
Knapp ein Viertel der befragten Entscheidungsträger blickt wieder optimistisch auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland in den kommenden 12 Monaten. Im Vorquartal lag dieser Wert noch bei 14%. Gleichzeitig rechnet die Mehrheit (51%) weiterhin mit einer negativen Entwicklung. Auch der Blick auf die Weltwirtschaft fällt etwas zuversichtlicher aus: 36% der Befragten sind hier optimistisch gestimmt, 29% pessimistisch (im Vorquartal lagen diese Werte bei 27% beziehungsweise 34%).
Für die Gesamtbranche erwarten die Befragten im Schnitt ein Umsatzrückgang von -0,7%. Im Vorquartal lag die Prognose allerdings noch bei -2,8%. Fast jeder zweite Befragte rechnet inzwischen mit Wachstum, im Vorquartal war es nur jeder Dritte. Beim Blick auf das eigene Unternehmen fallen die Erwartungen nochmals deutlich besser aus: Im Schnitt prognostizieren die Befragten ein Umsatzwachstum von 2,2%. Knapp sechs von zehn erwarten ein Plus, nur noch jedes vierte Unternehmen rechnet mit einem Rückgang. Wie optimistisch die Befragten auf das eigene Unternehmen blicken, hängt dabei stark von der aktuellen Kapazitätsauslastung ab: Befragte Unternehmen mit einer aktuellen Auslastung von mindestens 90% erwarten im Schnitt +5,2% Umsatzwachstum, bei denjenigen mit unter 80% sind es -2,8%.
Die Herausforderungen der Branche sind vielfältig und verlangen nach Lösungen. Der steigende Kostendruck bleibt mit 81% weiterhin das größte Wachstumshindernis für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Dahinter folgen politische Entwicklungen im Ausland mit 76% und das schwierige Regulierungsumfeld mit 67%. Auch die schwache Nachfrage bleibt mit 64% ein zentrales Thema. Der Fachkräftemangel fällt dagegen mit 51% auf den niedrigsten Wert seit 2018. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck zu und wird inzwischen von 55% der Befragten als Wachstumshindernis genannt.
















