Konjunkturelles Hoch in E-Handwerken hält an

Konjunkturelles Hoch in E-Handwerken hält an

Das konjunkturelle Hoch in den E-Handwerken hält weiter an. Das geht aus der aktuellen Frühjahrsumfrage des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) hervor.

 (Bild: ZVEH)

(Bild: ZVEH)

98,1% der befragten E-Handwerksunternehmen sehen ihre gegenwärtige Geschäftslage positiv. Vier von fünf Betrieben (81,5%) beurteilen die Lage als gut, die übrigen Unternehmen als befriedigend. Der Vergleichswert vom Frühjahr 2018 (97,8% positiv) wurde damit noch einmal gesteigert. Die positive Grundstimmung führt laut Verbandsangaben zu einem neuen Allzeithoch beim bundesweiten Geschäftsklimaindex der E-Handwerke: Er liegt nun auf der Skala von null bis hundert bei 89,9 Punkten. Im Jahr 2018 waren in den 50.717 elektrohandwerklichen Unternehmen erstmals mehr als eine halbe Millionen Menschen (500.643) beschäftigt. Trotz des Fachkräftemangels konnten die Unternehmen die Mitarbeiterzahl in den vergangenen Jahren steigern. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist weiterhin hoch: 61,5% aller e-handwerklichen Unternehmen melden offene Stellen. Die E-Handwerke erwirtschafteten im Jahr 2018 einen Rekordumsatz in Höhe von 61,1Mrd.? (+5,8%). Projekte in der Energie- und Gebäudetechnik sind für gut zwei Drittel des Umsatzes bei den Betrieben verantwortlich (70,2%). Mit großem Abstand folgen die Informations- und Telekommunikationstechnik (11,8%) sowie die Automatisierungstechnik (5,5%). Die meisten Aufträge erhalten die E-Handwerksbetriebe weiterhin aus der gewerblichen Wirtschaft (38%) und von privaten Auftraggebern (36%). Die Auslastung der Betriebe ist weiterhin hoch: 48,2% können auf volle Auftragsbücher für mindestens die nächsten beiden Monate verweisen, rund die Hälfte von ihnen sogar über vier Monate. Grundsätzlich blicken die E-Handwerke zuversichtlich auf das nächste Halbjahr: 28% gehen davon aus, dass sich die geschäftliche Situation noch verbessern wird. Knapp zwei Drittel (67,5%) rechnen mit einer gleichbleibenden Entwicklung. Lediglich 4,5% kalkulieren eine Verschlechterung ein. In der Summe erwarten die elektrohandwerklichen Unternehmen laut der aktuellen Frühjahrsumfrage des ZVEH damit eine weitere Zunahme der Aufträge.

ZVEH
www.zveh.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: Dirk Quardt
Bild: Dirk Quardt
Zubehör für die Gehäusebelüftung

Zubehör für die Gehäusebelüftung

Kondenswasser in geschlossenen Gehäusen birgt eine Gefahr für bestehende Elektroinstallationen. Besonders bei hoher Abdichtung steigt das Risiko von Wasseransammlungen, da überschüssige Luftfeuchte nicht entweichen kann. Abhilfe schaffen speziell dazu entwickelte Systeme und Zubehörteile von Spelsberg, die das Innere trocken halten und somit eine reibungslose sowie sichere Funktion sicherstellen.

Bild: Di Matteo Group
Bild: Di Matteo Group
Proaktive Fernwartung von Dosiersystemen

Proaktive Fernwartung von Dosiersystemen

Die Zementindustrie ist eine der energieintensivsten Branchen überhaupt. Zur Erzeugung der thermischen Energie für den Brennofen kommen heute überwiegend alternative Brennstoffe aus unterschiedlichen Quellen zum Einsatz. Eine besondere Herausforderung ist die exakte Dosierung der Brennstoffe, über die der kontinuierliche Brennprozess gesteuert wird. Für eine gleichbleibende Produktqualität sorgt die permanente Anlagenüberwachung mit integrierter Fernwartung.

Anzeige

Anzeige

Anzeige