Wie designe ich das USB-System für meinen Schaltschrank?
Leistungsanforderungen des Verbrauchers kennen: Anwender sollten sicherstellen, dass sie die genauen Spannungs- und Stromanforderungen des Verbrauchers kennen, um die passende Stromversorgung auszuwählen.
Passendes Netzteil wählen: Es sollte ein Netzteil gewählt werden, das den erforderlichen Spannungs- und Stromwerten entspricht. USB-C und USB-PD sollte unterstützt werden, um zukunftssicher zu sein. Denn nach der ersten Anwendung werden häufig weitere Anwendungen folgen, die eine höhere Leistung erfordern.
Kabel mit ausreichender Leistungsfähigkeit: Anwender sollten ein Kabel wählen, das die nötige Leistung übertragen kann, und darauf achten, dass das Kabel den Anforderungen des Netzteils und des Verbrauchers entspricht.
Überlastung und Leistungsdrosselung berücksichtigen: Wenn das Netzteil nicht die vollen Leistungswerte liefern kann, funktionieren viele Geräte trotzdem, indem sie ihren Stromverbrauch drosseln. Beispielsweise lädt ein Handy langsamer, oder das Raspberry Pi 5 reduziert die Rechenleistung bei hohem Peripherieverbrauch, wenn kein Power Delivery Netzteil angeschlossen ist. Im Vorfeld sollte jedoch überprüft werden, ob diese Drosselung beim jeweiligen Verbraucher möglich ist.
Passende USB-C Netzteile von Digital Power Systems
Digital Power Systems hat passend dazu 3 USB-C-Netzteile im Angebot: ein AC USB-AC-Netzteil mit 20W (USB-AC-PD), ein DC USB-PD-Netzteil mit 18W (USB-DC-PD) sowie ein DC USB-C-Netzteil 3A ohne Power Delivery (USB-C-5V). Die DC/DC-Netzteile sind mit einer Höhe von nur 8,8 mm sehr kompakt – deutlich kleiner als eine Sicherung. Das AC/DC Netzteil benötigt lediglich eine Teilungseinheit und lässt sich problemlos in herkömmlichen Schaltschränken installieren.
1996 wurde der Universal Serial Bus (USB) als Ersatz für serielle Protokolle im PC-Bereich eingeführt. Anfangs transportierte der USB lediglich 5V, um Peripheriegeräte wie Tastaturen mit Strom zu versorgen. Mit dem Aufkommen von Smartphones erlangte der USB jedoch eine neue Bedeutung: Er ermöglichte es, gleichzeitig Daten zu übertragen und Geräte zu laden. Um die Ladegeschwindigkeit von Mobilgeräten zu verbessern, wurden verschiedene Lade-Standards entwickelt – zunächst proprietäre Lösungen von Smartphone-Herstellern, später auch von Chipherstellern wie Qualcomm. Heute findet meist der offizielle USB-Power-Delivery (USB-PD) Standard Anwendung, wobei die erhöhten Ladeleistungen durch eine Erhöhung der Spannung erzielt werden.
USB-C vs USB-PD: Was ist der Unterschied?
USB-C definiert den Steckverbinder und beschreibt die physikalische Form des Steckers. Im Gegensatz dazu ist USB-PD der Ladestandard, der festlegt, wie Geräte miteinander kommunizieren und die Spannungen untereinander ausgehandelt werden.

















