SCHALTSCHRANKBAU 1 (M?rz) 2021

Corona-Mutationen und die Probleme von Prognosen

Im Januar hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer internen Sitzung vor den Gefahren der in Großbritannien aufgetretenen Mutation B.1.1.7 des Corona-Virus gewarnt, unter anderem focus.de zitierte sie mit der Aussage: „Wenn wir es nicht schaffen, dieses britische Virus abzuhalten, dann haben wir bis Ostern eine zehnfache Inzidenz“. Von einigen Kommentatoren wurde dies als starker Tobak abgekanzelt, nicht zuletzt mit Verweis auf vergangene Prognosefehler im Zusammenhang mit der derzeitigen Pandemie. Diese Kritik an fehlerhaften Prognosen verdeutlicht eine durchaus weit verbreitete Unkenntnis der Entstehung, Probleme und Aufgaben von Prognosen, die nachfolgend erläutert werden.

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Bild: EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
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Akkreditiertes Prüflabor auf doppelter Fläche mit neuen Testverfahren

Akkreditiertes Prüflabor auf doppelter Fläche mit neuen Testverfahren

Mehr Arbeitsfläche, neue Testverfahren und ein stark vergrößertes Leistungsspektrum: Die Firma Emka Beschlagteile ist mit ihrem Emka Lab in ein frisch renoviertes Gebäude am Standort Wuppertal gezogen. Im abermals von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditierten Prüfzentrum stehen fortan 660 Quadratmeter zur Verfügung. Vor Ort können verschiedenste Komponenten und Produkte aus der Welt des Schaltschrankbaus und anderer Industriebranchen auf Qualität, Robustheit und Leistungsfähigkeit unter die Lupe genommen werden. Die Intention: Ein deutlich größeres Prüfspektrum anbieten, da die Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit im Schaltschrankbau stetig steigen.

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Bild: Meurer-etechnik GmbH & Co. KG
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Fehlerquote runter, Durchsatz und Qualität rauf

Fehlerquote runter, Durchsatz und Qualität rauf

Mit derzeit 40 Mitarbeitern ist die Firma Meurer-etechnik in Großmaischeid im nördlichen Rheinland-Pfalz ein eher mittelgroßer Schaltanlagenbauer. Wenn es allerdings darum geht, Zukunftssicherung durch die Einführung von Digitalisierungsmaßnahmen zu betreiben, zählt das Unternehmen seit rund fünf Jahren zu den Vorreitern. Der vorliegende Beitrag skizziert den bisher dabei zurückgelegten Weg und gibt einen Ausblick, welche Aufgaben sich der Betrieb bei diesem ‚Work in Progress‘ noch auf die Fahnen geschrieben hat.

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Bild: Optimum Datamanagement Solutions GmbH
Bild: Optimum Datamanagement Solutions GmbH
Digitale Assistenz auf dem Shopfloor mit umfangreichem Leistungsspektrum

Digitale Assistenz auf dem Shopfloor mit umfangreichem Leistungsspektrum

Die digitale Transformation der Elektronikindustrie hin zu Industrie 4.0 und IIoT ist auf dem Weg. Getrieben durch den weltweiten Wettbewerb arbeiten viele Unternehmen an der Umsetzung digitaler Möglichkeiten auf dem Shopfloor. Andere wiederum nutzen diese bereits umfangreich, weil fehlerhafte Auslieferungen unter anderem durch Konventionalstrafen und Imageverlust teuer zu stehen kommen. Der Beitrag stellt ein kognitives Werkerassistenzsystem vor.

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Bild: RK Rose+Krieger GmbH
Bild: RK Rose+Krieger GmbH
Fossilien oder unverzichtbar?

Fossilien oder unverzichtbar?

Bei vielen industriellen Produktionsprozessen ist der Mensch immer noch unabdingbar. Damit diese auch in Hochlohnländern bezahlbar bleiben, bietet RK Rose+Krieger anforderungsspezifische und nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltete Montagearbeitsplätze, die sich in digitale Fertigungswelten einbinden lassen. Möglich macht dies die Kooperation mit der eigenen Tochtergesellschaft RK-AHT und Mitsubishi Electric.

