Der rasant steigende Bedarf an Rechenleistung durch KI-Anwendungen führt zu einer Abkehr von der klassischen AC-Technik hin zu DC-Infrastrukturen, da KI-Racks extrem hohe Leistungsanforderungen stellen. Durch den Einsatz von Sidecars (z. B. ±400V DC) werden Wandlungsverluste reduziert, der Kupferbedarf halbiert und die Effizienz sowie Platzersparnis gesteigert. Mit dem Open Compute Project (OCP) und dem Standard Diablo 400, unterstützt von Unternehmen wie Microsoft, Meta, Google und Rittal, wird diese Entwicklung vorangetrieben. Während Sidecars als pragmatischer Zwischenschritt für Bestandsbauten dienen, wird eine vollständige ±400V-DC-Versorgung vom Grid bis zum Rack ab 2030 als neuer Standard erwartet. Rittal unterstützt diesen Umstieg mit integrierten Lösungen für Energy & Power, Racks und Kühlung.
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Sind alle nötigen Komponenten dafür verfügbar?
Alle Bausteine sind bereits heute marktverfügbar. Nur native Server mit ±400V DC fehlen noch – aber auch hier sind zügig Lösungen zu erwarten.
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Wie unterstützt Rittal die Betreiber von Rechenzentren beim Umstieg von AC auf DC?
Rittal ist bereits bei den meisten Hyperscalern und großen Colocators als Lieferant für IT-Infrastruktur anerkannt. Zugleich werden die Vorteile durch den Einsatz von Gleichstrom in Rechenzentren immer bekannter – deshalb wollen viele jetzt schnell umsteigen. Rittal hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Umstieg mit Lösungen aus den Bereichen Energy & Power, Racks, Kühllösungen sowie den entsprechenden Serviceleistungen mitzugestalten.
Wie hoch ist der konkrete Effizienzgewinn?
Neben der Verbesserung des PUE (Power Usage Effectiveness) überzeugt vor allem der Ressourcenvorteil: Zwei statt vier Leitungen, 50% weniger Kupfer, weniger Komponenten – das spart ebenso Geld wie Platz, und es erhöht die Ausfallsicherheit.
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