
Lapp erzielte im Geschäftsjahr 2026 (1. Oktober 2025 – 30. September 2026) nach vorläufigen Berechnungen einen Umsatz von mehr als 2,3Mrd.€ (Geschäftsjahr 2025: 1,93Mrd.€). Ein Rekordumsatz, der sich neben starkem organischem Wachstum auch auf Sondereffekte wie Kupferpreis und Zukäufe stützt. Die Regionen Asien-Pazifik sowie der amerikanische Kontinent trugen mit starkem Wachstum zum Gruppenumsatz des Stuttgarter Spezialisten für Verbindungslösungen bei. Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) zeigte sich trotz weiterhin anspruchsvollem Marktumfeld robust und bleibt für den größten Teil an Lapps weltweitem Umsatz verantwortlich. Matthias Lapp (Bild), CEO der Lapp Gruppe, sagt: „Wir profitieren von unserer etablierten lokalen Präsenz in den asiatischen und amerikanischen Wachstumsmärkten. In Europa und insbesondere Deutschland bleibt die Situation herausfordernd. Auch wenn die Auftragseingänge der letzten Monate mich positiver stimmen: Für Euphorie ist es noch deutlich zu früh – insbesondere, weil wir Deutschland immer im internationalen Wettbewerb betrachten müssen.“
In wichtigen Industrien wie Intralogistik, Elektromobilität und industrieller Automation konnte Lapp erneut kräftig zulegen. Neben Volumensteigerungen stützten Sondereffekte wie der deutlich gestiegene Kupferpreis und Akquisitionen die Bilanz: Anfang 2026 übernahm LAPP sein ehemaliges Südost-Asien-Joint-Venture vollständig und ist damit nun mit eigenen Standorten in Ländern wie Thailand, Indonesien und Vietnam vertreten.
















