
Kaum eine Umgebung fordert elektrische Infrastruktur so stark heraus wie ein Fußballstadion. Innerhalb weniger Stunden wechselt der Signal Iduna Park vom Alltagsbetrieb in den Vollbetrieb für Fans, Übertragungsteams, Hospitality-Bereiche, Sicherheitssysteme und weitere kritische Betriebsbereiche. Der Energiebedarf kann dabei sprunghaft von nahezu null auf mehrere Megawatt anwachsen, während ein reibungsloser Betrieb jederzeit sichergestellt bleiben muss. Borussia Dortmund verfolgt durch die Science Based Targets Initiative (SBTI) validierte Klima- und Nachhaltigkeitsziele. Zudem betreibt der Club eine Photovoltaikanlage auf dem Stadiondach mit einer installierten Leistung von bis zu 5MWp. Noch in diesem Jahr soll ein Batteriespeicher mit 3,75MWh folgen.
In den vergangenen Jahren haben Borussia Dortmund und ABB gemeinsam die elektrische Infrastruktur, die KNX-basierte Gebäudeautomation, die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) sowie das Energiemanagement des Stadions modernisiert. Die Maßnahmen bauen auf dem nach ISO 50001 zertifizierten Energiemanagementsystem des Stadions auf, das einen strukturierten und unabhängig validierten Rahmen für die Überwachung, Messung und kontinuierliche Verbesserung der Energienutzung bietet. Als Energy Management Partner trägt ABB auf dieser Grundlage dazu bei, die Transparenz über Energieverbräuche zu erhöhen und das Energiemanagement im Stadionbetrieb kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Im Zentrum steht eine offene, skalierbare Architektur, die sich in bestehende Systeme integriert und auf alle BVB-Liegenschaften ausgeweitet werden kann; vom Trainingsgelände und Nachwuchsleistungszentrum in Brackel über die BVB-FanWelt bis hin zur Einbindung künftiger E-Ladeinfrastruktur.















