
Auch, wenn die Zahl der offenen Stellen im E-Handwerk – nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise und der damit verbunden Unsicherheit – aktuell zurückgegangen ist: Noch immer sucht jeder zweite Betrieb (46,5%) Mitarbeiter. Stark gesucht sind weiterhin auch Auszubildende. Laut Auswertung der Herbstkonjunkturumfrage des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) – diese enthielt Zusatzfragen zum Thema ‚Ausbildung und Qualifizierung‘ – bot im Ausbildungsjahr 2025/2026 fast die Hälfte der befragten Betriebe (48,3%) einen Ausbildungsplatz an. Besonders oft ausgeschrieben wurde der größte und bekannteste der fünf e-handwerklichen Berufe: der/die Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik (EGT). Um auf Ausbildungsplätze aufmerksam zu machen, setzte das Gros der Betriebe – neben der eigenen Firmenhomepage (69,4%) – auf Job- und Ausbildungsbörsen (54,6%) sowie die Arbeitsagentur (53,3%). Aber auch soziale Medien wie Instagram oder TikTok werden immer häufiger für die Akquise genutzt (42,1%).
Besetzt werden konnten insgesamt 66,4 Prozent der angebotenen Ausbildungsplätze; die Quote schwankt allerdings je nach Ausbildungsberuf deutlich. So konnten beim e-handwerklichen ‚Brot-und-Butter-Beruf‘ EGT 72,1% der Ausbildungsplätze besetzt werden, bei den anderen vier e-handwerklichen Berufe liegt die Besetzungsquote unter 50%.
















