
Der Rückgang verteilt sich nicht gleichmäßig auf die fünf E-handwerklichen Berufe. So sind die Rückgänge im Bereich Informationselektroniker/-in (-1,9%) und Elektroniker/-in Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik (-2,0%) überdurchschnittlich hoch. Im Beruf Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik (EEGT), der den Löwenanteil der Auszubildenden stellt, sank die Zahl hingegen nur unwesentlich, von 41.397 auf 41.379.
Beim Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik gab es entgegen dem Trend der letzten Jahre sogar ein minimales Wachstum von 0,1%. Das deutlichste Wachstum konnte mit 4,0% jedoch der Beruf Elektroniker/-in für Gebäudesystemintegration (GSI) verbuchen. Der noch recht neue Beruf stellt allerdings auch nur einen kleinen Anteil an den Auszubildenden.
Ein großes Plus war 2025 indes bei der Zahl der weiblichen Auszubildenden in den E-Handwerken zu verzeichnen. Hier gab es – entgegen dem Trend – ein Wachstum von 4,6% auf 1.492 Auszubildende (2024: 1.426). Damit steigt der Frauenanteil in den E-Handwerken von 3,1 auf 3,2% leicht an.
„Die aktuellen Rückgänge sind auch der wirtschaftlich schwierigen Lage geschuldet. Einmal mehr müssen wir deshalb die Bundesregierung auffordern, endlich mit einer verlässlichen Wirtschaftspolitik für Wachstumsbedingungen in den Zukunftsfeldern zu sorgen,“ so Jörg Feddern, ZVEH-Vizepräsident Technik & Bildung.


















