
Insgesamt werden rund 1.175 Aussteller aus 40 Ländern ihre Neuheiten, Produkte und Lösungen auf dem Nürnberger Messegelände präsentieren, wie am vergangenen Donnerstag auf der Vorpressekonferenz in Stuttgart zu erfahren war. Auf 15 Hallen und 122.000 Quadratmeter verteilt erhalten die Besucher einen umfassenden Einblick in die gesamte Bandbreite der industriellen Automation – von Sensorik und Antriebstechnik über industrielle Kommunikation und Software bis hin zu intelligenten Automatisierungslösungen für die digitale Fabrik. Ein zentrales Leitthema der SPS 2026 ist die fortschreitende Integration von künstlicher Intelligenz in industrielle Prozesse. AI-Anwendungen entwickeln sich zunehmend von einzelnen Pilotprojekten zu produktiven Bestandteilen moderner Automatisierungslösungen.
Mit dem zunehmenden Einfluss von Software auf industrielle Wertschöpfungsprozesse gewinnt auch das Konzept einer Software Defined Industry an Bedeutung. An die Stelle hardwarezentrierter Strukturen mit determinierten Prozessen rücken zunehmend agile softwarebasierte Architekturen. Produktionssysteme werden dadurch anpassungsfähiger, vernetzter und schneller skalierbar. Wie die Umsetzung der Software Defined Industry konkret funktioniert, zeigt die SmartFactory-KL in der Software Defined Industry Area in Halle 6.
Neben den Ausstellerpräsentationen bietet die SPS auch 2026 ein umfangreiches Vortragsprogramm. Auf insgesamt vier Stages in den Messehallen, darunter die Technology Stage powered by VDMA/ZVEI in Halle 3, diskutieren Branchenexperten aktuelle Entwicklungen, technologische Trends und konkrete Anwendungsbeispiele aus der industriellen Praxis. Industrial AI, Cybersecurity, industrielle Kommunikation, digitale Transformation und nachhaltige Produktionskonzepte gehören dabei zu den Themen, die die Branche aktuell bewegen. Direkt angrenzende Networking-Zonen ermöglichen den persönlichen Austausch zwischen Besuchern, Referenten und Technologieanbietern und schaffen zusätzlichen Raum für fachliche Diskussionen.
















