
Siemens hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit führenden Werkzeugmaschinenherstellern sowie dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen und der Voith Group eine Allianz unterzeichnet, die den systematischen Austausch von Engineering-, Fertigungs- und Maschinendaten für die Entwicklung generativer KI-Anwendungen im industriellen Umfeld vorsieht. Diese Kooperation markiert einen entscheidenden Schritt zur Realisierung eines industriespezifischen KI-Modells, dem Siemens Industrial Foundation Model, dessen Vision Siemens erstmals auf der Hannover Messe 2025 vorgestellt hat. Die Allianz zielt darauf ab, die Effizienz und Innovationszyklen in der Fertigungsindustrie durch den gezielten Einsatz von KI-Technologien deutlich zu steigern. „Der Zugang zu qualitativ hochwertigen Maschinendaten verschiedener Hersteller ist der Schlüssel“, erklärt Siemens-CEO Roland Busch. „Mit dieser Allianz können wir KI-Systeme entwickeln, die die Komplexität in der Entwicklung und der Fertigung verstehen und so für Fachkräfte zum leistungsstarken Partner werden.“

















