Offene skalierbare Architektur

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Bild: Friedrich Lütze GmbH

Ein wesentliches Merkmal ist die automatische Modulerkennung, die einen schnellen und fehlerfreien Aufbau des Systems unterstützt. Funktionsmodule werden einfach aufgesteckt und sind sofort betriebsbereit. Plus- und Minusversorgung sind jeweils mit zwei Anschlussklemmen zum komfortablen Durchschleifen ausgeführt, was eine strukturierte und übersichtliche Verdrahtung ermöglicht. Ein integrierter PE-Anschluss sorgt für zusätzliche Sicherheit. Nicht belegte Steckplätze können mit formschlüssigen Abdeckungen geschützt werden. Der durchgängige Powerbus erlaubt Einspeiseströme bis zu 100A pro Luna bei Versorgungsspannungen bis AC/DC 230V. Die einzelnen Funktionsmodule sind für Ströme bis maximal 32A ausgelegt.

Gemeinsamer Datenbus bei unterschiedlichen Betriebsspannungen

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal ist die Möglichkeit, einen gemeinsamen Datenbus auch bei unterschiedlichen Betriebsspannungen zu nutzen. Dadurch lassen sich beispielsweise durchgängige Profinet-Strukturen realisieren, selbst wenn innerhalb einer Anlage verschiedene Spannungsniveaus erforderlich sind. Der integrierte Datenbus unterstützt etablierte Feldbussysteme wie Profinet, Ethercat oder Ethernet/IP und bildet die Grundlage für intelligente Stromüberwachung, Lastmanagement sowie zustandsorientierte Wartungs- und Predictive-Maintenance-Konzepte. Dies steigert Transparenz und Anlagenverfügbarkeit nachhaltig. Die Backplanes sind als Einspeise- oder Erweiterungsmodule mit sechs oder elf Steckplätzen erhältlich – wahlweise als aktive Variante mit Datenbus oder als passive Version ohne Datenbus. Das modulare Konzept ermöglicht eine flexible Skalierung und Integration zusätzlicher Systemkomponenten. Dank ihrer offenen, skalierbaren Architektur ist Lcos-Luna zukunftsorientiert – insbesondere im Hinblick auf IoT-Anwendungen, datengetriebene Services und kundenspezifische Automatisierungslösungen im modernen Maschinen- und Anlagenbau.