Wenn es hygienisch sein muss: Edelstahlgehäuse
Edelstahlgehäuse sind die richtige Wahl für alle Anwendungsbereiche, in denen raue Umgebungsbedingungen herrschen bzw. hohe Hygiene-Anforderungen an die verbauten Komponenten gestellt werden – wie in Anlagen der Nahrungsmittelindustrie oder der Energie- und Prozesstechnik. Diese Gehäuse weisen eine hohe Materialgüte auf (1.4301/304 bzw. 1.4404/316L) und widerstehen daher nicht nur aggressiven Reinigungsmitteln, sondern auch Meerwasser. Das wird von der unabhängigen Klassifikationsgesellschaft Det Norske Veritas (DNV) in regelmäßigen Audits bestätigt.
Alle Edelstahlgehäuse verfügen über eine gute Schirmung, die für Anwendungen in Bereichen mit hoher elektromagnetischer Strahlung mit einer zusätzlichen EMV-Dichtung noch verstärkt werden kann. Rose bietet die Gehäuse in vielen Varianten an: Neben Ausführungen mit Flansch oder Außenlaschen zur Wandbefestigung gibt es auch solche mit Montageplatte oder Tragschienen. Darüber hinaus kann der Kunde zwischen Gehäusen mit geschraubtem und scharniertem Deckel wählen.
Ex-Gehäusesysteme in verschiedenen Ausführungen
Natürlich gibt es auch Einsatzgebiete, für die Standard-Gehäuse nicht geeignet sind. Das gilt z.B. für Anlagen, in denen zumindest zeitweise eine explosionsfähige Atmosphäre vorhanden sein kann. Für diese Anwendungsbereiche gibt es eine Vielzahl von explosionsgeschützten Gehäusesystemen aus Edelstahl, Aluminium und Polyester im Programm. Sämtliche Ex-Gehäuse sind nach ATEX/IECEx zertifiziert und schützen die in ihnen verbauten Komponenten zuverlässig vor dem Eindringen von Gas, Staub und Wasser. Die Gehäuse werden mit unterschiedlichen Schutzkonzepten angeboten und können in den ATEX-Zonen 1 und 2 sowie 21 und 22 eingesetzt werden.
Druckkapselung für hohe Flexibilität
Die Ex-Klemmengehäuse Ex eb und Ex ia verhindern die Entzündung einer externen explosionsfähigen Atmosphäre durch einen im Gehäuse-Inneren entstehenden Zündfunken. Ihre Oberflächen sind zudem so ausgelegt, dass sie keine statische Aufladung ermöglichen. Es besteht also nicht die Gefahr von Entladungen und einer damit verbundenen Funkenbildung. Komponenten, die in diesen Gehäusen verbaut werden, müssen ebenfalls ATEX-/IECEx-zertifiziert sein. Anders verhält es sich bei den Ex db-Gehäusesystemen: Hier sorgt eine Druckkapselung dafür, dass sich eine interne Explosion nicht auf die Umgebungsatmosphäre ausbreiten kann. Die Kapselung schützt zudem die Einbauten vor den Auswirkungen einer möglichen externen Explosion. Der spezielle Aufbau der Gehäuse hat für die Anwender den großen Vorteil, dass sie Standard-Industrie-Komponenten verwenden können, die selbst keine ATEX- oder IECEx-Zertifizierung besitzen. Sie sind also vollkommen frei in der Wahl ihrer elektromechanischen Bauteile.

















