SCHALTSCHRANKBAU 1 (März) 2022
Bild: ifm electronic gmbh
Bild: ifm electronic gmbh
Temperatur und Feuchtigkeit im Griff

Temperatur und Feuchtigkeit im Griff

Die Gesundheit der Mitarbeiter zu stärken und die Umwelt zu entlasten sind die Hauptziele des Projekts Prover Bike 4.0, bei dem zudem der Einsatz von Ifm-Produkten in einer Industrie-4.0-Anwendung erlebbar gemacht wird. Erfasst werden die Tage, an denen die Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Der Schaltschrank, in dem die entsprechende Technik untergebracht ist, wird ebenfalls mit Ifm-Technik überwacht. Zum Einsatz kommt hier die Digitalisierungsplattform Moneo RTM.

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Bild: KRIWAN Industrie-Elektronik GmbH
Bild: KRIWAN Industrie-Elektronik GmbH
Zentraler Reset 
bei Störungen

Zentraler Reset bei Störungen

Schaltschränke spielen in den meisten Applikationen eine zentrale Rolle. Wenn die Spannungsversorgung aus dem Netz die Ursache für Probleme ist, kann die Fehlersuche schwierig sein. Besser ist es, diese Fehler durch Netzüberwachung zu vermeiden. Neben der Netzspannung spielt auch die Temperatur im Schaltschrank eine wichtige Rolle für seine Zuverlässigkeit.

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Bild: ZVEI e.V.
Bild: ZVEI e.V.
Mehrwert veranschaulichen

Mehrwert veranschaulichen

Digitales Typenschild, digitaler Zwilling, Verwaltungsschale: In Zusammenhang mit der smarten Fabrik fallen diese Begriffe immer wieder. Die meisten haben sie schon einmal gehört. Einige haben sich schon damit beschäftigt, für viele klingen sie noch recht abstrakt. Dabei sind die Möglichkeiten, die diese Konzepte eröffnen, enorm. Das will der Zvei, der Verband der Elektro- und Digitalindustrie, mit einem Show-Case namens PCF@Control Cabinet jetzt zeigen. SCHALTSCHRANKBAU und SPS-MAGAZIN werden die Anwendung in den nächsten Monaten näher begleiten und sprachen dazu eingangs mit Initiator Prof. Dr. Dieter Wegener, Sprecher des Zvei-Führungskreises Industrie 4.0.

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Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Prozesse vereinfachen

Prozesse vereinfachen

Der klassische Schaltschrankbau ist durch viele manuelle Arbeitsschritte geprägt, die die Prozesse häufig zeitaufwändig, teuer und fehleranfällig machen. Denn in einem durchschnittlichen Schaltschrank sind allein 500 Verbindungen für die Steuerungstechnik verlegt, mit unterschiedlichen Farben, Querschnitten und Konfektionierungen. Konstrukteure verwenden heute allein mindestens 30% ihrer Arbeitszeit auf die Datenerstellung und Datenpflege. Digitale Zwillinge bieten hier Effizienzpotenzial.

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Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Vorhandene Tools nutzen

Vorhandene Tools nutzen

Raus aus Büro und Werkstatt – rein in den Betrieb. Denn auch wenn mit Teil 3 unsere Artikelserie ‚Digitaler Schaltanlagenbau‘ beendet ist, sind die Automatisierungs- und Optimierungspotenziale im Projektzyklus des digitalen Schaltanlagenbaus noch lange nicht ausgeschöpft. Nach der Produktion der physischen Schaltanlage rücken nun der Inbetriebnahme- und Übergabeprozess sowie die anschließenden Wartungs-, Instandhaltungs- und Servicearbeiten in den Fokus. Ganz oben auf der Agenda stehen Kommunikationstests, Funktionsprüfungen, die Erstellung und Übergabe von Dokumentationen sowie die innovative Fehlerdiagnose und -behebung mittels Augmented Reality.

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Bild: EPLAN GmbH & Co. KG
Bild: EPLAN GmbH & Co. KG
Vereinfachung in der Variantenkonstruktion

Vereinfachung in der Variantenkonstruktion

Das Konstruktionsbüro Becker (KBB) in Augsburg entwickelt und baut komplexe Schaltanlagen für anspruchsvolle Kunden aus dem Sondermaschinenbau. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen die schon lange genutzte Eplan Plattform um zusätzliche Tools und Funktionen erweitert. Der Einsatz von eBuild vereinfacht die Variantenkonstruktion der Schaltpläne.

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Bild: Lee Srl
Bild: Lee Srl
Ressourcen- und kräfteschonend

Ressourcen- und kräfteschonend

Für mehr Produktivität und Fertigungsqualität in der Kabelkonfektion setzt das vor über 40 Jahren gegründete Unternehmen Lee aus Arese auf zwei Werkzeugsysteme von Panduit: das automatisierte Kabelbindersystem PAT 4.0 und das patentierte Quick-Build-Legebrett-System. Eine Lösung, die auch für den Schaltanlagenbau infrage kommt, der sich häufig mit der gleichen Herausforderung konfrontiert sieht.

