Eine aktuelle IW-Studie zeigt, dass der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen am größten ist, mit 2024 rund 46.000 unbesetzten Stellen. Insgesamt konnten in den zehn Branchen mit den größten Engpässen über 260.000 Stellen nicht mit qualifiziertem Personal besetzt werden. Neben dem Gesundheitswesen sind das Baugewerbe mit knapp 41.300 fehlenden Fachkräften und die öffentliche Verwaltung sowie der Sozialbereich mit über 37.600 unbesetzten Positionen besonders betroffen. Auch die Industrie leidet unter Personalmangel, insbesondere in der Metallproduktion und im Maschinenbau, wo es rechnerisch 8.500 bzw. 18.000 nicht besetzbare Stellen gibt.
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Fachkräftemangel nach Branchen betrachtet
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Bild: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
In keiner Branche fehlen so viele Fachkräfte wie im Gesundheitswesen. Dort blieben 2024 rund 46.000 Stellen für qualifizierte Arbeitskräfte rechnerisch unbesetzt, zeigt eine neue IW-Studie. Die Forscher haben dafür erstmals die Fachkräftelücke nach Branchen berechnet. In den zehn Branchen mit den größten Engpässen konnten insgesamt über 260.000 Stellen rechnerisch nicht mit entsprechend qualifizierten Arbeitskräften besetzt werden. Die zweitgrößte Lücke besteht im Baugewerbe mit knapp 41.300 rechnerisch nicht besetzbaren Stellen. An dritter Stelle folgt der Bereich öffentliche Verwaltung und Soziales mit mehr als 37.600 rechnerisch nicht besetzbaren Positionen. Auch in der Industrie fehlt Personal. In der Herstellung von Metallerzeugnissen konnten 2024 knapp 18.500 Stellen rechnerisch nicht besetzt werden, im Maschinenbau rund 18.000.
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