
Warum sprechen wir nicht mehr über Spannungsqualität? Schließlich stehen die Energienetze zunehmend unter Druck, es kommt zu kleinen und größeren Schäden und Ausfällen. Die Gründe für diese Störungen sind vielfältig. Teilweise sind es dezentrale Erzeuger wie Photovoltaik- und Windkraftanlagen, Batteriespeichersysteme (BESS) sowie moderne Verbraucher wie LED-Technik und Elektromobilität. Sie stellen neue und teils erhebliche Anforderungen an die Spannungsqualität. Dennoch erhält die Spannungsqualität im Netzbetrieb noch immer zu wenig Aufmerksamkeit. Vor diesem Hintergrund stand der Janitza Energy Day 2026 unter dem Motto „Stabile Netze: Resilienz für Energie im Wandel“. Die Veranstaltung brachte Fachleute aus Energiewirtschaft, Industrie, Planung und Technik zusammen und diskutierte aktuelle Herausforderungen, Praxisbeispiele und Lösungsansätze rund um die Spannungsqualität.
Am Energy Day 2026 haben rund 1.100 digitale Teilnehmer und 100 Teilnehmer im LiveFrame-Studio in Dreieich teilgenommen. Er war das sechste Event dieser Art in Folge. Die Moderation des Tages übernahmen FFH-Moderatorin Evren Gezer und Tofas Florinas, Produkt Marketing Manager bei Janitza. Die jährlich stattfindende Veranstaltung hat sich als Informations- und Netzwerkplattform für die aktuellen Herausforderungen der Energiebranche etabliert.

















