Stellenabbau im Maschinenbau in Deutschland

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Bild: Uwe Noelke/VDMA e.V.

Zwar haben sich die Aussichten im Maschinen- und Anlagenbau zuletzt leicht aufgehellt, viele Unternehmen befinden sich jedoch weiterhin in einer Unterauslastung – und dies schon seit geraumer Zeit. Das hinterlässt zunehmend Spuren am Arbeitsmarkt. Im ersten Halbjahr ist die Beschäftigung im Maschinenbau in Deutschland um 2,8% zum Vorjahr gesunken. Der VDMA fordert daher wirksame Reformen zur Stärkung des Standorts Deutschland. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr etwa 21.500 Stellen im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland abgebaut. „Wir spüren die wirtschaftliche Schwäche des Standorts jetzt auch deutlich am Arbeitsmarkt unserer Branche“, sagt Fabian Seus (Bild), Leiter Competence Center Arbeitsmarkt im VDMA.

Langfristig könnte der Fachkräftemangel aufgrund der demografischen Entwicklung wieder zunehmen. Derzeit halten sich die Unternehmen jedoch mit Neueinstellungen zurück. „Unternehmen stellen wieder ein, wenn sie investieren. Für Investitionen sind die Kosten am Standort jedoch einfach zu hoch“, sagt Seus. Dennoch bleibt die Ausbildung ein wichtiger Anker für die Unternehmen im Maschinenbau, wie VDMA-Umfragen zeigen. Die Beschäftigungserwartungen für Auszubildende sind vergleichsweise stabil, da Fachkräfte-Engpässe aufgrund der demografischen Entwicklung absehbar bleiben.