
Vom 5. bis zum 9. April 2027 wird Spanien Partnerland der Hannover Messe sein. Im spanischen Verband der Wirtschaftsorganisationen (CEOE) in Madrid unterzeichneten Jordi García Brustenga, Staatssekretär für Industrie im spanischen Ministerium für Industrie und Tourismus, und Marco Siebert, Director International Relations der Hannover Messe, das Memorandum of Understanding. Die Unterzeichnung fand im Beisein von Thomas Jarzombek, Parlamentarischem Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, statt.
Das spanische Ministerium für Industrie und Tourismus treibt einen umfassenden Transformations- und Reindustrialisierungsprozess voran, der im ganzen Land bereits konkrete Ergebnisse hervorbringt. Ziel ist es, zu einem breiteren Wandel in Europa beizutragen – mit Deutschland als zentralem Motor der Region und starkem Partner. Spanien fördert den Aufbau vernetzter Industriezentren, die Entwicklung einer neuen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge, auch gestützt durch bedeutende ausländische Investitionen, sowie die Umsetzung strategischer Projekte im Einklang mit den Zielen der Energiewende und der Dekarbonisierung.
Bis heute wurden im Rahmen nationaler Programme zur Förderung von Modernisierung und Nachhaltigkeit über 3,5 Milliarden Euro bereitgestellt. Von diesen Mitteln haben bereits nahezu 900 Unternehmen – viele davon kleine und mittlere Betriebe – profitiert. Gleichzeitig treibt Spanien eine umfassende Verbesserung des regulatorischen Rahmens voran, um Rechtssicherheit sowie ein investitions- und innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen. Das spanische Gesetz über Industrie und strategische Autonomie legt dabei die Grundlage für eine neue Phase der Reindustrialisierung – mit Fokus auf Digitalisierung, Stärkung industrieller Kapazitäten und einer effizienteren Nutzung erneuerbarer Energien.

















