Polycarbonatgehäuse für Beregnungstechnik

Polycarbonatgehäuse
für Beregnungstechnik

Nur die Harten
in den Garten

Die Firma Rathmakers Gartenbautechnik nutzt Polycarbonatgehäuse zur Unterbringung der Steuerungen von Beregnungsanlagen. Die Gehäuse lassen sich besonders leicht bearbeiten und nutzen den vorhandenen Raum optimal.

 Steuergehäuse aus Polycarbonat schützen die Elektronik in Freiluftanwendungen. (Bild: Rathmakers Gartenbautechnik GmbH)

Steuergehäuse aus Polycarbonat schützen die Elektronik
in Freiluftanwendungen. (Bild: Rathmakers Gartenbautechnik GmbH)

Automatische und ferngesteuerte Systeme sind in der jüngeren Vergangenheit in so gut wie alle technischen Anwendungen vorgedrungen. Auslöser für diesen Trend sind sinkende Preise für Elektronik. Ein unbedenklicher Außeneinsatz bedingt jedoch zusätzlich passende Gehäuselösungen, und auch dieser Bereich hat einige Innovationen vorzuweisen: Die Materialforschung steht nicht still bei der Suche nach leichten, beständigen, ökologischen und wirtschaftlichen Kunststoffrezepturen. Dichtungen und Klimatisierungslösungen werden immer leistungsfähiger.

 Weit öffnende Gehäuse lassen sich leicht bestücken (Bild: FIBOX GmbH)

Weit öffnende Gehäuse lassen sich leicht bestücken (Bild: FIBOX GmbH)

 

Gartentechnikanwendung

Die Rathmakers Gartenbautechnik konzipiert und baut Beregnungsanlagen für landwirtschaftliche Betriebe und Reithallen. Der 1958 gegründete Familienbetrieb aus Wachtendonk ist in Deutschland und über die Grenzen hinaus der größte Hersteller von Freilandgießwagen. Das Unternehmen stellt die modularen Systeme individuell für das Feld des Kunden zusammen. Auch nicht rechteckige Felder werden mit automatischen Lösungen bedient. Laufschienen und Stützräder sind für verschiedene Untergründe verfügbar. Rathmakers liefert die kompletten Systeme einschließlich Motoren (bei Bedarf mit Frequenzregelung) und speicherprogrammierbarer Steuerung. Die SPS wird mit anwendungsspezifischen Funktionen ausgeliefert. Darüber hinaus können Kunden sie nach Bedarf selbst programmieren.

Vielseitige Steuergehäuselösung

Eine Gehäusebaureihe aus dem Katalog des Kunststoffspezialisten Fibox erwies sich als die beste Lösung zur Unterbringung der elektronischen Steuerungen. Reiner Schreiber, in der Rathmakers Gartenbautechnik für Steuerungstechnik und Service verantwortlich, erklärt: „Die CAB-Baureihe von Fibox ist für unsere Zwecke perfekt geeignet. Kunststoffgehäuse widerstehen Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen natürlich ohne Probleme. Besonders ist an der CAB-Baureihe jedoch die Verwendung von Polycarbonat, das auch noch eine einfache Bearbeitung zulässt, beispielsweise zur Anbringung von Kabeldurchführungen. Noch wichtiger ist aber der zusätzliche Montageplatz an der Türinnenseite, den wir nur bei Fibox gefunden haben.“ Die konstruktive Ausführung der Gehäuse aus der Baureihe CAB macht die Scharniere und Türen stark belastbar. Außerdem befindet sich die Verriegelung außen am Gehäuse. Daher kann Rathmakers den vorhandenen Platz effizient nutzen und die Tür mit weiteren Hutschienen und Komponenten bestücken.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

www.fibox.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Socomec GmbH
Bild: Socomec GmbH
Differenzströme frühzeitig erkennen

Differenzströme frühzeitig erkennen

Bei vielen kritischen Anwendungen hat die durchgehende Betriebsfähigkeit höchste Priorität, z.B. bei Produktionslinien, deren Betrieb nicht unterbrochen werden darf oder bei Rechenzentren, wo ein Verlust oder eine Beschädigung der Daten droht. Ein Verlust der Betriebsfähigkeit kann katastrophale Auswirkungen haben und hohe Investitions- und Wiederherstellungskosten sowie Qualitätsprobleme nach sich ziehen. Ein Grund können Differenzströme sein, die sich zu einem Fehlerstrom entwickeln.

Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG
Von der Idee 
bis zur Montage – in 3D

Von der Idee bis zur Montage – in 3D

Dass der Einsatz von Schienenverteilerlösungen im Vergleich zu Kabelinstallationen bedeutende Vorteile in Gebäuden und Infrastrukturprojekten liefert, lässt sich leicht nachvollziehen. Wie groß der Benefit für Planende und Projektierende tatsächlich ist, machen Softwaretools wie die Simaris-Suite von Siemens, die in 21 Sprachen verfügbar ist, deutlich. Das neue Plug-in mit dem Namen Simaris Busbarplan für Autodesk Revit zur BIM-konformen 3D-Planung der Energieverteilung spielt für die durchgängige Digitalisierung eine entscheidende Rolle.

