• 1. Analyse: Wo entstehen Spitzen? Welche Anlagen sind beteiligt? Erste Erkenntnisse liefert ein digitales Energiemonitoring.
  • 2. Potenziale identifizieren: Verbraucher wie Kühlungen, HVAC oder Ladepunkte eignen sich besonders für flexible Steuerung.
  • 3. Passendes System wählen: Entscheidend sind Modularität, Schnittstellenvielfalt und einfache Nachrüstbarkeit – etwa wie bei Aski.
  • 4. Mitarbeitende einbinden: Schulungen und Visualisierungen schaffen Akzeptanz und Vertrauen – auch bei automatisierten Systemen.

Praxisbeispiel: Schnelle Amortisation

Die Reduzierung der Lastspitzen durch eine Lastganganalyse, Lastspitzenvermeidung und Verbraucheranpassung zur Reduzierung des Leistungspreises lohnt sich laut IHK Schleswig-Holstein wirtschaftlich ab etwa 500 bis 1.000kW. Bei einem Leistungspreis von beispielsweise 70 Euro/kW kann durch eine Absenkung der jährlichen Spitzenlast um beispielsweise 50kW eine Einsparung von 3.500 Euro erzielt werden.

Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit

Durch das dynamische Management von Energieflüssen lässt sich auch erneuerbarer Strom besser nutzen. So kann z.B. ein Kühlhaus mit PV-Anlage bei hoher Sonneneinstrahlung stärker kühlen und in Zeiten mit wenig Strom aus dem Netz zurückfahren – ohne Temperaturprobleme. Aski unterstützt zudem die Einbindung von Batteriespeichern, um selbst erzeugte Energie zwischenzuspeichern und Lastspitzen abzufangen. Das erhöht die Autarkie und senkt zusätzlich die CO2-Bilanz.

Wettbewerbsvorteil für den Mittelstand

Die Vorteile liegen auf der Hand: weniger Kosten, höhere Versorgungssicherheit, mehr Nachhaltigkeit. Systeme wie ABB Aski ermöglichen einen unkomplizierten Einstieg ins professionelle Lastmanagement – für Gewerbebetriebe, Produktionsstätten oder Filialunternehmen. Wer Lastspitzen aktiv steuert, macht seinen Betrieb nicht nur wirtschaftlich robuster, sondern auch fit für die Energiezukunft.

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