Die Sonderschau wird unter dem Motto ‚Process Industry: Future Production is Modular & Open‘ organisiert. Schwerpunkte sind zum einen die Kerntechnologie der modularen Automation – das Module Type Package (MTP), das den einzelnen Modulen eine digitale Beschreibung gibt, – und zum anderen die Namur Open Architecture (NOA), die einen sicheren zweiten Kanal für Vitaldaten unter anderem für Monitoring und Optimierung von Prozessanlagen ermöglicht, ohne den eigentlichen Prozess zu stören. Die modulare Produktion mit MTP ist ein wichtiger Bestandteil der Digitalisierung der Prozessindustrie, die von den Anlagenbetreibern immer stärker vorangetrieben wird. Somit lassen sich wichtige KPIs von Prozessanlagen wesentlich verbessern. Im Durchschnitt können die Zeit bis zum Markteintritt halbiert, der Engineering-Aufwand um 70% reduziert, die Flexibilität um 80% erhöht werden. „NOA ist das Konzept für die Digitalisierung im Feld“, sagt Nils Weber, Geschäftsführer bei Namur. „Es ermöglicht, zusätzliche Daten über den kompletten Automatisierungslayer sicher verfügbar zu machen und ist quasi die Brücke zu APL. Zusätzliche Daten sind zwingend erforderlich, wenn man Konzepte wie z.B. vorbeugende Instandhaltung heute umsetzen will.“ Auch NOA ist Kernelement der Digitalisierung der Prozessindustrie. ‚Gestrandete‘ Vitaldaten sind nur mit enormem Engineering-Aufwand zu erreichen und bleiben bisher in 80 Prozent der Anlagen ungenutzt. NOA verringert diesen Aufwand und macht den Anwendern mehr nutzbare Daten zugänglich. Die Nachfrage nach Messdaten steigt also, weil der Nutzen der Daten größer wird. Ein Win-win für Anwender und Hersteller. Organisiert wird die Sonderschau (Stand D44, Halle 11) von Namur, PNO, ProcessNet, VDMA und ZVEI. Verschiedene Exponate und Demonstratoren machen das Thema greifbar. Unternehmen wie ABB, Emerson, Endress+Hauser, Hima, Krohne, Pepperl+Fuchs, Phoenix Contact, Schneider Electric, Siemens, Wago und Yokogawa unterstützen den Messeauftritt.
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