Energiethemen stellen sich neu auf

Energiethemen stellen sich neu auf

Die Energy, internationale Leitmesse für integrierte Energiesysteme und Mobilität im Rahmen der Hannover Messe, positioniert sich neu und vereint künftig alle Energie- und Mobilitätsthemen unter einem Dach. Dabei geht es um die Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Speicherung von Energie sowie um alternative Mobilitätslösungen. „Wenn die Treibhausgas- Emissionen in der EU bis zum Jahr 2030 um mindestens 40%, verglichen mit dem Stand von 1990, sinken sollen, dann bedarf es neuer Lösungen und Kooperationen in der Industrie und Energiewirtschaft. Diese Entwicklung begleiten wir auf der Energy, wo integrierte Energiesysteme und die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette im Mittelpunkt stehen, und zwar bis hin zur Mobilität”, sagt Marc Siemering, Geschäftsbereichsleiter Hannover Messe bei der Deutschen Messe AG.

Mit rund 1.300 Ausstellern bilden die Energiethemen eine der wichtigsten Säulen der Hannover Messe. Die MobiliTec wird künftig als ein Ausstellungsbereich der Energy in der Halle 27 organisiert, in direkter Nähe zum Gemeinschaftsstand Hydrogen & Fuel Cells & Batteries. Damit werden die Mobilitäts- und Speicherlösungen innerhalb der Hannover Messe gebündelt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Mobilitätstechnologien, Infrastrukturthemen, Speicherlösungen sowie intermodale Logistikkonzepte. Weitere Themen in der Halle 27 sind dezentrale Energieerzeugungstechnologien sowie Energiedienstleistungen und der Ausstellungsbereich Energie- und Ressourceneffizienz. In den Hallen 12 und 13
dreht sich alles um die Verteilung und Übertragung von Energie. Dabei steht die Netztechnik in der Halle 13 im Mittelpunkt. Mit der Entwicklung hin zur vernetzen Produktion unter Einbindung der Energiesysteme werden Netze in den kommenden Jahren eine immer wichtigere Rolle spielen. Diese Bedeutung wird die Energy in den kommenden Jahren stark hervorheben. In der Halle 12 treffen Energie- und Automationsthemen aufeinander. Dort geht es in erster Linie um die Themen Steuerung und Monitoring, wobei Energie- und Lastmanagement- Technologien sowie Gebäudeautomation im Vordergrund stehen. Die im Energiekonzept der Bundesregierung festgelegten Ziele zur Verringerung des Energieverbrauchs sind nur mit Energie-Management-Systemen zu erreichen. Es werden intelligente Lösungen für die Erfassung und Messung von Energiedaten benötigt, um diese besser steuern zu können. Die Technologien dafür befinden sich gebündelt in der Halle 12.

Thematik: Allgemein | News
| News
Ausgabe:

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG
Mehr Platz, Sicherheit 
und Übersichtlichkeit

Mehr Platz, Sicherheit und Übersichtlichkeit

Platz im Schaltschrank ist schon lange rar und daher heiß begehrt. Zunehmend komplexere Anforderungen an die Automatisierungsprozesse
und steigende Ansprüche an die Überwachung und Betriebsdatenerfassung führen in der Leittechnik zudem dazu, dass die Anzahl der Sensoren und Messgeräte im Feld kontinuierlich zunimmt – und natürlich dürfen Übersichtlichkeit, Sicherheit und Handhabung nicht leiden. Bei der Modernisierung der Schaltanlage ihrer Fertigung arbeitet die Covestro unter anderem mit dem Schaltschrankspezialisten SBM Steuerungsbau- und Montage zusammen. Um die zum Teil erhöhten Kundenanforderungen zu verwirklichen, setzen sie unter anderem auf die Reihenklemmen für die Rangierverteilung (PRV) von Weidmüller. Damit lässt sich ein kompakter und gleichzeitig übersichtlicher Schaltschrankaufbau realisieren.

Bild: HMS Industrial Networks GmbH / ©Gorodenkoff/shutterstock.com
Bild: HMS Industrial Networks GmbH / ©Gorodenkoff/shutterstock.com
Groß träumen, pragmatisch starten

Groß träumen, pragmatisch starten

Das Industrial Internet of Things (IIoT) bietet fantastische Aussichten: Maschinenbauer könnten z.B. über Fernzugriff schneller auf Probleme reagieren, Reisekosten sparen und damit Service günstiger anbieten, neue Geschäftsmodelle entwickeln oder höhere Kundenzufriedenheit generieren. Anlagenbetreiber wiederum würden von höheren Anlagenverfügbarkeiten, optimierten Prozessen und damit einhergehenden Energieeinsparungen sowie vom Support durch externe Experten u.v.m. profitieren. Und dennoch geht die praktische Umsetzung von IIoT nur zögerlich vonstatten. Bedenken gibt es bei Maschinenbauern, Anlagenbetreibern und im Management gleichermaßen. Ließen sich diese durch einfach zu integrierende aber zugleich sichere Lösungen vertreiben, entstünde eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wie kann das gelingen? Der erfolgreiche Weg zur IIoT-Integration lautet: Groß träumen, pragmatisch starten.