Bonfiglioli hat sich trotz der Pandemie und anderer weltwirtschaftlicher Herausforderungen sehr positiv entwickelt. Dies verkündete Sonia Bonfiglioli (Bild), Präsidentin des italienischen Antriebsspezialisten, in der vergangenen Woche im Rahmen einer Fachpresseveranstaltung in der neuen Firmenzentrale Evo bei Bologna. „Die Basis dafür waren zwei Gründe: die Fokussierung auf klare strategische Eckpfeiler und eine hoch motivierte Belegschaft“, so die Tochter des Unternehmensgründers. Im Jahr 2021 überschritt Bonfiglioli die 1Mrd.€-Umsatzmarke dank eines Umsatzwachstums von +16% gegenüber dem Vorjahr. Dieses Ergebnis wurde nach einer Verlangsamung im Jahr 2020 aufgrund der Auswirkungen der Covid-Pandemie erzielt, die einen Umsatzrückgang von 5% verursachte. Die Sektoren Bau, Landwirtschaft, Materialtransport und die meisten Industriemaschinen wurden von der Krise 2020 hart getroffen, was sich negativ auf den Umsatz von Bonfiglioli auswirkte. Gleichzeitig boomte die Windturbinenindustrie im Jahr 2020, vor allem dank der Anreize der chinesischen und US-amerikanischen Regierungen. Insgesamt wuchs der Umsatz von Bonfiglioli in der Windbranche im Jahr 2020 um mehr als 20%. Im Jahr 2021 führte eine starke Erholung des Bonfiglioli-Umsatzes im Baugewerbe, in der Landwirtschaft, im Materialtransport und in vielen Industriemaschinensektoren zu einem noch nie dagewesenen Ergebnis. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 sahen die Aussichten für weiteres Wachstum zunächst sehr gut aus. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Märkte schienen unter Kontrolle zu sein. Die größten Herausforderungen schienen die problematische Materialbeschaffung und die damit verbundenen Unsicherheiten in Produktion und Lieferung sowie die steigenden Erdgas- und Strompreise zu sein. Durch den Ukraine-Krieg und seine Folgen habe die Unsicherheit jedoch stark zugenommen, so dass Prognosen für 2022 nicht gegeben werden können. Bonfiglioli strebt aber weiteres Wachstum an.
Bonfiglioli knackt die 1Mrd.€-Umsatzmarke
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