Indien bleibt Spitzenreiter, USA deutlich verbessert

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Bild: VDMA e.V.

Indien bleibt der stärkste der vier untersuchten Märkte. 58% der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage – im Vergleich zum ersten Halbjahr – als gut, lediglich 6% als schlecht. Auch der Ausblick ist klar positiv: 57% erwarten in den kommenden sechs Monaten eine Verbesserung der Geschäftslage, während nur 2% mit einer Verschlechterung rechnen.

Auch in den USA hat sich die Geschäftslage im Vergleich zum vorangegangenen Halbjahr deutlich verbessert. 41% der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Situation als gut, 20% als schlecht. Gleichzeitig sind die Erwartungen ausgeprägt positiv: Für die kommenden sechs Monate rechnen 51% der Befragten mit einer weiteren Verbesserung der Geschäftslage und nur 4% mit einer Verschlechterung.

In China bleibt die aktuelle Geschäftslage verhalten. 21% der Unternehmen bewerten ihre Situation als gut, 25% als schlecht, während 55% sie als zufriedenstellend einschätzen. Der Blick nach vorn fällt günstiger aus: 35% erwarten in den kommenden sechs Monaten eine Verbesserung der Geschäftslage, nur 11% eine Verschlechterung.

Brasilien weist im Ländervergleich die schwächste aktuelle Geschäftslage auf. 22% der Unternehmen berichten von einer guten, 30% von einer schlechten Situation. Für die kommenden sechs Monate erwarten 33% eine Verbesserung und 15% eine Verschlechterung. Eine ausgeprägte Belebung zeichnet sich damit bislang nicht ab.

Besonders deutlich fällt der geplante Beschäftigungsaufbau in Indien und den USA aus. Mehr als jedes zweite befragte Unternehmen will dort seine Mitarbeiterzahl erhöhen. Auch in China überwiegen die Unternehmen mit Expansionsplänen deutlich. Damit setzen die Maschinen- und Anlagenbaufirmen weiter auf eine starke lokale Präsenz in wichtigen Auslandsmärkten. „Lokale Strukturen gewinnen an Bedeutung, um wettbewerbsfähige Kosten, ein gutes Verständnis der Märkte und kurze Reaktionszeiten sicherzustellen“, resümiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.