Bild: HMS Industrial Networks GmbH / ©Gorodenkoff/shutterstock.com
Bild: HMS Industrial Networks GmbH / ©Gorodenkoff/shutterstock.com
Groß träumen, pragmatisch starten

Groß träumen, pragmatisch starten

Das Industrial Internet of Things (IIoT) bietet fantastische Aussichten: Maschinenbauer könnten z.B. über Fernzugriff schneller auf Probleme reagieren, Reisekosten sparen und damit Service günstiger anbieten, neue Geschäftsmodelle entwickeln oder höhere Kundenzufriedenheit generieren. Anlagenbetreiber wiederum würden von höheren Anlagenverfügbarkeiten, optimierten Prozessen und damit einhergehenden Energieeinsparungen sowie vom Support durch externe Experten u.v.m. profitieren. Und dennoch geht die praktische Umsetzung von IIoT nur zögerlich vonstatten. Bedenken gibt es bei Maschinenbauern, Anlagenbetreibern und im Management gleichermaßen. Ließen sich diese durch einfach zu integrierende aber zugleich sichere Lösungen vertreiben, entstünde eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wie kann das gelingen? Der erfolgreiche Weg zur IIoT-Integration lautet: Groß träumen, pragmatisch starten.

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Öffnet die Systeme

Öffnet die Systeme

Die Digitalisierung nimmt auch im Schaltanlagenbau Fahrt auf. Im Interview mit dem SCHALTSCHRANKBAU erläutert Markus Hettig, Vice President Building Business bei Schneider Electric, welche aktuellen Herausforderungen sich dadurch lösen lassen und wie sich Betriebe diesem Thema am besten widmen sollten. Zudem verrät er uns, warum für sein Unternehmen das Engagement auf offenen Plattformen so wichtig ist.

Bild: Bernstein AG
Bild: Bernstein AG
Ab in die Presse?

Ab in die Presse?

Millionen Tonnen Abfall produzieren allein die Deutschen pro Jahr – wenn man die Menge in Abfallsammelfahrzeuge laden und diese hintereinanderstellen würde, reichten sie einmal komplett um die Erde. Die Firma Ludden & Mennekes konzipiert, konstruiert und realisiert als auf Umwelttechnik spezialisierter Maschinenbauprofi Anlagen für den Einsatz in der Entsorgungsindustrie. Für eine Serie davon setzte das Unternehmen auf smarte Sicherheitstechnik und holte sich dafür die Firma Bernstein als Partner zur Seite.

Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG
Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG
Mehr Flexibilität und Komfort

Mehr Flexibilität und Komfort

Mit seinem umfangreichen Sortiment an Wand- und Standschränken, den zahlreichen Bausätzen und dem breiten Portfolio von sicherungslosen und sicherungsbehafteten Geräten zählt das Hager Innenausbausystem Univers N Hochstrom bis 1.600A zu den flexibelsten Systemen im Markt. Auf der diesjährigen Messe Light + Building präsentierte Hager Lösungen, die dem System zusätzliche Anwendungen erschließen.

Bild: U.I. Lapp GmbH
Bild: U.I. Lapp GmbH
Löcher statt Bohrhämmer

Löcher statt Bohrhämmer

Lösungen statt Produkte – das ist zunehmend die Forderung von Kunden. Für Unternehmen steht daher eine Entwicklung zu ganzheitlichen Problemlösern im Pflichtenheft. Wissenschaftlich lässt sich diese Evolution in fünf Stufen gliedern, wobei die erste Stufe, der reine Produkthersteller, für die meisten Unternehmen schon heute Vergangenheit ist. Aber wie sieht der Weg danach aus?

Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Wenn’s richtig eng wird

Wenn’s richtig eng wird

Anlagenbauer benötigen aktuell vor allem eins: gute Nerven. Denn durch Corona sind Lieferanten und Logistikketten weltweit im Krisenmodus. Globale Versorgungsengpässe blockieren Fertigungsabläufe und verhindern die pünktliche Auslieferung ganzer Anlagen. Wie geht ein Unternehmen wie ATR Industrie-Elektronik damit um? Und was tut Rittal alles in dieser schwierigen Zeit, um vollumfänglich lieferfähig zu bleiben?

