Wegweiser für die Hochspannung

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Warnweste an, Equipment in die Hand und los geht’s: Die Mitarbeiter von Geier Starkstromtechnik begutachten eine alte Niederspannungshauptverteilung. Die Schaltanlage ist dazu da, um den Strom vom Transformator zu übernehmen und an die Unterverteilungen oder Maschinen weiterzuleiten. Nun ist die hiesige Infrastruktur aber veraltet und es besteht Gefahr für das Bedienpersonal. Also muss eine Erneuerung her – und die übernimmt Geier Starkstromtechnik routiniert. Das Team des Familienunternehmens arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, entwirft die neue Hauptverteilung ganz individuell. Gefertigt werden die Anlagen vor Ort im hessischen Dillenburg, dort betreibt das Unternehmen ein umfassendes Lager, das jederzeit für verschiedene Herausforderungen im Umgang mit Strominfrastrukturen ausgestattet ist. Ist in der Werkstatt von Werkstattleiter Nils Daub alles gefertigt, geht es auf die Baustelle. „Wir legen in jedem Schritt großen Wert auf die Sicherheit – das gilt sowohl für die Mitarbeiter während der Bauphase, aber auch in der finalen Anlage“, erklärt er. Einen Teil zur rundum sicheren Arbeit leistet die richtige Beschriftung in der Werkstatt und auf der Baustelle. Denn wenn jederzeit klar ist, wo welche Leitung hinführt, dann sinkt das Risiko für Fehler. „Ohne die passende Beschriftung könnte man die Bauteile nicht zuordnen“, sagt Daub. Geier Starkstromtechnik nutzt zur Beschriftung bereits seit vielen Jahren Etikettendrucker von Brother, seit kurzem hat das Unternehmen mit dem P-touch Cube Pro ein neues mobiles und app-gesteuertes Gerät im Einsatz, mit dem die Beschriftung im Handumdrehen möglich ist.

Bild 2 | Die Beschriftungen sorgen für mehr Sicherheit im Hochvoltbereich.
Bild 2 | Die Beschriftungen sorgen für mehr Sicherheit im Hochvoltbereich.Bild: Brother International GmbH

Umfangreicher Service seit 1970

Gegründet wurde Geier Starkstromtechnik im Jahr 1970 vom Namensgeber Karl Ludwig Geier, damals noch nicht in Dillenburg, sondern im nahen Herborn. Zu Beginn lag der Fokus auf Blindstromkompensationsanlagen für die Automobilindustrie. Später entschied man sich, auch die Installation von Transformatoren mit ins Portfolio zu nehmen – nicht zuletzt ist der Slogan ‚Wir machen Ihren Trafo fit‘ von weit her auf dem Firmengebäude zu sehen. Als der Platz in Herborn aufgrund des anhaltenden Erfolgs immer knapper wurde, folgte im Jahr 2012 der Umzug an den heutigen Standort im Dillenburger Ortsteil Oberscheld. Dort hat Geier Starkstromtechnik Fertigung, Werkstatt, Lager und Verwaltung an einem Ort gebündelt. Derzeit stehen die Zeichen bereits wieder auf Zukunft, es laufen die Arbeiten für eine Lagererweiterung. 40 Mitarbeiter kümmern sich um die Wünsche der Kunden, es werden stetig mehr. „Wir bauen auf ein gesundes Wachstum“, sagt Florian Stemich, der im Unternehmen den Einkauf und die IT verantwortet. In der Werkstatt greifen er und Nils Daub häufig zu den P-touch-Etikettendruckern, inzwischen zum Modell PT-E720BT der P-touch Cube Pro-Serie.

Werkstattleiter Nils Daub bringt eine Etikette aus dem P-touch Cube Pro an.
Werkstattleiter Nils Daub bringt eine Etikette aus dem P-touch Cube Pro an.Bild: ©Florian Stemich/Geier Starkstromtechnik GmbH

Verbindung per Bluetooth

Mit dem Gerät adressiert Brother die vielen unterschiedlichen Anforderungen seiner Industriekunden. Der P-touch Cube Pro verzichtet auf ein Display, stattdessen wird das kompakte Gerät vollständig per App gesteuert, die Kopplung erfolgt schnell und einfach per Bluetooth. Wie das größere Modell PT-E920BT bedruckt das PT-E720BT Etiketten mit Schrift, QR-Codes, Barcodes oder Logos – je nach Modell bis zu einer Breite von 24 bzw. 36 Millimetern. Die Etiketten werden automatisch geschnitten, das größere PT-E920BT weist zudem eine Halbschnittfunktion auf, mit der mehrere Etiketten hintereinander gedruckt werden können. Florian Stemich beschafft für die Beschriftungen in den Anlagen von Geier Starkstromtechnik die Original-Schriftbänder von Brother. „Ich schätze die hohe Beständigkeit und die Langlebigkeit“, sagt er. Die laminierten TZe-Schriftbänder sind wisch-, wetter- und kratzfest und halten auch Extrembedingungen, seien es Abrieb, Temperatur, Chemikalien und UV-Licht, stand. Bei Geier Starkstromtechnik steht vor allem die langjährige Lesbarkeit im Vordergrund, schließlich soll auch bei Wartungsarbeiten noch gut ersichtlich sein, was hinter der Elektroinstallation steckt – auch, weil das Wartungspersonal natürlich wechseln kann. „Das ist wie im Sicherungskasten zu Hause: Man muss auch nach Jahren noch lesen können, welche Sicherung zu welchem Gerät gehört“, erklärt Florian Stemich. Für die Anforderungen professioneller Anwender bietet Brother mit den Pro Tapes Schriftbänder in verschiedenen Größen und Formen – das reicht von den selbstlaminierenden TZe-SL Pro Tapes für LAN-, Computer- oder Netzwerkkabel über die TZe-FX Flexi-Tapes zum Umwickeln und als FLe-Fähnchen für Glasfaserkabel. Besonders praktisch sind die HSe Pro Tapes auf einem Schrumpfschlauch, der beim Erwärmen mit einer Heißluftpistole schrumpft und das Kabel dann langfristig umschließt.

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Ohne Display – Bedienung über App

Ausgestattet mit einem leistungsfähigen Lithium-Ionen-Akku benötigen die Etikettendrucker keine angeschlossene Stromversorgung und halten problemlos einen ganzen Arbeitstag durch. Gleichwohl ist der P-touch Cube Pro über seine USB-Schnittstelle an einen PC anschließbar, an dem mittels der kostenlosen Pro Label Tool App unkompliziert Etiketten erstellt und abgespeichert werden können. Nils Daub nutzt die Pro Label Tool App meist direkt auf seinem Smartphone: „Die Bedienung ist unkompliziert und die Etiketten sind schnell erstellt. Und ein Smartphone hat man ja immer dabei“, sagt er und schickt mittels Knopfdruck den nächsten Auftrag ab. Direkt im Anschluss macht sich der P-touch Cube Pro an die Arbeit und druckt die gewünschte Etikette aus. Die kompakten Geräte eignen sich vor allem für die unkomplizierte Beschriftung im Büro, im Lager und der Fertigung. Für die Arbeit vor Ort auf der Baustelle bietet Brother auch das Beschriftungsgerät P-touch E560BTVP, mit dem per Display und Qwertz-Tastatur schnell und ganz ohne Smartphone individuelle Etiketten gedruckt werden können.

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