Mit Flexibilität und Fachwissen komplexe Automatisierungslösungen realisieren

Bild 1 | Anlässlich der Eröffnung des Standorts in Appenweier sprach Frank Nolte (links) mit Axel Hessenkämper (Mitte) und Thomas Hilbig (rechts) über die Strategie von Janitza bei Project Solutions.
Bild 1 | Anlässlich der Eröffnung des Standorts in Appenweier sprach Frank Nolte (links) mit Axel Hessenkämper (Mitte) und Thomas Hilbig (rechts) über die Strategie von Janitza bei Project Solutions.Bild: Janitza Electronics GmbH

Wie definieren Sie bei Janitza die neuen Project Solutions und welches Ziel verfolgen Sie damit?

Hessenkämper: Historisch gesehen haben wir vor allem Komponenten geliefert. Über die Zeit kam die Software hinzu. Jetzt ist der logische nächste Schritt, mit Project Solutions als Generalunternehmer zusammen mit unseren Solution Partnern Gesamtlösungen anzubieten – weil wir die Kompetenz, die Produkte und den Marktzugang haben. Wir prüfen fortlaufend, über welche Kompetenzen wir im Unternehmen verfügen und in welchen Bereichen wir Partner einbeziehen, damit die Aufgabe optimal gelingt.

Hilbig: Für uns bedeutet eine Projektlösung immer, dass wir nicht einfach ein Produkt oder eine Komponente ausliefern, sondern gemeinsam mit dem Kunden eine maßgeschneiderte Lösung entwickeln. Was uns dabei auszeichnet, ist der Ansatz, Lösungen immer individuell an die jeweilige Herausforderung des Kunden anzupassen. Wir wollen ein ganzheitlicher Lösungsanbieter sein und nicht nur Komponentenhersteller bleiben. Das setzt voraus, dass wir den Kunden von der Kennzahl bis zur Umsetzung begleiten. Project Solutions ist daher für Janitza kein Nebenprodukt – es ist eine konsequente Weiterentwicklung unserer Kompetenzen und unseres Leistungsangebots.

Axel Hessenkämper
"Mit Project Solutions können wir als Generalunternehmer zusammen mit unseren Solution Partnern Gesamtlösungen anbieten - weil wir die Kompetenz, die Produkte und den Marktzugang haben."
Axel Hessenkämper „Mit Project Solutions können wir als Generalunternehmer zusammen mit unseren Solution Partnern Gesamtlösungen anbieten – weil wir die Kompetenz, die Produkte und den Marktzugang haben.“Bild: Janitza Electronics GmbH

Wie passt Project Solutions ins bestehende Portfolio von Janitza?

Hilbig: Wir greifen auf bestehende Komponenten zurück, die wir bisher als reine Einzelprodukte an Kunden abgegeben haben, und verknüpfen diese projektbezogen neu. Offene Kommunikationsprotokolle spielen da eine zentrale Rolle. Damit können wir ganz einfach die existierenden System- oder Datenquellen des Kunden integrieren, z.B. Messgeräte anderer Hersteller oder vorhandene Verbrauchsmedien wie Gas oder Wasser. Damit werden wir zu einem flexiblen Integrator, der Lösungen für unterschiedliche Branchenanforderungen bietet.

Bild 2 | Axel Hessenkämper, CEO, Markus Janitza, Inhaber & Gesellschafter, und Thomas Hilbig, Bereichsleiter Produktmanagement & Dienstleistung, bei der feierlichen Eröffnung des neuen Standorts von Janitza in Appenweier (v.l.n.r.).
Bild 2 | Axel Hessenkämper, CEO, Markus Janitza, Inhaber & Gesellschafter, und Thomas Hilbig, Bereichsleiter Produktmanagement & Dienstleistung, bei der feierlichen Eröffnung des neuen Standorts von Janitza in Appenweier (v.l.n.r.).Bild: Janitza Electronics GmbH

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Partnern und Systemintegratoren ab?

Hessenkämper: Gerade weil die Anfragen unserer Kunden so individuell sind, ist ein stabiles Netzwerk mit Solution Partnern essentiell. Wir wählen intern immer nach dem Grundsatz: Können wir die Aufgabe aus eigener Kompetenz stemmen oder holen wir etablierte Partner dazu? Dabei geht es nicht um einen festen Baukasten – den könnten wir so gar nicht liefern -, sondern darum, mit flexiblen Projektteams die jeweils optimale Lösung zu finden. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf Offenheit: Wir wollen keine Hersteller-typischen Lock-in-Effekte, sondern lassen dem Kunden stets die Wahl, wie weit er mit unseren Lösungen gehen will und welche Bestandteile er eventuell aus anderen Portfolios einbinden möchte.

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