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Durchgängige Interoperabilität

Durchgängige Interoperabilität

Nachdem der erste Teil der zweiteiligen Software Journey die Prozessschritte bei Entwurf und Zusammenstellung einer digitalen Schaltanlage beleuchtete, soll es nun um die digital gestützte Inbetriebnahme, Überwachung und Wartung der Geräte gehen. Auch hier sind diverse Software-Tools verfügbar. Das EcoStruxure Portfolio von Schneider Electric unterstützt bei Prüfung, Wartung und Optimierung der elektrischen Infrastruktur. Bei der Integration in den größeren Gebäudekontext hingegen kommen Lösungen der Schneider-Partner RIB und Planon zum Einsatz, die den effizienten Informationsaustausch vom Gebäudeplaner und -betreiber über den Facility Manager bis zum Wartungstechniker ermöglichen.

Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG
Von Anfang an einplanen

Von Anfang an einplanen

Die Ursachen für die Entstehung von Störlichtbögen sind vielfältig: Montagemängel, mangelhafte Isolierungen oder Verschmutzungen. Auch Nagetierverbisse kommen in Frage. Störlichtbögen in Niederspannungsschaltanlagen treten selten auf, doch ihre Auswirkungen sind verheerend. Menschen werden schwer verletzt. Der Strom fällt aus, Produktionen stehen über lange Zeit still – mit immensen Folgekosten für die Unternehmen. Doch es gibt effektive und wirtschaftliche Schutzmaßnahmen gegen Störlichtbögen. Vorausgesetzt, Elektroplaner und Betreiber planen die richtigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt.

Bild: Kaiser GmbH & Co KG
Bild: Kaiser GmbH & Co KG
Schutz und Schirmung 
durch alle Zonen

Schutz und Schirmung durch alle Zonen

Neben dem Bergbau sind von der Öl- und Gasförderung über die Chemie- und Pharmaindustrie bis zu Betreibern von Biogasanlagen zahlreiche Branchen mit den Herausforderungen des Explosionsschutzes konfrontiert. Wo sich Zündgefahren durch mechanisch oder elektrisch verursachte Funkenbildung bzw. heiße Oberflächen nicht ausschließen lassen, muss das Explosionsrisiko durch sicherheitstechnische und konstruktive Maßnahmen
gebannt werden. Dies gilt nicht nur für die Betriebsmittel selbst, sondern auch für die Installations- und Anschlusstechnik. Hierfür führt die auf Kabelverbindungen spezialisierte Firma Agro, Teil der Kaiser Group, ein breites Spektrum Ex-geschützter Lösungen in verschiedenen Zündschutzarten im Sortiment.

Bild: Pepperl+Fuchs SE
Bild: Pepperl+Fuchs SE
Vielfältig in der Anwendung,
sicher im Einsatz

Vielfältig in der Anwendung, sicher im Einsatz

Wenn es darum geht elektrisches Equipment zur Steuerung oder Überwachung von Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen einzusetzen, wird bei genauer Prüfung deutlich, wie gut sich Gehäuselösungen mit Überdruckkapselung (eng. Purge & Pressurization) von Pepperl+Fuchs dafür eignen. Die Schutzart Ex p ermöglicht den Einsatz von Standardbetriebsmitteln wie SPS, Frequenzumrichter, oder IPCs. Verlustleistungen können preiswerter installiert werden, als mit anderen Zündschutzarten. Die Installation und Wartung der Anlagen ist einfach zu handhaben.

Bild: Yudo EU
Bild: Yudo EU
Flexibel, präzise und effizient

Flexibel, präzise und effizient

Yudo EU wurde 2003 in Portugal gegründet und entwickelt Heißkanal-Spritzgießsysteme hauptsächlich für den europäischen und amerikanischen Markt. Die neue Heißkanallösung Yudrive 2, die mit Beckhoff als Automatisierungspartner und der PC-basierten Steuerungstechnik entwickelt wurde, setzt laut Yudo EU neue Maßstäbe in puncto Flexibilität, Präzision und Effizienz.

