Prima Klima im Warenhaus und Schaltschrank

Bild 1 | Das Manor-Warenhaus in der Schweiz
Bild 1 | Das Manor-Warenhaus in der SchweizBild: Manor

Gebäude effizient und intelligent steuern, den Energieverbrauch optimieren und den Komfort steigern – darum geht’s bei der Firma Asenta. Ein Schwerpunkt liegt auf Heizung, Lüftung, Klima, kurz HLK. Am Standort Niederteufen ertüfteln die 15 Mitarbeitende maßgeschneiderte Lösungen, etwa in der Mess-, Steuer- und Regeltechnik für namhafte Projekte. Nicht alltäglich für eine Ingenieursfirma ist der eigene Schaltschrankbau im Hause.

Die auf zwei Schränke verteilte alte Steuerung mit Montagetafel
Die auf zwei Schränke verteilte alte Steuerung mit Montagetafel Bild: Friedrich Lütze GmbH

Keine Platzangst im Schaltschrank

Vom Einfamilienhaus bis zum Spitalbau , vom Messeturm Zürich bis zu Einkaufszentren der größten Schweizer Warenhauskette Manor reichen die Referenzen. Bereits in mehreren Manor-Häusern modernisierte Asenta die Gebäudeautomation. Aktuell ging es in Rapperswil um die Erneuerung der kompletten HLK-Steuerung. Das bisherige, in die Jahre gekommene System breitete sich in zwei mächtigen Schaltschränken auf Standardmontagetafeln aus. „Ein klassischer Steuerungsbau voller Kanäle, Schütze, Schmelzsicherungen“, schildert Roland Rusch, der Projektleiter bei Asenta. „Das Ganze fällt nun dank des Verdrahtungsrahmens von Lütze wesentlich kompakter aus: Die zwei Schaltschränke konnten wir mittels Airstream tatsächlich auf einen reduzieren – macht 100 Prozent Platzersparnis.“ Durchschnittlich beläuft sich der Raumgewinn mit dem kanallosen System gegenüber einer traditionellen Montagetafel auf rund 30 Prozent. Im aktuellen Schaltschrank von Manor in Rapperswil resultiert der raumökonomische Gewinnsprung laut Rusch auch aus der völligen Neubestückung des Schaltschranks mit Komponenten, die heute deutlich kleiner seien als früher. „Wie auch andere Kunden vertraut Manor unserer langen, guten Erfahrung mit dem Lütze-System“, berichtet Rusch.

Bild 2 | Links der neue, halb so große Schaltschrank mit Airstream, rechts die auf zwei Schränke 
verteilte alte Steuerung mit Montagetafel.
Bild 2 | Links der neue, halb so große Schaltschrank mit Airstream, rechts die auf zwei Schränke verteilte alte Steuerung mit Montagetafel.Bild: Friedrich Lütze GmbH

Plug&Play im Schaltschrankbau

Tatsächlich baut Asenta in seinen Schaltschränken seit etlichen Jahren fast immer auf diese Lösung. Pro Jahr entstünden hier 40 bis 50 Schaltschränke – womit sich die Vorteile von Airstream mehrfach auszahlten. „Der individuell erstellte Rahmen kommt einbaufertig von Lütze aus Siebnen in der Schweiz. Mechanisch müssen wir da nicht mehr viel machen, bloß in den Schaltschrank schrauben. Keine Kabelkanäle zusägen, keine Löcher bohren oder sonstige Handgriffe. Das ist ein großer Vorteil für uns, sofort zu bestücken und zu verdrahten: Die internen Prozesse werden verbessert, Material- und Lagerkosten gespart. Und unsere Kunden können wir schneller bedienen und beliefern. Dies auch dank des Schaltschrankbaus im Hause, was Schnittstellen und somit Fehlerquellen reduziert. Über Ausführungsqualität und Termine haben wir stets die volle Kontrolle“, so Roland Rusch.

Platz bestmöglich nutzen

Grundsätzlich sei die Lösung für den klassischen Steuerungsbau in HLK-Anwendungen mit eher kleinen Kabelquerschnitten sehr gut geeignet. Und die saubere, übersichtliche Kabelführung trage dazu bei, den Platz im Schaltschrank bestmöglich zu nutzen. Letztlich ließen sich Komponenten bei Bedarf später flexibel um- oder nachrüsten und leicht nachverdrahten. So mancher Kunde sage beim ersten Blick auf solch ein Schaltschrank-Layout: „Sieht sehr sauber aus, tolle Sache.“ Laut Rusch gebe es „viele in der Branche, die das System gerne einsetzen“.

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