereichserweiterung“. In der Fertigung oder Montage beim Kunden müssen somit weniger Kabelverschraubungs-Varianten vorgehalten werden. Jacob bietet die neuen Kabelverschraubungen in allen gängigen Größen von M12 bis M63 an. Die Überlappung der Klemmbereiche ist durch den neuen, zum Patent angemeldeten Dichteinsatz, sehr groß im Vergleich zu anderen Verschraubungen auf dem Markt. Die Kabelverschraubung ist in vier verschiedenen Varianten erhältlich: Als Wadi One für Standard Industrie-Anwendungen mit den sehr hohen Schutzarten IP66, IP68 – 10bar (30 min) und IP69, als Wadi Rail (EN45545, HL3) für die Schienenfahrzeuge und LSOH-Anwendungen, als Wadi Heat für Hochtemperatur- und erhöhte Chemikalienbeständigkeit bis 200 Grad und als EMV-Variante, um schädliche elektromagnetische Einflüsse auf Geräte besser ableiten zu können.

Patentierte Klemmtechnik für schonende Kabeldurchführung und -fixierung

Besonderes Merkmal der neuen Kabelverschraubungen ist der neu entwickelte Dichtring zur Fixierung der durchgeführten Kabel. Statt der sonst üblicherweise verwendeten Lamellenkörbe mit Dichtring, setzen die Ingenieure auf einen breiteren Dichteinsatz, der eine deutlich größere Kontaktfläche zur Leitung bietet, während eine Standard-Kabelverschraubung eine ringförmige Kontaktfläche zur Leitung aufweist. Empfindliche Kabel wie Daten- und Silikonkabel, Kabel mit LWL, Ethernet-Leitungen und Koax-Kabel werden schonender fixiert. Letztlich werden die durchgeführten Kabel weniger belastet; die Lebensdauer von Kabeln insbesondere bei bewegten Anwendungen erhöht sich.

 Die Farbe macht den Unterschied: Die Dichtringe der Wadi Rail (li), Wadi One (mi) und Wadi Heat (re) (Bild: Jacob GmbH)

Die Farbe macht den Unterschied: Die Dichtringe der Wadi Rail (li), Wadi One (mi) und Wadi Heat (re) (Bild: Jacob GmbH)

Eine Durchführung für mehrere Kabeldurchmesser

In aller Regel ist eine Kabelverschraubung für einen fest vorgegebenen Kabeldurchmesser bestimmt. Dies gilt auch für das Neuprodukt, jedoch ist der Klemmbereich größer als bei anderen Kabelverschraubungen durch den neuen patentierten zweistufigen Dichtring, der für größere Durchmesser herausgetrennt wird. In der Fertigung müssen also weniger Kabelverschraubungen vom Typ Wadi auf Lager vorrätig gehalten werden. Die aus Messing (CuZn39Pb3) gefertigte und galvanisch vernickelte Wadi one bietet eine sichere und kabelschonende Abdichtung und hohe Schutzart IP66 / IP68 – 10 bar (30 min), IP69 bei gleichzeitig guter Zugentlastung. Der Einsatztemperaturbereich liegt zwischen -40 und +100°C. Der schwarze Dichteinsatz kann auf den vorhandenen Kabeldurchmesser angepasst werden. Der Werkstoff des Dichteinsatzes erfüllt die UL94 HB und besitzt eine sehr gute UV-, Ozon- und Witterungsbeständigkeit. Typische Anwendungsfelder findet man im Maschinen- und Anlagenbau für Innen- und Außenanwendungen.

 Die beiden Wadi Rail (li) und Wadi One (re) Kabelverschraubungen (Bild: Jacob GmbH)

Die beiden Wadi Rail (li) und Wadi One (re) Kabelverschraubungen (Bild: Jacob GmbH)

Für den weltweiten Einsatz in Schienenfahrzeugen

Der Werkstoff des roten Dichteinsatzes der Wadi Rail erfüllt hohe Ansprüche an das Brandverhalten nach UL94V-0 und EN45545-2 HL3, ist halogenfrei und zeigt eine gute Beständigkeit gegen UV- Strahlung und Ozon. Der spezielle Dichteinsatz aus TPE eignet sich gleichermaßen für Niedrigtemperaturanwendungen von -60°C bis zu einer Höchsttemperatur von +100°C sowie für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an den Brandschutz (LSOH). Die Kabelverschraubung erfüllt die Schutzarten IP66, IP67 und IP69. Die Wadi Heat – mit grünem Dichteinsatz – ist aufgrund ihrer Ausführung in Edelstahl oder Messing widerstandsfähig gegenüber hohen thermischen Belastungen, Temperaturschwankungen und Chemikalien. Der Temperaturbereich liegt zwischen -40 bis +200°C. Typische Anwendungsfelder für die Kabelverschraubung findet man in der Lebensmittelindustrie z.B. für Bäckereiöfen, Klimaschränke und Gießereiöfen. Die Wadi Heat erfüllt die Schutzarten IP66, IP67 und IP69.

Jacob GmbH
www.jacob-gmbh.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: Systemtechnik Leber GmbH & Co. KG
Bild: Systemtechnik Leber GmbH & Co. KG
Geringes Gewicht, hohe Messqualität

Geringes Gewicht, hohe Messqualität

STL Systemtechnik Leber, offizieller Distributor des japanischen Netzteileherstellers Daitron, unterstützt die Nürnberger GMH Prüftechnik mit Ultra-Low-Noise Schaltnetzteilen bei der Optimierung mobiler Hohlwellenprüfanlagen, mit denen Radsatzwellen an Zügen auf etwaige Mängel hin überprüft werden. Dank ihres geringen Ripple & Noise von 10mVss sind diese Netzteile gerade in mobilen Systemen ein geeigneter Ersatz für Trafo-Lösungen. Das spart Platz und Gewicht bei weiterhin hoher Messqualität.

Bild: INWATEC
Bild: INWATEC
Gutes Klima für Messreaktor

Gutes Klima für Messreaktor

Ein Peltier-Klimagerät von Elmeko sorgt im Inwatrol L.nella+-Schaltschrank für die exakte Betriebstemperaturen des integrierten Messreaktors während des Messzyklus, um Prüfungszeiten auf wenige Stunden zu reduzieren.

Anzeige

Anzeige

Anzeige