News

Produktneuheiten

Branchen- und Themenschwerpunkt
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG
Mehr Platz, Sicherheit 
und Übersichtlichkeit

Mehr Platz, Sicherheit und Übersichtlichkeit

Platz im Schaltschrank ist schon lange rar und daher heiß begehrt. Zunehmend komplexere Anforderungen an die Automatisierungsprozesse
und steigende Ansprüche an die Überwachung und Betriebsdatenerfassung führen in der Leittechnik zudem dazu, dass die Anzahl der Sensoren und Messgeräte im Feld kontinuierlich zunimmt – und natürlich dürfen Übersichtlichkeit, Sicherheit und Handhabung nicht leiden. Bei der Modernisierung der Schaltanlage ihrer Fertigung arbeitet die Covestro unter anderem mit dem Schaltschrankspezialisten SBM Steuerungsbau- und Montage zusammen. Um die zum Teil erhöhten Kundenanforderungen zu verwirklichen, setzen sie unter anderem auf die Reihenklemmen für die Rangierverteilung (PRV) von Weidmüller. Damit lässt sich ein kompakter und gleichzeitig übersichtlicher Schaltschrankaufbau realisieren.

Bild: Wago GmbH & Co. KG
Bild: Wago GmbH & Co. KG
Gemeinsame Sprache

Gemeinsame Sprache

Wer heute einen Blick auf die Entwicklung und Nutzung von Daten in den vergangenen fünf Jahren wagt, stellt fest, dass sowohl deren Umfang, Qualität und Verwendung rasant zugenommen haben. So hat sich allein in den vergangenen zehn Jahren das weltweite Datenaufkommen verzehnfacht. Bis 2025 ist eine weitere Verdreifachung des aktuellen Niveaus zu erwarten. Auch die Beschreibung von Objekten durch Daten wird immer präziser. Um dieses Datenaufkommen und den Datenaustausch effizient und fehlerfrei beherrschen zu können, sind Datenstandards unumgänglich.

Bild: ©Gorodenkoff/gettyimages.de
Bild: ©Gorodenkoff/gettyimages.de
Übersicht in Echtzeit

Übersicht in Echtzeit

Datenraub ist in der digitalen Welt ein großes Thema. Während softwarebasierter Datenschutz seit Jahren kontinuierlich weiterentwickelt wird, darf der physische Schutz von Daten- und Netzwerkschränken nicht vernachlässigt werden. Denn vor allem dort, wo viele Personen Zugriff haben, sind Identifikation, Organisation und Kontrolle unabdingbare Voraussetzungen. Für diese Zwecke bietet die Marke E-Line von Dirak verschiedene Lösungen.

Bild: ABB
Bild: ABB
Auf die Genauigkeit kommt es an
Auf die Genauigkeit kommt es an

Wie können sich Betreiber von Rechenzentren sicher sein, dass der gemessene PUE-Wert – der Schlüsselparameter für die Energieeffizienz von Rechenzentren – die Realität widerspiegelt? Die weitreichenden Risiken, die mit geringsten Abweichungen in diesem Bereich verbunden sind, können durch die Implementierung der modularen und skalierbaren Lösungen von ABB vermieden werden. Diese erfüllen sämtliche Messanforderungen, bieten ein Höchstmaß an Genauigkeit, verbessern die Energieeffizienz und ermöglichen eine Senkung der Wartungskosten nach einem Upgrade elektrischer Systeme um bis zu 36 Prozent.

Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
High-Speed-Datenübertragung und elektromagnetische Kompatibilität
High-Speed-Datenübertragung und elektromagnetische Kompatibilität

Die Vernetzung der Welt auf dem Weg zur All Electric Society verlangt von Geräten und Schnittstellen immer schnellere Datenübertragungen. Dies erfordert Verbindungen, die Signale und Daten möglichst schnell und möglichst sicher zwischen den entsprechenden PCBs hin und her leiten. Ein umfassendes Board-to-Board-Steckverbinder-Programm bietet verschiedene Lösungen für schnelle Datenübertragung sowie für höchste EMV-Anforderungen.

