Welche Branchen und Anwendungsfelder fokussieren Sie mit Project Solutions?
Hilbig: Unser klassisches Standbein ist die Fertigungsindustrie. Praktisch in jeder Niederspannungshauptverteilung eines größeren deutschen Industriebetriebs findet sich heute ein Messgerät von Janitza. Wir wachsen aber stark in weitere Felder, etwa in Rechenzentren – das reicht von der Energieeinspeisung bis hinunter zu den einzelnen Server-Racks, wo unsere Messtechnik eingesetzt wird. Gerade dort ist der Bedarf an individuellen Mess- und Energiemanagementlösungen groß. Daneben sind auch Energieversorger sowie Gebäude- und Infrastrukturanwendungen wichtige Zielmärkte.

Wie gelingt bei sehr heterogenen Anforderungen trotzdem eine strukturierte Umsetzung und kompetente Beratung?
Hilbig: Durch unser eigenes Knowhow sowie unser breites Solution Partner-Netzwerk – von Energieberatern bis zu Installationsdienstleistern. Außerdem bauen wir derzeit intern gezielt Implementierungsberater auf, etwa für Lastmanagement, Visualisierung, Datenanalyse oder kundenspezifische Software. So können wir unseren Kunden für die Schlüsselthemen Experten zur Seite stellen, die den Vertriebsmitarbeiter unterstützen.
Wie stellt Janitza sicher, dass genug Fachkompetenz und Ressourcen für Project Solutions zur Verfügung stehen?
Hessenkämper: Wenn wir etwas machen, machen wir es richtig – das ist unser Leitmotiv. Wir bauen Knowhow auf, indem wir gezielt neue Mitarbeiter aus der Dienstleistungsbranche holen und nicht nur Eigengewächse einsetzen. In Deutschland haben wir unser Netzwerk an Solution Partnern über viele Jahre aufgebaut und beziehen sie fest in Project Solutions ein. Neue Standorte, wie in Appenweier, sind für uns ein wichtiger Schritt, mit dem wir die notwendige Nähe zum Kunden und zu unseren Partnern schaffen. Hier werden wir mit einer Handvoll Experten starten, aber das Konzept lässt sich ausbauen und auch in anderen Ländern adaptieren.

















