ZVEH-Jahrestagung in Magdeburg: Digitalisierung im Fokus

ZVEH-Jahrestagung in Magdeburg: Digitalisierung im Fokus

Keine Entwicklung prägt derzeit Wirtschaft und Gesellschaft so sehr wie die fortschreitende Digitalisierung. Um ihren Einfluss – insbesondere auf die Märkteder E-Handwerke – nähe zu beleuchten, hat der ZVEH das Thema in den Mittelpunkt seiner Jahrestagung 2016 in Magdeburg gerückt. Vom 17. bis 20. Mai erörterten Vertreter des Bundesverbands mit den Delegierten aus den Landesinnungsverbänden die Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsabläufe, Geschäftsmodelle, Serviceanforderungen und vieles mehr.

ZVEH-Präsident Lothar Hellmann hob auf der Mitgliederversammlung hervor, dass sich die E-Handwerke mit viel Zuversicht den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und die damit verbundenen Chancen nutzen können. Die jüngste Konjunkturumfrage des ZVEH belege, dass über 94% der Betriebe ihre derzeitige Geschäftslage positiv bewerten. Neun von zehn rechnen zudem mit einer gleichbleibenden Entwicklung auf dem hohen Niveau oder sogar einer Verbesserung. „ Diesen Rückenwind gilt es in den dynamischen Märkten zu nutzen“, so Hellmann. Er verwies insbesondere auf die Geschäftsfelder rund um Energieeffizienz, Energiemanagement, Gebäudeautomation und auch Elektromobilität. Es herrschte Einigkeit, dass ein besonderes Augenmerk auf das Thema Qualifizierung gelegt werden muss.

Thematik: Allgemein | News
| News
Ausgabe:

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: HMS Industrial Networks GmbH / ©Gorodenkoff/shutterstock.com
Bild: HMS Industrial Networks GmbH / ©Gorodenkoff/shutterstock.com
Groß träumen, pragmatisch starten

Groß träumen, pragmatisch starten

Das Industrial Internet of Things (IIoT) bietet fantastische Aussichten: Maschinenbauer könnten z.B. über Fernzugriff schneller auf Probleme reagieren, Reisekosten sparen und damit Service günstiger anbieten, neue Geschäftsmodelle entwickeln oder höhere Kundenzufriedenheit generieren. Anlagenbetreiber wiederum würden von höheren Anlagenverfügbarkeiten, optimierten Prozessen und damit einhergehenden Energieeinsparungen sowie vom Support durch externe Experten u.v.m. profitieren. Und dennoch geht die praktische Umsetzung von IIoT nur zögerlich vonstatten. Bedenken gibt es bei Maschinenbauern, Anlagenbetreibern und im Management gleichermaßen. Ließen sich diese durch einfach zu integrierende aber zugleich sichere Lösungen vertreiben, entstünde eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wie kann das gelingen? Der erfolgreiche Weg zur IIoT-Integration lautet: Groß träumen, pragmatisch starten.

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Öffnet die Systeme

Öffnet die Systeme

Die Digitalisierung nimmt auch im Schaltanlagenbau Fahrt auf. Im Interview mit dem SCHALTSCHRANKBAU erläutert Markus Hettig, Vice President Building Business bei Schneider Electric, welche aktuellen Herausforderungen sich dadurch lösen lassen und wie sich Betriebe diesem Thema am besten widmen sollten. Zudem verrät er uns, warum für sein Unternehmen das Engagement auf offenen Plattformen so wichtig ist.

Bild: Wago GmbH & Co. KG
Bild: Wago GmbH & Co. KG
Gemeinsame Sprache

Gemeinsame Sprache

Wer heute einen Blick auf die Entwicklung und Nutzung von Daten in den vergangenen fünf Jahren wagt, stellt fest, dass sowohl deren Umfang, Qualität und Verwendung rasant zugenommen haben. So hat sich allein in den vergangenen zehn Jahren das weltweite Datenaufkommen verzehnfacht. Bis 2025 ist eine weitere Verdreifachung des aktuellen Niveaus zu erwarten. Auch die Beschreibung von Objekten durch Daten wird immer präziser. Um dieses Datenaufkommen und den Datenaustausch effizient und fehlerfrei beherrschen zu können, sind Datenstandards unumgänglich.