Schaltschränke und Gehäuse
Bild: Pepperl+Fuchs SE
Bild: Pepperl+Fuchs SE
Vielfältig in der Anwendung,
sicher im Einsatz

Vielfältig in der Anwendung, sicher im Einsatz

Wenn es darum geht elektrisches Equipment zur Steuerung oder Überwachung von Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen einzusetzen, wird bei genauer Prüfung deutlich, wie gut sich Gehäuselösungen mit Überdruckkapselung (eng. Purge & Pressurization) von Pepperl+Fuchs dafür eignen. Die Schutzart Ex p ermöglicht den Einsatz von Standardbetriebsmitteln wie SPS, Frequenzumrichter, oder IPCs. Verlustleistungen können preiswerter installiert werden, als mit anderen Zündschutzarten. Die Installation und Wartung der Anlagen ist einfach zu handhaben.

Bild: Gustav Hensel GmbH & Co. KG
Bild: Gustav Hensel GmbH & Co. KG
Mehr Geräte auf gleichem Platz

Mehr Geräte auf gleichem Platz

Mit Mi-Isolierstoffverteilern bietet Hensel ein modulares Gehäusesystem für den schnellen und einfachen Bau von Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen (PSC) bis 630A nach DIN EN61439-2. Das bewährte kombinierfähige Gehäusesystem für Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen in Industrie- und Gewerbebauten oder anderen anspruchsvollen Umgebungen ist durch eine Sortimentserweiterung um sechs Gehäuse mit Sicherungslasttrennschaltern der Baugröße NH000 nach IEC60947-3 noch flexibler und platzsparender.

Bild: Günther Spelsberg GmbH & Co. KG
Bild: Günther Spelsberg GmbH & Co. KG
Mit wenigen Klicks 
zum individuellen Gehäuse
Mit wenigen Klicks zum individuellen Gehäuse

Spelsberg hat seinen Konfigurator für Produkte der Geos-Serie weiterentwickelt und um nützliche Funktionen zur Individualisierung ergänzt. Neben Bohrungen und Ausschnitten können Kunden Leitungseinführungen und Belüftungselemente flexibel einplanen. Mit den Neuerungen ermöglicht der Hersteller den Nutzern eine noch präzisere Zusammenstellung individueller Gehäuselösungen.

Energie- und Unterverteilung
Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG
Von Anfang an einplanen

Von Anfang an einplanen

Die Ursachen für die Entstehung von Störlichtbögen sind vielfältig: Montagemängel, mangelhafte Isolierungen oder Verschmutzungen. Auch Nagetierverbisse kommen in Frage. Störlichtbögen in Niederspannungsschaltanlagen treten selten auf, doch ihre Auswirkungen sind verheerend. Menschen werden schwer verletzt. Der Strom fällt aus, Produktionen stehen über lange Zeit still – mit immensen Folgekosten für die Unternehmen. Doch es gibt effektive und wirtschaftliche Schutzmaßnahmen gegen Störlichtbögen. Vorausgesetzt, Elektroplaner und Betreiber planen die richtigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt.

Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Sicherungsloser Betrieb bis 315A

Sicherungsloser Betrieb bis 315A

Der Überspannungsschutz steht vor neuen Aufgaben: Technische Geräte werden dank miniaturisierter und wirtschaftlicher IT-Komponenten netzwerkfähig und immer intelligenter. Dadurch reagieren sie aber auch immer empfindlicher auf Überspannungen. Insbesondere in Bereichen der Energieversorgung, wie der Erzeugung erneuerbarer Energien, der Prozessindustrie und der Gebäudeinfrastruktur wachsen die Ansprüche. Weidmüller bietet hierfür die Varitector PU AC I S-Linie auf Basis der Homogenious Arc Distribution-Technologie (HAD).

Bild: Citel Electronics GmbH
Bild: Citel Electronics GmbH
Sicher abgeleitet
Sicher abgeleitet

Beim Hainer See im sächsischen Witznitz, einem Ortsteil der Großen Kreisstadt Borna, etwa 30km südlich von Leipzig gelegen, wird von der Move on Energy mit einer installierten Leistung von 605MW einer der größten, nicht staatlich geförderten Solarparks Europas realisiert. Auf dem rund 500 Hektar – das entspricht ungefähr 700 Fußballfeldern – großen Gelände eines ehemaligen Braunkohletagebaus soll der zukünftige Energiepark Witznitz einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Tradition des Energienutzungsstandorts leisten sowie Arbeitsplätze erhalten und schaffen.

Komponenten
Bild: Bernstein AG
Bild: Bernstein AG
Ab in die Presse?

