Kai Hennings, gelernter Elektriker und Elektrokonstrukteur, wurde durch seine YouTube-Videos zu Eplan bekannt. Er sieht sich als Content Creator und nicht als Influencer, mit dem Ziel, praktisches Wissen zu vermitteln. Eplan schätzt seine Praxisnähe und nutzt sie für Feedback und Trenderkennung. Smart Sourcing soll Transparenz in Lieferketten verbessern, indem Verfügbarkeiten frühzeitig berücksichtigt werden. Die Eplan Plattform 2027 zielt auf weniger Reibungsverluste und bessere Zusammenarbeit zwischen Disziplinen. KI hat Potenzial, aber aktuell sind Automatisierungen und Skripte die wichtigsten Anwendungen. Datenqualität bleibt eine Herausforderung, da viele Standards und Formate zusammenkommen. Für die Zukunft wünschen sich beide mehr Fokus auf Funktionen statt Einzelkomponenten und eine stärkere Vernetzung im Engineering.
* Diese Inhalte wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler enthalten.
Interview auf dem Eplan Next26
Wie KI, Daten und Plattformen die Elektrokonstruktion verändern
Auf dem Event Eplan Next26 in München standen die Zukunft des Engineerings, künstliche Intelligenz und die zunehmende Vernetzung von Prozessen im Mittelpunkt. Doch wie viel davon ist bereits Praxis – und wo liegen die größten Herausforderungen? Darüber sprachen wir mit Kai Hennings, Elektrokonstrukteur, Content Creator und Geschäftsführer von CPD-Hennings, sowie Thomas Michels, Head of Editorial & Enablement bei Eplan. Im Interview geht es um Community-Wissen, Smart Sourcing, den Eplan Copilot und die Frage, wie Engineering in zehn Jahren aussehen könnte.
00:00
Sorry, no results.
Please try another keyword
Bild 1 | Praxis trifft Plattformstrategie: Kai Hennings (3.v.l.) und Thomas Michels (r.) diskutierten mit Jürgen Wirtz (l.), Chefredakteur SCHALTSCHRANKBAU, und Ines Stotz (2.v.l), Redakteurin SPS-MAGAZIN, über die Zukunft des Engineerings. – Bild: Eplan GmbH & Co. KG
Herr Hennings, Sie sind gelernter Elektriker, Elektrokonstrukteur und inzwischen einer der bekanntesten Content Creator rund um Eplan. Wie kam es dazu?
Eigentlich eher zufällig. Ich habe im Schaltschrankbau gelernt und bin schon früh mit Eplan in Berührung gekommen. Später war ich in verschiedenen Unternehmen tätig und habe dort auch Auszubildende betreut. Irgendwann kam die Idee auf, bestimmte Themen per Video zu erklären, damit man dieselben Inhalte nicht immer wieder vermitteln muss. Während der Corona-Zeit habe ich dann angefangen, systematisch Inhalte für YouTube aufzubereiten. Dabei habe ich festgestellt, dass es für viele praktische Fragestellungen rund um Elektrokonstruktion und Schaltschrankbau kaum deutschsprachige Inhalte gab. Aus ein paar Videos wurden immer mehr. Heute erreiche ich über YouTube, LinkedIn und andere Plattformen eine internationale Community.
Bild 2 | Kai Hennings (links) und Thomas Michels live in München: Im Gespräch erläutern sie, wie KI, Datenqualität und Plattformstrategien das Engineering verändern. – Bild: Eplan GmbH & Co. KG
Sie bezeichnen sich bewusst aber nicht als Influencer…
Nein. Mit dem Begriff kann ich wenig anfangen. Ich verstehe mich eher als Content Creator. Ich möchte kein Produkt verkaufen, sondern Wissen vermitteln. Mein Ziel ist es, Elektrokonstruktion und Schaltschrankbau praxisnah zu erklären und Menschen bei ihren täglichen Herausforderungen zu unterstützen.
Bild 3 | Volle Reihen beim Event Eplan Next26: Anwender, Partner und Experten diskutierten über die nächsten Entwicklungsschritte im Engineering. – Bild: Eplan GmbH & Co. KG
Herr Michels, wie wichtig sind solche Stimmen aus der Praxis für Eplan?
Sehr wichtig. Die Anforderungen unserer Anwender entwickeln sich permanent weiter. Deshalb sind Rückmeldungen aus der Praxis für uns unverzichtbar. Natürlich erhalten wir Feedback aus Kundenprojekten, aus Beta-Tests oder über unsere Partner. Menschen wie Kai haben darüber hinaus einen sehr direkten Zugang zur Community. Dort verdichten sich Themen häufig schon früh. Dadurch erkennen wir Trends, Herausforderungen und Wünsche oft sehr schnell.
Schneider Electric hat eine erstmalig durchgeführte Analyse vorgestellt, die praktische Hinweise zur Beurteilung und Beherrschung von Störlichtbogenrisiken in 800V-DC-Architekturen liefert.