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Bild: Dehn SE + Co KG
Bild: Dehn SE + Co KG
Störlichtbogengeprüfte Schutzkleidung

Störlichtbogengeprüfte Schutzkleidung

Mit der neuen störlichtbogengeprüften Schutzkleidung Dehncare ArcFit und dem passenden Online-Konfigurator
bietet Dehn Individualität und Komfort für eine anspruchsvolle Aufgabe – dem Arbeiten an elektrischen Anlagen.
Mit dem einfach zu bedienenden Konfigurator führen wenige Klicks zur gewünschten Schutzkleidung. Neben der
Größen- und Farbwahl kann diese durch das eigene Logo und den Namen individuell angepasst werden. Die neue Multinormschutzkleidung schützt die Anwender, ist an verschiedenste Arbeitsbedingungen angepasst und bietet so unter anderem Störlichtbogenschutz, Hitze- und Flammenschutz sowie Schutz gegen elektrostatische Aufladung.

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Bild: MiniTec Maschinenbau GmbH & Co. KG
Bild: MiniTec Maschinenbau GmbH & Co. KG
Mehr Tempo

Mehr Tempo

Auch im Schaltschrankbau ist Effizienz und Tempo gefragt. Die Firma Friedrich Lütze, spezialisiert auf elektronische und elektrotechnische Komponenten, setzt auf eine Automatisierungslösung von MiniTec. Die neue Anlage bestückt Aluminiumstege mit Komponenten für die Kabelführung. Sie ermöglicht höhere Fertigungsvolumina und eine wirtschaftliche Montage der Schaltschränke.

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Bild: Pflitsch GmbH & Co. KG
Bild: Pflitsch GmbH & Co. KG
Kabelverschraubungen für hohe EMV-Sicherheit auch in Hygiene-Anwendungen

Kabelverschraubungen für hohe EMV-Sicherheit auch in Hygiene-Anwendungen

Ende letzten Jahres stellte Pflitsch eine Reihe neuer Produkte vor, darunter eine Kabelverschraubung, die sowohl die hohen Anforderungen an Hygienic Design wie auch elektromagnetische Verträglichkeit erfüllt. Zudem weist der Hersteller aus gegebenem Anlass darauf hin, dass seine Kabelverschraubungen bereits heute die verschärften Anforderungen der RoHS-2-Richtlinie erfüllt, die voraussichtlich ab dem 21.07.2021 in Kraft treten wird.

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Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Einsatz professioneller Handarbeits-Werkzeuge

Einsatz professioneller Handarbeits-Werkzeuge

Digitalisierte und automatisierte Prozesse prägen zunehmend den Arbeitsalltag im Schaltschrankbau. Doch bei aller Digitalisierung: Ein Großteil der Arbeit ist beim Schaltschrankbau weiterhin von Handarbeit geprägt. Mehr als 70% gehen bei der Installation auf manuelle Tätigkeiten zurück – umso wichtiger ist es, Arbeitsabläufe bei der mechanischen Bestückung und Verdrahtung zu optimieren.

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Bild: E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH
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20 Jahre Elektronischer Überstromschutz

20 Jahre Elektronischer Überstromschutz

Die gesamte Automatisierungswelt von Maschinen, Anlagen und Prozessen verwendet mittlerweile elektronischen Überstromschutz als Standard für die Absicherung von DC 24V-Steuerstromkreisen. E-T-A hat bereits Anfang 2000 den elektronischen Schutzschalter vom Typ ESS1 auf dem Stromverteiler SVS1 im Produktionsbereich eines deutschen Automobilherstellers zum Einsatz gebracht. Alle technischen Details haben immer noch Gültigkeit und sind für interessierte Anwender in den entsprechenden Patenten nachzulesen. Damit dürfte die Frage „Wer hat´s erfunden?“ geklärt sein. Die Schweizer waren es diesmal nicht!

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Bild: ABB Stotz-Kontakt GmbH
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Neues Energiemanagement-System

Neues Energiemanagement-System

Im Rahmen seiner virtuellen Pressekonferenz zur letztjährigen Online-Messe SPS Connect stellte ABB zahlreiche Neuheiten für die Energieverteilung vor. So bietet das neue InSite Pro M-System eine skalierbare, cloud-integrierbare Lösung zur Optimierung und Verwaltung des Energieverbrauchs und reduziert laut Anbieter die CO2-Emissionen um bis zu 15 Prozent. Weiterhin gibt es eine neue Baureihe von Schützen für AC-Steuerstromkreise sowie eine Software-as-a-Service-Lösung.

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Die Firma EPA bietet mit den neuen NF-KC-LKY-Modellen eine Netzfiltergeneration, die serienmäßig mit der PreLeak Technology ausgestattet ist. Dadurch ist es erstmals möglich, Maschinen und Anlagen ein- und auch auszuschalten, ohne dass der Fehlerstrom-Schutzschalter ungewollt auslöst. Grund hierfür ist, dass die Filter weder beim Zu- noch beim Abschalten einen Differenzstromimpuls erzeugen.

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