Ab in die Presse?

Millionen Tonnen Abfall produzieren allein die Deutschen pro Jahr – wenn man die Menge in Abfallsammelfahrzeuge laden und diese hintereinanderstellen würde, reichten sie einmal komplett um die Erde. Die Firma Ludden & Mennekes konzipiert, konstruiert und realisiert als auf Umwelttechnik spezialisierter Maschinenbauprofi Anlagen für den Einsatz in der Entsorgungsindustrie. Für eine Serie davon setzte das Unternehmen auf smarte Sicherheitstechnik und holte sich dafür die Firma Bernstein als Partner zur Seite.

Bild: HMS Industrial Networks GmbH / ©Gorodenkoff/shutterstock.com
Bild: HMS Industrial Networks GmbH / ©Gorodenkoff/shutterstock.com
Groß träumen, pragmatisch starten

Groß träumen, pragmatisch starten

Das Industrial Internet of Things (IIoT) bietet fantastische Aussichten: Maschinenbauer könnten z.B. über Fernzugriff schneller auf Probleme reagieren, Reisekosten sparen und damit Service günstiger anbieten, neue Geschäftsmodelle entwickeln oder höhere Kundenzufriedenheit generieren. Anlagenbetreiber wiederum würden von höheren Anlagenverfügbarkeiten, optimierten Prozessen und damit einhergehenden Energieeinsparungen sowie vom Support durch externe Experten u.v.m. profitieren. Und dennoch geht die praktische Umsetzung von IIoT nur zögerlich vonstatten. Bedenken gibt es bei Maschinenbauern, Anlagenbetreibern und im Management gleichermaßen. Ließen sich diese durch einfach zu integrierende aber zugleich sichere Lösungen vertreiben, entstünde eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wie kann das gelingen? Der erfolgreiche Weg zur IIoT-Integration lautet: Groß träumen, pragmatisch starten.

Bild: WSCAD GmbH
Bild: WSCAD GmbH
Nahtloses Arbeiten
Nahtloses Arbeiten

Der Schaltschrank ist das Herzstück jeder elektrischen Anlage. Eine präzise und effiziente Schaltschrankplanung ist die Grundlage für ein erfolgreiches Engineering bis zur Inbetriebnahme des fertigen Schaltschranks. Das nahtlose Ineinandergreifen aller Arbeitsvorgänge entlang der eng getakteten Fertigungskette ist die Domäne einer maßgeschneiderten E-CAD-Software.

Planungstools und Software
Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Durchgängige Interoperabilität

Durchgängige Interoperabilität

Nachdem der erste Teil der zweiteiligen Software Journey die Prozessschritte bei Entwurf und Zusammenstellung einer digitalen Schaltanlage beleuchtete, soll es nun um die digital gestützte Inbetriebnahme, Überwachung und Wartung der Geräte gehen. Auch hier sind diverse Software-Tools verfügbar. Das EcoStruxure Portfolio von Schneider Electric unterstützt bei Prüfung, Wartung und Optimierung der elektrischen Infrastruktur. Bei der Integration in den größeren Gebäudekontext hingegen kommen Lösungen der Schneider-Partner RIB und Planon zum Einsatz, die den effizienten Informationsaustausch vom Gebäudeplaner und -betreiber über den Facility Manager bis zum Wartungstechniker ermöglichen.

Bild: WSCAD GmbH
Bild: WSCAD GmbH
Nahtloses Arbeiten

Nahtloses Arbeiten

Der Schaltschrank ist das Herzstück jeder elektrischen Anlage. Eine präzise und effiziente Schaltschrankplanung ist die Grundlage für ein erfolgreiches Engineering bis zur Inbetriebnahme des fertigen Schaltschranks. Das nahtlose Ineinandergreifen aller Arbeitsvorgänge entlang der eng getakteten Fertigungskette ist die Domäne einer maßgeschneiderten E-CAD-Software.

