Der Artikel bietet sechs wesentliche Tipps zur fehlerfreien Montage von Kabelverschraubungen, um typische Stolperfallen zu vermeiden. Erstens ist die Wahl der richtigen Größe entscheidend, um Dichtheits- und Schutzfunktionen zu gewährleisten. Zweitens sollte die Dichtung unversehrt und korrekt eingesetzt werden, um die Schutzart aufrechtzuerhalten. Drittens ist das richtige Anzugsdrehmoment wichtig, um Beschädigungen zu vermeiden. Viertens muss das Material der Verschraubung an die Umgebungsbedingungen angepasst sein. Fünftens ist eine ausreichende Zugentlastung essenziell, insbesondere bei bewegten Leitungen. Schließlich muss bei geschirmten Leitungen die EMV-Konformität durch korrekte Schirmanbindung sichergestellt werden. Hersteller wie Hummel bieten ein vielfältiges Sortiment an geeigneten Lösungen.
* Diese Inhalte wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler enthalten.
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Sechs Tipps für die Kabelverschraubung
Stolperfallen vermeiden
Mit Kabelverschraubungen werden Kabel sicher, dicht und mechanisch entlastet in Geräte oder Verteiler geführt, z.B. bei Heizungen, Pumpen oder Lüftungen. Die Verschraubungen sorgen dafür, dass kein Wasser oder Schmutz ins Gehäuse eindringt und das Kabel festsitzt. Doch trotz ihrer scheinbaren Einfachheit gibt es bei der Montage zahlreiche Stolperfallen zu beachten. Der nachfolgende Beitrag benennt sechs bewährte Tipps für eine fehlerfreie Montage.
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Bild 1 | Verschraubungen im Überblick (v.l.n.r.): HD-Verschraubung für hygienisch sensible Anwendungen, Multi-Verschraubung zur Durchführung mehrerer Kabel, zwei Knickschutzverschraubungen für bewegungsintensive Einsatzorte (z.B. Wallboxen, Rolltore), Exios A2 für explosionsgefährdete Bereiche ohne armiertes Kabel, HSK-K-Kunststoffverschraubung (blau, auch in Grau/Schwarz erhältlich, optional mit EX-Hutmutter). – Bild: Hummel AGBild 2 | EMV-Kabelverschraubung mit integrierter Knickschutzspirale: Der Knickschutz verhindert das Abknicken des Kabels und schützt so vor einem Freiliegen des Kabels bzw. dessen Litzen. Auch diese Ausführung gewährleistet elektromagnetische Verträglichkeit gemäß EMV-Anforderungen. – Bild: Hummel AG
Tipp Nummer 1: Die richtige Größe macht den Unterschied
Ein häufiger Montagefehler entsteht durch die Wahl einer ungeeigneten Größe. Passt die Verschraubung nicht exakt zum Kabeldurchmesser, geht entweder die Dichtwirkung verloren oder das Kabel wird beschädigt: Sitzt die Verschraubung zu locker, gibt’s keine Zugentlastung. Sitzt sie zu fest, wird das Kabel gequetscht. In beiden Fällen ist die Schutzfunktion nicht mehr gegeben.So klappt’s: Den Außendurchmesser des Kabels mit Hilfe eines Messschiebers exakt messen und mit dem angegebenen Klemmbereich der Verschraubung abgleichen. Technische Tabellen und Maßvorgaben vom Hersteller beachten.
Bild 3 | EMV-Kabelverschraubung aus Metall in Größe M32 mit langem Anschlussgewinde. Diese Verschraubung wird eingesetzt, wenn elektromagnetische Verträglichkeit gefordert ist. – Bild: Hummel AG
Tipp Nummer 2: An die Dichtung denken
Die Dichtung ist das Herzstück jeder Kabelverschraubung. Fehlt sie, sitzt schief oder ist beschädigt, kann keine zuverlässige Abdichtung erreicht werden. Feuchtigkeit, Staub oder Gase dringen ein und gefährden die gesamte Installation. Die Einhaltung der Schutzart ist nicht mehr gewährleistet. So klappt’s: Wer auf Nummer sicher gehen will, greift direkt zu den originalen Dichtungseinsätzen des jeweiligen Herstellers. Vor der Montage die Unversehrtheit der Dichtung prüfen, bei der Montage auf den richtigen Sitz der Dichtung achten. Hochwertige Dichtungen sind in vielen Varianten von Markenherstellern wie Hummel erhältlich.
Tipp Nummer 3: Anzugsdrehmoment: Weder zu viel noch zu wenig
Wird die Kabelverschraubung zu fest angezogen, kann die Dichtung beschädigt oder das Gehäusematerial überlastet werden. Bei zu geringem Anzugsdrehmoment wird keine ausreichende Dichtheit oder Zugentlastung erzielt. In beiden Fällen wird die Schutzart der Installation beeinträchtigt. Häufig passiert das bei der händischen Montage ohne definiertes Drehmoment. So klappt’s: Die vom Hersteller angegebenen Drehmomentwerte einhalten. Diese stehen in den technischen Datenblättern. Werkzeuge mit einstellbarem oder voreingestelltem Drehmoment verwenden: Klick – fertig – dicht.
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