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Bild: LAPP
Bild: LAPP
Der Wächter für die 
Datenleitung

Der Wächter für die Datenleitung

Die vorausschauende Wartung, auch Predictive Maintenance genannt, ist in der Smart Factory ein wichtiges Werkzeug, um ungeplante Maschinenstillstände zu vermeiden. Im Herbst 2021 hat Lapp die Neuheit Etherline Guard vorgestellt. Das Überwachungsgerät überwacht in ethernetbasierten Netzwerken der Automatisierungstechnik die Lebensdauer von ausfallgefährdeten Datenleitungen.

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Bild: Wöhner GmbH & Co. KG
Bild: Wöhner GmbH & Co. KG
Der Dreiklang der Nachhaltigkeit

Der Dreiklang der Nachhaltigkeit

Wie viele andere Unternehmen, die den Schaltschrank- und Maschinenbau beliefern, hatte auch Wöhner im letzten Jahr mit einem Dilemma zu kämpfen: Eine sehr gute Auftragslage stand bisher nicht dagewesenen Material- und Lieferengpässen gegenüber. Zudem trieb der Anbieter von elektrotechnischen Komponenten aus Rödental seine Digitalisierung maßgeblich voran: sowohl in der Kommunikation mit den Kunden, als auch mit Blick auf seine Logistik und Fertigung. Ergänzt wurden diese Aktivitäten durch eine Vielzahl neuer Produkte. Über diese Themen und noch mehr unterhielt sich der SCHALTSCHRANKBAU zu Beginn des neuen Jahres mit Wöhner-CEO Philipp Steinberger.

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Bild: EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
Bild: EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
Ob konventionell, 
elektronisch oder als Sonderlösung

Ob konventionell, elektronisch oder als Sonderlösung

Grundlegend gilt für alle Schaltschränke, dass die innenliegenden Komponenten, insbesondere die sensible Elektronik, sicher geschützt sein müssen. Deutliche Unterschiede gibt es besonders bei den eingesetzten Verschlusssystemen. Wenn spezielle Kundenanforderungen zu erfüllen sind, stoßen standardisierte Verschlüsse manchmal an ihre Grenzen. Individuell gefertigte Verschlusssysteme bieten dann die passende Lösung.

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Bild: HMS Industrial Networks GmbH / ©Gorodenkoff/shutterstock.com
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Groß träumen, pragmatisch starten

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Das Industrial Internet of Things (IIoT) bietet fantastische Aussichten: Maschinenbauer könnten z.B. über Fernzugriff schneller auf Probleme reagieren, Reisekosten sparen und damit Service günstiger anbieten, neue Geschäftsmodelle entwickeln oder höhere Kundenzufriedenheit generieren. Anlagenbetreiber wiederum würden von höheren Anlagenverfügbarkeiten, optimierten Prozessen und damit einhergehenden Energieeinsparungen sowie vom Support durch externe Experten u.v.m. profitieren. Und dennoch geht die praktische Umsetzung von IIoT nur zögerlich vonstatten. Bedenken gibt es bei Maschinenbauern, Anlagenbetreibern und im Management gleichermaßen. Ließen sich diese durch einfach zu integrierende aber zugleich sichere Lösungen vertreiben, entstünde eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wie kann das gelingen? Der erfolgreiche Weg zur IIoT-Integration lautet: Groß träumen, pragmatisch starten.

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Öffnet die Systeme

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Die Digitalisierung nimmt auch im Schaltanlagenbau Fahrt auf. Im Interview mit dem SCHALTSCHRANKBAU erläutert Markus Hettig, Vice President Building Business bei Schneider Electric, welche aktuellen Herausforderungen sich dadurch lösen lassen und wie sich Betriebe diesem Thema am besten widmen sollten. Zudem verrät er uns, warum für sein Unternehmen das Engagement auf offenen Plattformen so wichtig ist.

Bild: Wago GmbH & Co. KG
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Gemeinsame Sprache

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Wer heute einen Blick auf die Entwicklung und Nutzung von Daten in den vergangenen fünf Jahren wagt, stellt fest, dass sowohl deren Umfang, Qualität und Verwendung rasant zugenommen haben. So hat sich allein in den vergangenen zehn Jahren das weltweite Datenaufkommen verzehnfacht. Bis 2025 ist eine weitere Verdreifachung des aktuellen Niveaus zu erwarten. Auch die Beschreibung von Objekten durch Daten wird immer präziser. Um dieses Datenaufkommen und den Datenaustausch effizient und fehlerfrei beherrschen zu können, sind Datenstandards unumgänglich.