Lichtwellenleiter-System für die Gebäudeautomatisierung

Frühwarnsystem für LWL-Strecken

Allerdings kann die Dämpfung im Laufe der Zeit zunehmen, etwa durch lockere Verbindungselemente, Staub und Schmutz, mechanische Beanspruchung oder Veränderungen der Netztopologie. Um dies rechtzeitig zu erkennen, unterstützt der REG-Switch das Frühwarnsystem FiberView, das pro Port das Budget (Differenz aus Sendeleistung und Empfangsempfindlichkeit) der jeweiligen LWL-Strecke permanent überwacht. Mit drei LEDs auf der Frontseite wird nach dem Ampel-Prinzip angezeigt, ob das Budget im grünen, gelben oder roten Bereich liegt. Bei Gelb bewegt es sich gerade noch oberhalb der definierten Systemreserve von 3dB. Da diese Frühwarnstufe zudem über einen potentialfreien Kontakt signalisiert wird, kann sie in Scada-Systemen auch zentral ausgewertet werden. Wenn keine bereits mit Steckern versehene LWL verwendet werden, empfiehlt es sich, die Netzwerkgeräte über eine Spleißbox anzubinden. Denn in ihr lassen sich die Fasern sauber einlegen und fixieren. Außerdem kann mit Patchkabeln rangiert werden, deren Austausch nach einem Defekt – anders als die Reparatur einer lockeren oder herausgegangenen Faser – nur wenige Euro kostet. Mit FIMP-REG gibt es diese zuverlässige Anschlusstechnik jetzt auch in Reiheneinbaugeräte-Ausführung. Zudem lässt sich diese Spleißbox, mit der bis zu zwölf SM oder MM angeschlossen werden können, schnell installieren, da Spleißkamm, Spleißablage, Kupplungen, Pigtails, Zugentlastung und Kabelverschraubung bereits integriert sind. Mit dem REG-Switch, der sowohl mit vier optischen Ports (100 BASE-FX) als auch in Kombination mit Twisted-Pair-Ports (100 BASE-TX) – 2TX/2FX und 4TX/1FX – verfügbar ist, lassen sich vielfältige Anwendungen realisieren. Hierzu gehören etwa die Vernetzung einzelner Gebäude oder die Anbindung der Regelungstechnik für Heizung, Lüftung, Klima, Beleuchtung und Energie, bei der der Switch die elektrischen Signale der Anlagen in optische umwandelt und umgekehrt. Da die Kommunikation via Ethernet läuft, können die Daten aus der Feldebene letztlich bis in eine Cloud weitergeleitet werden. Und je mehr Prozesse sich in der virtuellen Welt abbilden lassen, desto effektiver können sie automatisiert, gesteuert und überwacht werden. Ein Beispiel dafür ist Smart Metering, also die intelligente Erfassung des Stromverbrauchs, was bereits heute praktiziert wird.

Fazit

LWL stellen für die Gebäudeautomatisierung ausreichend Bandbreite zur Verfügung einschließlich Reserven für künftige Aufgaben. Hierzu gehören insbesondere smarte Anwendungen, mit denen die Effizienz des Facility-Managements nachhaltig erhöht werden kann. Dafür ist jedoch eine durchgängige, IP-basierte Kommunikation via Ethernet erforderlich. Mit dem Switch E-Light REG, der dieses Protokoll unterstützt, und der Spleißbox FIMP-REG gibt es jetzt ein neues LWL-System, das aufgrund seiner Reiheneinbaugeräte-Ausführung wirtschaftliche Lösungen auf der Feldebene ermöglicht.

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