Bild: WSCAD GmbH
Bild: WSCAD GmbH
E-CAD Lizenzen 
kaufen oder mieten

E-CAD Lizenzen kaufen oder mieten

Im Elektro-Engineering stehen viele Unternehmen vor der Frage, ob sie die Lizenz für eine Software kaufen oder mieten sollen. Immer mehr Softwarehersteller ersetzen die herkömmliche Kauflizenz durch ein Mietmodell, auch als Subscription bezeichnet. Doch beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. WSCAD bietet für seine E-CAD-Lösung beide Optionen an. Anwender können die für sie günstigere Version wählen. Es ist wichtig zu wissen, worauf es bei der Auswahl ankommt.

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Mehr Transparenz und Flexibilität
Mehr Transparenz und Flexibilität

Der Schaltschrankbau ist geprägt von komplexen Herausforderungen – sich schnell wandelnde Kundenanforderungen, eine hohe Auftragsfrequenz, Kosten- und Termindruck sowie Fachkräftemangel, um nur einige zu nennen. Innovative Softwarelösungen sind ein wichtiges Tool, um den kompletten Prozess effizienter, transparenter und flexibel zu gestalten. Sie bieten von der Ausschreibung über die Erst-Konfiguration bis hin zu Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung einen integrierten Workflow einschließlich vernetzter Daten und durchgängigem Informationsaustausch.

Bild: Isar Aerospace
Bild: Isar Aerospace
Bavarian 
Rocket Science
Bavarian Rocket Science

Der Wettlauf ins All erlebt eine Neuauflage. Doch anders als in den 1950er und 1960er Jahren ringen diesmal keine politischen Systemblöcke um Pionierleistungen in der Raumfahrt. New Space, wie die Fachwelt die Kommerzialisierung neuer Raumfahrt-Technologien und -Anwendungen nennt, ruft vielmehr privat finanzierte Start-ups auf den Plan. Rund um die Welt entwickeln und bauen sie flexible Startsysteme und wiederverwendbare Trägerraketen, die kleine und mittelgroße Satelliten kostengünstig in unterschiedliche Erdumlaufbahnen bringen können.

Workflow, Prozesse und Dienstleistungen
Bild: U.I. Lapp GmbH
Bild: U.I. Lapp GmbH
Löcher statt Bohrhämmer

Löcher statt Bohrhämmer

Lösungen statt Produkte – das ist zunehmend die Forderung von Kunden. Für Unternehmen steht daher eine Entwicklung zu ganzheitlichen Problemlösern im Pflichtenheft. Wissenschaftlich lässt sich diese Evolution in fünf Stufen gliedern, wobei die erste Stufe, der reine Produkthersteller, für die meisten Unternehmen schon heute Vergangenheit ist. Aber wie sieht der Weg danach aus?

Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Wenn’s richtig eng wird

Wenn’s richtig eng wird

Anlagenbauer benötigen aktuell vor allem eins: gute Nerven. Denn durch Corona sind Lieferanten und Logistikketten weltweit im Krisenmodus. Globale Versorgungsengpässe blockieren Fertigungsabläufe und verhindern die pünktliche Auslieferung ganzer Anlagen. Wie geht ein Unternehmen wie ATR Industrie-Elektronik damit um? Und was tut Rittal alles in dieser schwierigen Zeit, um vollumfänglich lieferfähig zu bleiben?

Bild: Wago GmbH & Co. KG
Bild: Wago GmbH & Co. KG
Eng verzahnter Vierklang

Eng verzahnter Vierklang

Die Digitalisierung ist auch im Schaltschrankbau ein Dauerthema. Gleichzeitig beschäftigt die Branche aktuell jedoch der Mangel an Fachkräften sowie an benötigtem Material. Steffen Winther, Global Business Developer bei Wago, erläutert im Gespräch mit dem SCHALTSCHRANKBAU, wie beide Missstände durch die Digitalisierung zumindest abgefedert werden können und welche Vorteile sie darüber hinaus bietet.

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Smarte Anlagenfertigung
Smarte Anlagenfertigung

Nachdem die erste Ausgabe der insgesamt dreiteiligen Serie „Digitaler Schaltanlagenbau“ ihr Augenmerk ganz auf die Digitalisierungspotenziale in den anfänglichen Prozessphasen von Planung, Konfiguration und Bestellung gelegt hat, sind wir in der Werkstatt und in der Bauphase angekommen. Das heißt, jetzt wird kommissioniert und beschriftet, ausgemessen und zugeschnitten, gebaut, gebohrt und gefräst, bestückt und verdrahtet. Das virtuelle 3D-Modell – der digitale Zwilling der Schaltanlage – erwacht nun als reales, physisches Abbild zum Leben.

