
Die Importe elektrotechnischer und elektronischer Güter nach Deutschland zogen im Juni um ein Fünftel (+20,2%) auf 25,1Mrd.€ an. Von Januar bis Juni kamen die insgesamten Elektroimporte auf 143,8Mrd.€. Hier fiel der Zuwachs von 7,7% gegenüber Vorjahr geringer aus als bei den Exporten.
Größtes Abnehmerland deutscher Elektroexporte bleiben auch im ersten Halbjahr die USA. Die Lieferungen in die Vereinigten Staaten reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,1% auf 12,4Mrd.€. Auf dem zweiten Platz folgt China. Hierhin gingen die Branchenausfuhren von Januar bis Juni um 1,6% gegenüber Vorjahr auf 11,4Mrd.€ zurück. „Die Ränge drei bis neun werden allesamt von EU-Partnerländern besetzt. Sie haben das Exportwachstum der Branche im ersten Halbjahr letztlich getragen“, so Gontermann.
So erhöhten sich die Lieferungen in die drittplatzierten Niederlande zwischen Januar und Juni um 14,3% auf 8,3Mrd.€. Hohe Pluszeichen standen auch vor den Ausfuhren nach Frankreich (+12,6% auf 8,1Mrd.€), Polen (+29,2% auf 7,5Mrd.€), Tschechien (+30,5% auf 6,6Mrd.€), Italien (+16,4% auf 6,5Mrd.€), Österreich (+10,8% auf 5,6Mrd€) und Spanien (+14,0% auf 5,5Mrd.€). Die Branchenexporte in das Vereinigte Königreich (Platz 10) waren dagegen rückläufig (-6,6% auf 4,9Mrd.€).
Was die Einfuhrseite anbelangt: Mit Importen aus China im Wert von 42,8Mrd.€ im ersten Halbjahr ist die Volksrepublik erneut der mit Abstand größte Lieferant elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse für den deutschen Markt. Im Gegensatz zu den Exporten gab es hier einen Anstieg um 11,0% zum Vorjahreszeitraum. Zweitgrößter Lieferant ist Ungarn. Von dort kamen Importe im Wert von 7,6Mrd.€ (-1,0% ggü. Vorjahr). An dritter Stelle rangieren die USA (+5,4% auf 7,1Mrd.€). Dahinter folgen dann Polen (+8,0% auf 6,8Mrd.€), Tschechien (-5,5% auf 6,6Mrd.€), Taiwan (+10,1% auf 5,4Mrd.€) und Frankreich (+14,2% auf 3,8Mrd.€). Die Plätze acht bis zehn gingen an Vietnam (+18,3% auf 3,6Mrd.€), Japan (+7,3% auf 3,6Mrd.€) und Malaysia (+2,4% auf 3,5Mrd.€).


















