ABB veröffentlicht Jahresberichterstattung 2024

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Bild: ABB Ltd.

ABB hat in der vergangenen Woche eine Jahresberichterstattung 2024 veröffentlicht, die den Finanzbericht, Corporate-Governance-Bericht, Vergütungsbericht, die Nachhaltigkeitserklärung und den integrierten Geschäftsbericht umfasst. Im Rahmen des Grundpfeilers ‚Eine kohlenstoffarme Gesellschaft ermöglichen‘ der Nachhaltigkeitsagenda will das Unternehmen seine Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen gegenüber den Referenzwerten von 2019 um 80% bis 2030 und um 100% bis 2050 reduzieren. Bis Ende 2024 erreichte ABB eine Minderung ihrer Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen um 78% seit 2019.

Darüber hinaus will ABB ihre Scope-3-Treibhausgasemissionen, die sich auf die restliche Wertschöpfungskette beziehen, gegenüber dem Referenzwert von 2022 um 25% bis 2030 und um 90% bis 2050 senken. Der Großteil der indirekten Treibhausgasemissionen von ABB hängt mit der Verwendung der an Kunden verkauften Produkte zusammen. Im Jahr 2024 gingen die Scope-3-Emissionen von ABB gegenüber 2022 um 8% zurück. Die Dekarbonisierung von Stromnetzen ist der größte Faktor, um die Emissionen von ABB in der Wertschöpfungskette zu senken.

Im Jahr 2024 hat ABB laut eigenen Angaben Kunden mit ihren energie- und ressourceneffizienten Technologien unterstützt, im Vergleich zu alternativen Lösungen, 66 Megatonnen Emissionen über den Lebenszyklus der im Jahr 2024 verkauften Produkte zu vermeiden. Seit 2022 wurden auf diese Weise bereits insgesamt 204 Megatonnen Emissionen eingespart. Das trägt zum Ziel des Unternehmens bei, seine Kunden von 2022 bis 2030 bei der Vermeidung von 600 Megatonnen Treibhausgasemissionen zu unterstützen, basierend auf allen Produkten, die das Unternehmen in diesem Zeitraum voraussichtlich verkaufen wird.

Im Rahmen des Grundpfeilers ‚Ressourcen schonen‘ der Nachhaltigkeitsagenda zielt das Unternehmen darauf ab, bis zum Jahr 2030 keine Abfälle mehr auf Deponien zu entsorgen und gleichzeitig die Abfallerzeugung zu reduzieren. 2024 verringerte ABB den Anteil ihrer Deponieabfälle auf 5,8%. Als Voraussetzung für die Zielvorgabe, bis 2030 mindestens 80% der Produkte und Lösungen nach dem Konzept der Kreislaufwirtschaft zu behandeln, wurden zudem 41% des Produktportfolios bis Ende 2024 bewertet.