
„Angesichts der vielen Zollandrohungen und Zollankündigungen durch US-Präsident Donald Trump und der damit hervorgerufenen großen Verunsicherung war das ein erwartbarer Dämpfer“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt (Bild). Die Aufträge aus dem Inland lagen um 4%, die Bestellungen aus dem Ausland um 7% unter dem Vorjahresniveau. Besonders stark fiel der Rückgang aus den Nicht-Euro-Ländern aus (-13%). Orders aus den Euro-Partnerländern konnten dagegen um 11% zulegen. „In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres verbuchte der Maschinen- und Anlagenbau damit ein leichtes Auftragsplus von 1%. Die Unsicherheit bleibt weltweit auf hohem Niveau und sorgt für Investitionszurückhaltung“, resümiert Dr. Gernandt.
Im Dreimonatszeitraum Februar bis April 2025 verbuchten die Firmen ein Orderplus von real 2% zum Vorjahr. Das Inlandsgeschäft (+1%) sowie die Auslandsbestellungen (+2%) legten dabei fast im Gleichschritt zu. Die Euro-Länder bestellten in diesem Zeitraum 11% mehr Maschinen und Anlagen, die Nicht-Euro-Länder wiesen ein Minus von 1% auf.

