Bild: ZVEI e.V.
Bild: ZVEI e.V.
Mehrwert veranschaulichen
Mehrwert veranschaulichen

Digitales Typenschild, digitaler Zwilling, Verwaltungsschale: In Zusammenhang mit der smarten Fabrik fallen diese Begriffe immer wieder. Die meisten haben sie schon einmal gehört. Einige haben sich schon damit beschäftigt, für viele klingen sie noch recht abstrakt. Dabei sind die Möglichkeiten, die diese Konzepte eröffnen, enorm. Das will der Zvei, der Verband der Elektro- und Digitalindustrie, mit einem Show-Case namens PCF@Control Cabinet jetzt zeigen. SCHALTSCHRANKBAU und SPS-MAGAZIN werden die Anwendung in den nächsten Monaten näher begleiten und sprachen dazu eingangs mit Initiator Prof. Dr. Dieter Wegener, Sprecher des Zvei-Führungskreises Industrie 4.0.

Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Prozesse vereinfachen
Prozesse vereinfachen

Der klassische Schaltschrankbau ist durch viele manuelle Arbeitsschritte geprägt, die die Prozesse häufig zeitaufwändig, teuer und fehleranfällig machen. Denn in einem durchschnittlichen Schaltschrank sind allein 500 Verbindungen für die Steuerungstechnik verlegt, mit unterschiedlichen Farben, Querschnitten und Konfektionierungen. Konstrukteure verwenden heute allein mindestens 30% ihrer Arbeitszeit auf die Datenerstellung und Datenpflege. Digitale Zwillinge bieten hier Effizienzpotenzial.

Werkzeuge/Messtechnik
Bild: Janitza Electronics GmbH
Bild: Janitza Electronics GmbH
Rundumbetreuung

Rundumbetreuung

Die Lastmanagement-Lösung von Janitza Electronics bietet auf Basis der bewährten Hard- und Software des Messtechnikspezialisten eine Rundumbetreuung über den gesamten Lebenszyklus des Systems, egal, ob eine bestehende Anlage aufgerüstet oder ein neues Projekt von Grund auf geplant werden soll.

Bild: Panduit
Bild: Panduit
Batterielos, netzwerkfähig 
und ATEX-zertifiziert

Batterielos, netzwerkfähig und ATEX-zertifiziert

Mit der ersten Version des VeriSafe-Systems zur Überprüfung der Spannungsfreiheit von Schaltschränken war Panduit einer der fünf Gewinner des SCHALTSCHRANKBAU Innovation Awards 2021. Im Rahmen der ersten EMEA-Pressekonferenz wurde nun das Nachfolgemodell VeriSafe 2.0 vorgestellt, das ab Juli auf dem europäischen Markt verfügbar sein wird und eine Reihe von Weiterentwicklungen bietet.

Bild: ©greenbutterfly/stock.adobe.com
Bild: ©greenbutterfly/stock.adobe.com
Damit’s auf dem 
Hochvolt-Prüfstand läuft

Damit’s auf dem Hochvolt-Prüfstand läuft

Der Trend zur E-Mobilität ist im wahrsten Sinne des Wortes hochspannend. Um die Wünsche der E-Autokunden nach hoher Reichweite mit möglichst kurzen Ladezeiten und dynamischen Fahrleistungen zu erfüllen, geht der Trend in Richtung immer höherer Systemspannungen im Antriebsstrang. Mess- und Prüftechnik für die E-Mobilität verlangt den installierten Geräten daher Höchstleistungen ab.

Bild: Alfra GmbH
Bild: Alfra GmbH
Viel mehr als Löcher
Viel mehr als Löcher

„Wir machen Löcher“. So stellte die Werkzeugmanufaktur Alfra auf ihrer ehemaligen Homepage einen der Kernbereiche des Unternehmens dar. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn Loch ist nicht gleich Loch und stellt Entwickler und Konstrukteure vor vielfältige Herausforderungen. Alfra, die laut eigenen Angaben als Erfinderin des Dreispalt-Blechlochers gilt, vertreibt bereits seit Ende der 70er Jahre entsprechende Betätigungshilfen für ihr Locher-Sortiment. Dazu gehören auch hydraulische Handstanzen. Wie alle Geräte aus dem Firmenprogramm werden diese ständig den Erfordernissen der Schaltschrankbaubranche angepasst. Momentan steht erneut ein Update für diese Produktlinie an.

