
„Von einer echten Dynamik im Geschäft ist leider nur ansatzweise etwas zu spüren. Zwar gibt es Regionen und einzelne Kundenbranchen, in denen die Nachfrage nach Maschinen- und Anlagen steigt. Aber die Sorgen über die weltweiten Krisen und damit auch über drohende Lieferengpässe bei Vormaterialien bleiben groß. Damit bleibt die Branche in Wartestellung“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt (Bild). „Im Inland gab es dieses Jahr erst einen Monat mit Orderzuwächsen und der war von Sondereffekten geprägt. Wir können es nicht oft genug sagen: Die Bundesregierung darf mit Reformen, die die Unternehmen spürbar entlasten, keinen Tag warten; unser Industriestandort braucht dringend ein maßgebliches Upgrade“, betont Dr. Gernandt.
Im Drei-Monats-Zeitraum März bis Mai legten die Bestellungen aus dem Inland um 3% zu, während die Auslandsaufträge um 13% stiegen. Hier macht sich der von Großaufträgen geprägte März als Sonderfaktor bemerkbar. Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 22% mehr Bestellungen, aus den Euro-Ländern wurde ein Minus von 8% verbucht.


















