Ausfallsicher und zukunftsfähig

Bild 1 | Die Psychiatrische Klinik Lüneburg
Bild 1 | Die Psychiatrische Klinik LüneburgBild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG

Das Herzstück der Energieversorgung bildet die Hager Niederspannungshauptverteilung Unimes H bis 4.000A. Die Anlage gewährleistet nicht zuletzt durch ihre hohe Kurzschlussfestigkeit eine hohe Ausfallsicherheit, die für den Betrieb der Klinik als kritische Infrastruktur unverzichtbar ist. Für die selektive Absicherung der Stromkreise sorgt der offene Leistungsschalter HW1. Die Schalter dieser Serie garantieren eine hohe Anlagenverfügbarkeit und sind sowohl in Festeinbau- als auch in Einschubtechnik erhältlich. Sie können als Einspeiseschalter für trafonahe Anwendungen in Niederspannungshauptverteilern eingesetzt werden, da sie bei selektiver Einstellung Kurzschlussströme ausreichend lange halten können, ohne auszulösen. Damit bleibt dem Schutzgerät, das dem Fehler am nächsten liegt, genügend Zeit, um den Fehler abzuschalten. Die präzise Schalttechnik verringert damit die Risiken sowohl für die Anlage als auch für das Personal und trägt so entscheidend zu einem zuverlässigen und wartungsfreundlichen Betrieb bei. Die modulare und robuste Bauweise des HW1 ermöglicht zudem eine flexible Integration in die Energieverteilung und unterstützt eine einfache Anpassung an zukünftige Leistungsanforderungen.

Bild 2 | Die Hager Niederspannungshauptverteilung Unimes H bis 4.000A
Bild 2 | Die Hager Niederspannungshauptverteilung Unimes H bis 4.000ABild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG

Sicherheit durch passiven Störlichtbogenschutz

Um eine unterbrechungsfreie Stromversorgung unter allen Bedingungen sicherzustellen, sind die Anlagen Unimes H mit einem passiven Störlichtbogenschutz ausgestattet. Dieser leitet im Fehlerfall die Energie des Lichtbogens kontrolliert ab und stellt eine gezielte Druckentlastung sicher. Personen und Betriebsmittel werden so zuverlässig geschützt, und die Verfügbarkeit der Energieversorgung bleibt sichergestellt.

Bild 3 | Dennis Tatje erklärt die Funktion der Umschalteinheit HZI855.
Bild 3 | Dennis Tatje erklärt die Funktion der Umschalteinheit HZI855.Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG

Sicherer Wechsel zwischen Netz- und Ersatzversorgung

Für eine jederzeit verlässliche Stromversorgung sorgt auch die Umschalteinheit HZI855. Dieser für Niederspannungsanwendungen entwickelte ATS-Controller erfüllt die internationalen Normen IEC60947-6-1, IEC61010-1 und IEC61010-2-201 sowie die Installationsnormen IEC60364-1 und IEC60364-7-710. Das Gerät steuert den automatischen Wechsel zwischen Netz- und Ersatzversorgung nach DIN VDE0100-710 und gewährleistet so eine kontinuierliche Energieverfügbarkeit – auch bei Störungen oder Wartungsarbeiten. Dank ihrer intelligenten Steuer- und Überwachungsfunktionen erkennt die Einrichtung Spannungsabweichungen in Echtzeit und schaltet lastgerecht um, bevor kritische Zustände entstehen. Umfangreiche Diagnosemöglichkeiten und eine präzise Ereignisprotokollierung erhöhen dabei die Transparenz und Betriebssicherheit. Mit dieser Automatiklösung trägt Hager dazu bei, dass die Energieversorgung der Klinik jederzeit stabil, sicher und normkonform bleibt.

Für die selektive Absicherung der Stromkreise sorgt der offene Leistungsschalter HW1.
Für die selektive Absicherung der Stromkreise sorgt der offene Leistungsschalter HW1.Bild: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG

Transparenter Anlagenbetrieb

Für eine lückenlose Überwachung und Analyse der Energieflüsse sorgen H3+ Leistungsschalter mit Energy-Auslöseeinheit mit integrierter Messdatenerfassung. Alle relevanten Messwerte und Schaltzustände lassen sich über Türeinbaudisplays direkt an der Anlage ablesen – für hohe Transparenz, effizientes Energiemanagement und eine kontinuierliche Anlagenüberwachung in Echtzeit. Insgesamt erfüllt das System damit alle Anforderungen an eine moderne Klinik-Infrastruktur: selektive Absicherung, schnelle Fehlererkennung, klare Strukturierung der Stromkreise und einfache Wartung. Dank der modularen Bauweise lässt sich Unimes H zudem flexibel an zukünftige Leistungsanforderungen anpassen.

Seiten: 1 2