Bild: ifm electronic gmbh
Bild: ifm electronic gmbh
Temperatur und Feuchtigkeit im Griff
Temperatur und Feuchtigkeit im Griff

Die Gesundheit der Mitarbeiter zu stärken und die Umwelt zu entlasten sind die Hauptziele des Projekts Prover Bike 4.0, bei dem zudem der Einsatz von Ifm-Produkten in einer Industrie-4.0-Anwendung erlebbar gemacht wird. Erfasst werden die Tage, an denen die Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Der Schaltschrank, in dem die entsprechende Technik untergebracht ist, wird ebenfalls mit Ifm-Technik überwacht. Zum Einsatz kommt hier die Digitalisierungsplattform Moneo RTM.

Zubehör und Ausstattung
Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Hohe 
Wiederholgenauigkeit

Hohe Wiederholgenauigkeit

Die Business Unit Workplace Solution von Weidmüller bietet Lösungen und Produkte an, die entlang der Wertschöpfungskette des Kunden die Arbeitsprozesse optimieren. Diese sind im Wesentlichen die Bestückung der Tragschiene, die Kabelkonfektion und die Beschriftung der Komponenten und des Schaltschrankes. Der Anbieter stellt hierfür unter der Be zeichnung MultiMark und MultiCard schnelle, verlässliche und durchgängige Markierungssysteme zur Verfügung.

Bild: ©U. J. Alexander/stock.adobe.com
Bild: ©U. J. Alexander/stock.adobe.com
Weniger Stress, mehr Ausbringung

Weniger Stress, mehr Ausbringung

Gut geschulte, flexibel einsetzbare Fachkräfte sind rar. Und weil das in Zukunft wohl noch schlimmer wird, setzen sich immer mehr Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes intensiv mit Assistenzsystemen auseinander, so auch das Unternehmen Schleuniger. Schnell stellte sich in der Praxis heraus, dass eine einfache Systemeinbindung und die zielgerichtete Kommunikation mit beliebigen ERP-Systemen die entscheidenden Knackpunkte sind. Daher entwickelte Schleuniger auf Grundlage der Erfahrungen im eigenen Unternehmen einen flexibel anpassbaren Lösungsbaukasten. Die projektspezifische Auslegung und Fertigung der Industrie-PCs übernimmt dabei Efco.

Bild: Brother International GmbH
Bild: Brother International GmbH
Immer normgerecht
Immer normgerecht

Moderne Schalt- und Steuerungsanlagen sind hochkomplexe elektronische Systeme. Wenn nicht jedes Kabel zielgenau beschriftet ist, können Anwender da schon einmal den Überblick verlieren. Damit das nicht passiert, gibt es Beschriftungsgeräte, die flexibel einsetzbar sowie digital ansteuerbar sind und sich so direkt in die
moderne Verkabelungstechnik einfügen.

Bild: Komax AG
Bild: Komax AG
Aufwand und Fehler verringern
Aufwand und Fehler verringern

Fast der halbe Arbeitsaufwand im Schaltschrankbau entsteht bei der Verdrahtung. Moderne Kabelverarbeitungsmaschinen von Komax ermöglichen die Vollautomatisierung der arbeitsintensivsten Prozesse. Mit der neuen kompakten Zeta 620 können jetzt auch kleinere Schaltschrankbauer wirtschaftlich in die Automatisierung einsteigen.

Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Mehr Tempo bei hoher Qualität
Mehr Tempo bei hoher Qualität

Seit 2016 setzt die Firma Elpex aus Kirchberg im Schweizer Kanton Bern auf die Automatisierung ihrer Fertigung. Zusätzlich zum Schaltschrank-Bearbeitungscenter Perforex und dem Secarex-Zuschnittcenter ist Anfang 2020
ein Rittal Wire Terminal WT36 in Betrieb genommen worden. Gemeinsam
erledigen die Maschinen „fast alles selber“, wie die Mitarbeiter sagen.