
Die Produktion von Batterien in Deutschland war 2025 so hoch wie nie zuvor. So stieg die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien um knapp ein Drittel (+28%) auf 4,6Mrd.€. Über alle Batteriechemikalien hinweg erreichte die Produktion nach einer Talsohle im Jahr 2024 ein neues Allzeithoch von 8,1Mrd.€ (+11%). Treiber dieser Entwicklung sind der dynamische Hochlauf der Elektromobilität sowie die weiterhin hohe Nachfrage im Speichermarkt. Beide Trends dürften auch im laufenden Kalenderjahr für weiteres Wachstum im Batteriemarkt sorgen.
Der gesamte deutsche Batteriemarkt erreichte 2025 ein Volumen von 22,4Mrd.€ und damit fast das Niveau des bisherigen Rekordjahres 2023 (24,3Mrd.€). Gegenüber dem schwachen Jahr 2024 bedeutet das ein Wachstum von rund 9%. Das Wachstum geht in erster Linie auf das Konto der Lithium-Ionen-Batterien.
Bei den Importen bleibt China mit einem Volumen von rund 11Mrd.€ (+25%) Hauptlieferant von Batterien nach Deutschland – Tendenz seit Jahren steigend. Das geht zulasten von Importen aus anderen europäischen Ländern (-11%). Die Liste der europäischen Länder, die Batterien nach Deutschland bringen, führt Ungarn an (3,5Mrd€). Insgesamt importierte Deutschland 2025 Batterien im Wert von rund 22Mrd.€ (+4%). Demgegenüber steht ein wesentlich kleineres Exportvolumen: Der Export von Batterien aus Deutschland ist 2025 um 2,5% leicht auf 7,8Mrd.€ gesunken. Hauptabnehmerregion mit einem Anteil von knapp 70% bleibt Europa, vor Amerika (14%) und Asien (12%). Nach Asien hat Deutschland deutlich weniger exportiert (-34%).


