Kühler Kopf, kleiner Fußabdruck

Kühler Kopf, kleiner Fußabdruck

Werkzeugmaschinen benötigen für exakte Metallbearbeitung punktgenaue Temperaturregelung mit Flüssigkeitskühlung. Die neuen Rittal TopTherm Chiller im VX25-Schaltschranksystem schaffen das mit kleinem Footprint und funktionieren dazu flexibel, platzsparend, vernetzbar und einfach in der Bedienung.

Bild: TeDo Verlag GmbH
Bild: TeDo Verlag GmbH
Es funktioniert!

Es funktioniert!

Normalerweise sind Messestände von Verbänden eher selten dafür bekannt, dass sie sich aufgrund ihrer spektakulären Exponate zu Publikumsmagneten entwickeln. Ganz anders beim ZVEI-Stand in Halle 11 auf der diesjährigen Hannover Messe. Neben dem Demonstrator Antrieb 4.0 war es vor allem der Show-Case PCF@Control Cabinet, der eine Vielzahl an Besuchern anzog. Neben Michael Kellner, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, sowie BDI-Präsident Siegfried Russwurm, war auch Wolfgang Kräußlich, Chefredakteur beim SPS-MAGAZIN, vor Ort und ließ sich die Funktionsweise des Exponats erläutern. Dies hielt er in einem Video fest.

Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Vom digitalen Zwilling 
zur bestückten Montageplatte

Vom digitalen Zwilling zur bestückten Montageplatte

Vor zwei Jahren haben die Unternehmen Weidmüller, Komax, Zuken und Armbruster Engineering die Initiative Smart Cabinet Building gegründet. Seit vergangenem November unterstützt nVent Hoffman/Steinhauer als Anbieter von Automatisierungslösungen für die Gehäusemodifikation die Initiative. Ziel ist es, durch die Vernetzung von Technologie und Expertise über alle Prozessschritte vom Engineering bis zur Verdrahtung Lösungen für die heutigen und zukünftigen Herausforderungen im Schaltschrankbau bereitzustellen.

Bild: ABB
Bild: ABB
Jetzt digitalisieren

Jetzt digitalisieren

Mittel- und Niederspannungs-Schaltanlagen bilden das Rückgrat der elektrischen Energieverteilung. Durch den Einsatz digitaler Schaltanlagen und die Analyse der von ihnen bereitgestellten Daten lassen sich die Betriebskosten vieler Anlagen minimieren – zum Beispiel durch die Überwachung von Leistungsschaltern, Abzweigen und Motorstartern.

Bild: CirQit AG
Bild: CirQit AG
‚Lesbar‘ 
bei Wind und Wetter

‚Lesbar‘ bei Wind und Wetter

Die Digitalisierung von Informationen, die bislang lediglich in Papierform vorhanden waren, ist mittlerweile auch Thema im Schaltschrankbau. Zu begrüßen ist dieser Trend nicht nur aus Nachhaltigkeitsgründen, sondern auch im Hinblick auf Effizienzgewinne in der Schnittstelle zwischen Engineering, Fertigung und letztendlich auch dem Betrieb einer Schaltanlage. Die Firma Cirqit aus Rickenbach Sulz in der Schweiz hat ein cloudbasiertes Tool entwickelt, mit dem Elektroschaltpläne und Anlagendokumentation digitalisiert, editiert und verwaltet werden können, vollkommen standortunabhängig.

Bild: IONITY
Bild: IONITY
Raus aus der Stadt, 
rauf auf die Autobahn

Raus aus der Stadt, rauf auf die Autobahn

Als Joint Venture führender Automobilhersteller hat Ionity sich zum Ziel gesetzt, die Elektro-Mobilität langstreckentauglich zu machen. Dafür soll entlang der europäischen Autobahnen ein gut ausgebautes Netz an Ladepunkten für E-Autos entstehen. Unabhängig vom Fabrikat können dort mittels High Power Charging (HPC) mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in kurzer Zeit laden.

Bild: Emka Beschlagteile GmbH & Co. KG
Bild: Emka Beschlagteile GmbH & Co. KG
Flammengeschützt 
und selbstverlöschend

Flammengeschützt und selbstverlöschend

Das Produktportfolio von Emka erhält Zuwachs: Mit dem Nothammer nach DIN EN45545-2 HL3 hat der Anbieter für Verschlüsse, Scharniere und Dichtungen ein robustes Produkt speziell für den Einsatz in Schienenfahrzeugen entwickelt. Gerade in Zügen sind die Ansprüche besonders hoch, somit auch an die „kleinen Lebensretter“. Neben der Einschlagwirkung muss auch die europäische Brandschutznorm beachtet werden. Um diese Anforderungen zu erfüllen, setzt Emka auf einen speziellen Kunststoff.