
… und den haben die Experten für elektronische Verbindungstechnik über die Jahre bei der Entwicklung zahlreicher Kabelmanagementsysteme aufgebaut, was sich im kontinuierlich erweiterten Produktportfolio und den vielen Schutzrechtsanmeldungen widerspiegelt. Mit dem neu entwickelten geteilten Kabeldurchführungsrahmen treibt der Verbindungstechnik-Spezialist aus Ostwestfalen seine Innovationsstrategie weiter voran. Im Fokus stehen dabei technische Differenzierungen, montageoptimierte Konstruktionen und ein konsequent abgesicherter Patentschutz. „Das Portfolio der KDS-Produktfamilie hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt“, sagt Jörg Nowastowski-Stock, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Conta-Clip. Aus einem modularen Grundsystem sei ein breit aufgestelltes Sortiment mit spezialisierten Varianten für unterschiedliche Anwendungen entstanden.

Schraubenlose Konstruktion reduziert Montageaufwand
Kern der aktuellen Entwicklung ist ein zweiteiliger Rahmen, dessen Hälften =ohne zusätzliche Verbindungselemente werkzeuglos zusammengefügt werden. Die Konfektionierung erfolgt aus horizontaler Richtung – sowohl für den Rahmen selbst als auch für Leitungen, Inlays und Dichtelemente. Dadurch lassen sich Installationsprozesse und nachträgliche Anpassungen einfach durchführen. Das System erreicht Schutzarten bis IP66 und eignet sich damit für industrielle Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Dichtigkeit. Technisch basiert die Lösung auf einer Kombination aus hartem Rahmenkörper und integrierten TPE-Dichtzonen. Diese sorgen für die Abdichtung zum Gehäuse sowie innerhalb des Systems.

Integration in bestehende Systemlandschaften
Der geteilte Rahmen ist Bestandteil des KDS-Kabelmanagementsystems, das verschiedene Bauformen umfasst – darunter geschlossene, inverse und runde Rahmenlösungen. Ziel ist es, unterschiedliche Einbausituationen und Montageanforderungen abzudecken. Ein wesentlicher Vorteil beim geteilten Rahmen liegt in der Möglichkeit, vorkonfektionierte Kabelbündel außerhalb des Schaltschranks vorzubereiten und anschließend komplett zu installieren. Gleichzeitig adressiert die teilbare Bauweise typische Anforderungen aus der Praxis, etwa bei der Nachrüstbarkeit.

Montagefreundlichkeit als wirtschaftlicher Faktor
Die Konstruktion erlaubt es, bestehende Installationen zu öffnen und zu erweitern, ohne komplette Systeme demontieren zu müssen. Das reduziert Stillstandszeiten und vereinfacht Serviceprozesse. Konkrete Zeitersparnisse hängen vom jeweiligen Anwendungsfall ab, doch insbesondere in der Serienfertigung und bei hoher Verkabelungsdichte ergeben sich wirtschaftliche Vorteile.
















