
Laut Studie profitiert die Branche von den weltweiten Entwicklungen in den großen Wachstumsmärkten, die alle um Elektrifizierung und Digitalisierung kreisen: „Von KI-gestützter Prozessautomation, über elektrifizierte Wärmeversorgung in Gebäuden bis hin zur Antriebswende in der Mobilität sind unsere Unternehmen mit ihren Lösungen in diesen Wachstumsfeldern unterwegs – das macht die Elektro- und Digitalindustrie zur Schlüsselbranche der Zukunft“, erklärt ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel. Er fordert: „Um dieses Potenzial möglichst voll auszuschöpfen, brauchen wir neben unternehmerischen Entscheidungen vor allem eines: industrietaugliche politische Rahmenbedingungen, die fördern, statt zu bremsen.“
Durch eine Stärkung der Wettbewerbsposition deutscher Unternehmen und bei positiver Standortentwicklung, könne sich die Wertschöpfung der Elektro- und Digitalindustrie aus Wachstumsmärkten im Jahr 2035 auf 182Mrd.€ verdoppeln im Vergleich zu heute. Damit läge sie deutlich vor allen anderen Industriesektoren. Auf Grundlage der Studienergebnisse legt der ZVEI seine ‚Agenda für die Industrie von morgen‘ vor. „Die Bundesregierung muss entschlossener handeln als bisher. Wir brauchen Reformen mit Wucht, der beschlossene Innovationsbooster reicht erkennbar nicht aus“, erklärt Dr. Kegel. Die Wirtschaft trete bestenfalls auf der Stelle. „Um den Industriestandort Deutschland langfristig zu sichern, muss die Politik ein größeres Augenmerk auf die technologiegetriebenen Wachstumsmärkte wie KI, Mikroelektronik oder Energietechnik legen.“ Das ZVEI-Positionspapier ‚Agenda für die Industrie von morgen‘ steht hier zum Download zur Verfügung: www.zvei.org

















