
Die Orders aus dem In- und Ausland zogen diesmal beinahe gleich stark an: Erstere wuchsen im August um 1,7%, letztere um 1,4% gegenüber Vorjahr. Bei den Bestellungen aus der Eurozone stand ein Plus von 8,2% in den Büchern, bei den Orders aus Drittstaaten allerdings ein Minus von 1,8%. Damit verfehlten die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euro-Ausland zum ersten Mal im laufenden Jahr ihren Vorjahreswert. Von Januar bis einschließlich August wurde insgesamt 3,3% mehr bestellt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Hier entwickelten sich die inländischen (-4,5%) und die ausländischen Bestellungen (+10,1%) in entgegengesetzte Richtungen. Die Aufträge aus der Eurozone erhöhten sich in den ersten acht Monaten um 6,9% und die aus dem übrigen Ausland um noch kräftigere 11,8%. Die reale, um Preiseffekte bereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter in Deutschland gab im August deutlich um 5,6% gegenüber Vorjahr nach. „Damit verharrt der Branchenoutput auch für den Gesamtzeitraum von Januar bis einschließlich August mit -1,9% weiter leicht unter Vorjahr. Das liegt im Rahmen der Erwartung eines Rückgangs um 2% auch für das gesamte Jahr 2025“, so Gontermann. Ende Juli waren mit 878.800 Beschäftigten 1,9% weniger Menschen in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie tätig als vor einem Jahr. In Kurzarbeit befinden sich derzeit 25.500.

















