Erstmals wieder Umsatzrückgang zu verzeichnen

356578 20250327 Grafik Entwicklung Umsatz 20250327150011
Bild: ZVEH

In den Jahren zuvor war der Umsatz kontinuierlich in die Höhe geklettert. Das entspricht dem Bild aus den Betrieben, die zuletzt, so etwa bei der ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage 2025, vermehrt Umsatzrückgänge und sinkende Auftragsvolumina gemeldet hatten. Innerhalb der drei e-handwerklichen Bereiche – Elektrotechniker-Handwerk, Informationstechniker-Handwerk und Elektromaschinenbauer – verzeichnete das Elektrotechniker-Handwerk mit 4,8% das größte Minus (2024: 75,1). Der Umsatz im Bereich Elektromaschinenbau schrumpfte um 2,9% (2024: 2,7), das Informationstechniker-Handwerk hingegen konnte seinen Umsatz um 5,7% steigern (2024: 6,4). Aufgrund der unterschiedlichen Größe der einzelnen Handwerke, kann dieses Plus jedoch den Umsatzverlust nicht ausgleichen. Als Folge sinkender Umsätze im E-Handwerk ging auch der Umsatz pro Mitarbeiter/-in zurück – und zwar von 167.564 Euro in 2023 auf nun 163.127 Euro. Das entspricht einem Rückgang um 2,6%. Ebenfalls rückläufig war die Beschäftigtenzahl in den E-Handwerken. Sie ging um 1,4% auf 516.709 zurück. 2023 lag die Beschäftigtenzahl bei 524.224, auch damals wurde jedoch bereits ein Minus verbucht. Innerhalb der drei e-handwerklichen Bereiche konnten, wie schon beim Umsatz, allein die Informationstechniker ein Mitarbeiter-Plus verzeichnen: Hier stieg die Zahl der Beschäftigten um 2,1% auf 32.657 (2024: 32.004). Als relativ stabil erwies sich indes die Zahl der e-handwerklichen Unternehmen. Sie ging 2024 lediglich um 47 Betriebe zurück und liegt nun bei 48.178. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von lediglich 0,1% (2023: 48.225).