Linux-basierte Condition-Monitoring-Plattform

Die IM18-CCM-Plattform bietet OEMs differenziert Möglichkeiten für Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen.
Die IM18-CCM-Plattform bietet OEMs differenziert Möglichkeiten für Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen.Bild: Hans Turck GmbH & Co. KG

Mit dem IM18-CCM50 hat Turck jetzt eine kompakte Condition-Monitoring-Schaltzentrale zur einfachen Montage im Schaltschrank vorgestellt. Dabei können sowohl die Informationen der integrierten Sensoren zum Erfassen von Türschluss, Feuchte und Temperatur sowie die Daten von externen Sensoren und Messgeräten verwendet werden, die sich über analoge und digitale Schnittstellen einbinden lassen. Neben zwei Analogeingängen (mA oder V) bietet das Modul zwei digitale Ein-/Ausgänge sowie einen Relaisausgang, etwa zum Ansteuern von Signalleuchten, und einen USB-2.0-Host zum Anschließen eines Massenspeichers oder Funk-Adapters. Über eine Add-on-Schnittstelle sind weitere Geräte wie das IM18-CCM51 zur Strommessung für 12 Kanäle Wechselstrom mit bis zu 600A anschließbar. Die Datenübertragung und Spannungsversorgung der IM18-CCM-Module erfolgt über den Rückwandbus. Im Betrieb ist auch eine Fernwartung durch den OEM bis in den Schaltschrank des Anwenders möglich. Das offene Linux-Betriebssystem (Debian) ist optimiert zur Installation eigener Analyseprogramme. Durch seine zwei unabhängigen Ethernet-Schnittstellen verbindet das IM18-CCM die OT- und die IT-Welt. Protokollseitig kommuniziert das Gerät über TCP/IP, Modbus TCP und HTTP. Weitere Ethernet-basierte Protokolle sind jederzeit nachträglich installierbar.

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