
Die Haromac Werkzeugfabrik produziert Maurerkellen aus Edelstahl und Stahlblechen und schreibt bereits 120 Jahre Firmengeschichte. Dieses Jahr feiert das Unternehmen zudem sein 25-jähriges Jubiläum am Standort Hückeswagen im Bergischen Land. Die Spezialität des Herstellers von Maurer- und Fliesenlegerwerkzeugen liegt darin, die Produkte so zu fertigen, dass Kunden ein individuelles Design umsetzen können.
Schraubenlose Verbindungstechnik ist die Lösung
Diese Option betrifft auch die Produktsparte der Werkbänke. Doch einer Werkbank wird weitaus mehr abverlangt als individuelles Design. Oliver Lück, Geschäftsführer der Haromac Werkzeugfabrik, erläutert: „Bei den Werkbänken entstand eine neue Herausforderung für uns. Sie sollten belastbar sein und sich ohne Schrauben, mit wenig Werkzeug, zusammensetzen lassen.“ Dieser Herausforderung hat sich die Firma Dirak angenommen. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Verschluss-, Scharnier- und Verbindungstechnik und hat die Dirak-Snap-Technology entwickelt. Diese neue Art, Bleche miteinander zu verbinden, konnte auch das Problem der Werkzeugfabrik Haromac einfach lösen: Mithilfe der DST-Verbinder entstehen nun Werkbänke, die sich werkzeuglos in Kürze montieren lassen, da die Verbinder lediglich in die Einbauöffnungen der Blechwände gedrückt werden.
Technologie ermöglicht hochfeste Verbindungen

Die Idee hinter der Technologie basiert auf dem Funktionsprinzip eines Fallenschlosses, wie man es in Haus- oder Zimmertüren findet. Die Grundlage bilden dabei Snap-Elemente mit abgeschrägtem Einlauf bzw. Klemmschrägen sowie eine Feder, die in einem Fenster innerhalb der Elemente sitzt. Diese Elemente werden in einem Führungskanal eines Korpus eingesetzt und durch einen Fixierstopfen gehalten. Drückt man nun diesen Verbinder durch eine Einbauöffnung, schiebt die Einlaufschräge das Snap-Element wie eine Falle im Führungskanal zurück und die Feder wird dabei gespannt. Sobald die Höhe der Einlaufschräge beim Einstecken überwunden ist, drückt die gespannte Feder die Elemente wieder aus dem Führungskanal heraus. Dabei entsteht das typische Snap-Geräusch. Das Ergebnis: Der Verbinder ist nun in der Einbauöffnung verklemmt und hält die zu verbindenden Elemente fest zusammen. Matthias Velten, Gebietsleiter bei Dirak, erklärt: „Wir haben diese Verbinder unter anderem bei den Werkbänken der Firma Haromac eingesetzt und dank dieser speziellen Technik halten die Werkbänke starken Belastungen stand.“
Die Vorteile der DST-Verbinder
Das patentierte Verbindungsverfahren der Dirak-Snap-Technology ermöglicht die einfache, sekundenschnelle Montage von Hand ohne Werkzeuge und bietet ein hohes Maß an Zuverlässigkeit durch passgenaue, feste Verbindungen auch an schwer erreichbaren Stellen. Durch die Klemmschräge und der immer nachdrückenden Feder sind die DST-Produkte rüttel-, vibrations- und erdbebensicher. „Die DST-Verbinder widerstehen hohen Belastungen, ohne dabei ihre Passgenauigkeit, Sicherungs- und Verbindungsfunktion zu verlieren“, so Matthias Velten. Zahlreiche DST-Lösungen wurden erfolgreich auf Vibration und Schock (DIN EN61373) sowie Erdbeben (GR-63-CORE, Issue 4) getestet. Darüber hinaus hat das Ennepetaler Unternehmen Komponenten mit der Dirak-Snap-Technology im Angebotssortiment, die durch die Verwendung einer Erdungsfeder elektrisch leitfähig sind.
Modulare Aufbauten dank einfacher Demontage
Auch bei der einfachen Demontage ist DST gegenüber konventionellen Schraubverbindungen im Vorteil: Je nach Ausführung ist dies mit handelsüblichem, aber auch durch Dirak-spezifisches Spezialwerkzeug möglich. Die Demontagemöglichkeit mittels Spezialwerkzeug empfiehlt sich insbesondere dort, wo Vandalismus und unbefugter Demontage vorgebeugt werden soll. Dank der einfachen Demontage ist ein modularer Aufbau der Werkbänke möglich. Ein weiterer Vorteil liegt in der Verpackung der Werkbänke. Da sich die Werkbänke in Kürze montieren lassen, werden sie zerlegt und unmontiert als Flatpack verkauft. So sind sie handlich und nehmen beim Transport wenig Raum ein.

















