Wirtschaftlich ab Losgröße 1

Vollautomatische Kabelverarbeitungsmaschine

Wirtschaftlich ab Losgröße 1

Die vollautomatischen Zeta-Kabelverarbeitungsmaschinen von Komax wurden nun um die neuen Zeta-640- und Zeta-650-Baureihen erweitert. Diese ermöglichen hochflexible Anwendungen für die Just-in-time-Verarbeitung bereits ab Losgröße 1.
Die Industrie stellt immer höhere Anforderungen an die Kabelkonfektionierung. So viele Arbeitsschritte wie möglich sollen automatisiert werden, möglichst viele unterschiedliche Kabel sich ohne Umrüsten just in time verarbeiten lassen – bereits ab Losgröße 1. Genau dafür hat Komax die anpassungsfähigen Zeta 640 und Zeta 650 entwickelt. Sie automatisieren die Abläufe und verkürzen die Fertigungszeit um bis zu 50 Prozent. Die Zeta 640 kann in der Grundkonfiguration mit fünf Prozessmodulen bestückt werden, was eine Vielzahl neuer Verarbeitungsmöglichkeiten auch für kleine Lose eröffnet. Die Zeta 650 mit ihren acht Modulen reduziert Umrüstungen und Unterbrüche auf das Minimum. Beide Maschinen lassen sich zudem um fünf weitere Module erweitern.

Alle Prozesse automatisiert – von der Datenübertragung bis zur Beschriftung

Die neueste Zeta-Generation automatisiert sämtliche Prozesse wie Abisolieren, Hülsenpressen, Beschriften usw. nach Bedarf und an beiden Kabelenden gleichzeitig. Der automatische Kabelwechsler stellt bis zu 36 verschiedene Leitungen aller Querschnitte von 0,22 bis 6 mm2 bereit. Weil gleich drei Messerpaare den ganzen Querschnittbereich abdecken, können Kabelkonfigurationen vollständig ohne Umrüsten produziert werden. Die Bündler-Kabelablage sortiert die Kabel nach Sequenzen oder Losen getrennt für die Weiterverarbeitung. Die vollautomatische Produktion garantiert eine erstklassige Qualität. Optionale Prüfungsmodule wie die Einschneideüberwachung ACD perfektionieren diese Qualität bei noch höheren Anforderungen. Der Datentransfer erfolgt bei den neuen Zeta-Maschinen hocheffizient und durchgängig. Er reduziert weitere Fehlerquellen auf ein Minimum, sind doch keinerlei manuelle Eingaben an der Maschine mehr nötig. Vielmehr lassen sich Daten aus beliebigen Systemen wie beispielsweise ERP, ECAD, DLW, Excel-Schneidliste sofort umwandeln und über die eigene Komax-Schnittstelle WPCS direkt an die Maschine senden. Die Software DLW (Digital Lean Wiring) wurde von Komax entwickelt; sie bildet die Grundlage, um auf einfachste Art den Schaltschrankbau zu automatisieren. Am Bildschirm werden die Leitungen virtuell verdrahtet, die Kabellängen pro Verbindung ermittelt und anschliessend die Fertigungsdaten an die Zeta gesendet – worauf diese die Leitungen einbaufertig produziert.

Module für alle Anforderungen

Die Zeta 640/650 sind offen konzipiert, damit sie sich auf die spezifischen Anforderungen der Kunden abstimmen lassen. Neben den Grundmodulen sind optional weitere Module erhältlich: Das Crimpmodul verarbeitet eine große Anzahl von Kontaktteilen in der industriellen Fertigung. Das Aderendhülsenmodul kann gleich fünf gegurtete AEH-Rollen gleichzeitig aufnehmen. Mit dem Doppelgreifermodul wiederum lassen sich horizontale und vertikale Doppelcrimps herstellen. Module zum Entdrillen und zur Trennung der Lose komplettieren die lückenlose Palette automatisierbarer Verarbeitungsschritte. Im Verbund mit der neuen EtherCAT-Plattform verbessert sich die Systemleistung und die Maschinenverfügbarkeit markant. So schafft die neue Zeta-Maschinengeneration beste Voraussetzungen für die wirtschaftliche Zukunft von Herstellern aus unterschiedlichsten Industrien. Diese fertigen damit ihre Kabelanwendungen hochflexibel – und präziser, schneller und effizienter denn je.

Komax AG
www.komaxgroup.com

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: ZVEH
Bild: ZVEH
ZVEH-Jahrestagung 2022

ZVEH-Jahrestagung 2022

Nachdem die ZVEH-Jahrestagung als Präsenzveranstaltung zwei Jahre lang pandemiebedingt ausgefallen war, kamen die Elektrohandwerke und ihre Partner aus Industrie und Großhandel vom 8. bis zum 10. Juni in Wiesbaden zusammen.

Bild: EPA GmbH
Bild: EPA GmbH
Ein- und Ausschalten 
ohne FI-Auslösungen

Ein- und Ausschalten ohne FI-Auslösungen

Die Firma EPA bietet mit den neuen NF-KC-LKY-Modellen eine Netzfiltergeneration, die serienmäßig mit der PreLeak Technology ausgestattet ist. Dadurch ist es erstmals möglich, Maschinen und Anlagen ein- und auch auszuschalten, ohne dass der Fehlerstrom-Schutzschalter ungewollt auslöst. Grund hierfür ist, dass die Filter weder beim Zu- noch beim Abschalten einen Differenzstromimpuls erzeugen.

Bild: Wöhner GmbH & Co. KG
Bild: Wöhner GmbH & Co. KG
Variantenreich 
und montagefreundlich

Variantenreich und montagefreundlich

Nachdem auch Wöhner in letzter Zeit Pandemie-bedingt die Präsentation seiner neuen Produkte in den virtuellen Raum – den sogenannten Level4 – verlegt hatte, stellt das Unternehmen auf der bevorstehenden Hannover Messe nun wieder in Präsenz aus und zeigt dort viele seiner Neuheiten: das Energieverteilungssystem CrossBoard in zusätzlichen Breiten und dazugehörigem Anschlussmodul Crito zur Plug&Play-Montage sowie die Neuheiten elektronischer Schalter Omus C14, Panel-Lastschalterserie Capus und schnellschaltende Leisten Quadron 185Power Speed.

Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Bild: Rittal GmbH & Co. KG
Potenziale wachkitzeln

Potenziale wachkitzeln

Die ‚Low Hanging Fruits‘ sind in der Regel schon lange abgeerntet. Doch um Energie einzusparen, sucht die Industrie beständig nach weiteren Stellschrauben. Dass noch ziemlich Luft nach oben ist, zeigen die Schaltschrank-Kühlgeräte der Serie Blue e+ S von Rittal. Die Neuentwicklung wurde vor Markteinführung von Diehl Controls, Elektronik-Spezialist aus Wangen, in der eigenen Fertigung auf Herz und Nieren geprüft.

Bild: Häwa GmbH
Bild: Häwa GmbH
95 Prozent 
kundenindividuelle Lösungen

95 Prozent kundenindividuelle Lösungen

Ende März hatte der Schaltschrank-Spezialist Häwa zum Auftakt seiner diesjährigen Roadshow in sein Werk in
Bad Wörishofen eingeladen, um seinen neuen Show-Truck und sein Maschinengestell X-frame zu präsentieren, das an diesem Standort produziert wird. Im Interview mit dem SCHALTSCHRANKBAU erläuterte Geschäftsführer Arno Müller die Idee hinter der Tour und gab seine Einschätzung zu den aktuellen Trends der Branche.

Anzeige

Anzeige

Anzeige