
Der Schaltanlagenbauer Unitechnik Systems investiert 3,5Mio.€ in eine automatisierte Logistikanlage am Firmensitz in Wiehl. Damit schaffe der Automatisierungsspezialist die Basis für effizientere Abläufe in seinem Geschäftsbereich Schaltanlagenbau und unterstreiche sein Vertrauen in die Zukunft der Branche. Das neue Logistikzentrum soll künftig die Materialbevorratung und den Materialfluss in der Fertigung maßgeblich verbessern. „Durch die neue Halle und die dadurch freiwerdenden Flächen, die für die Verdrahtung genutzt werden können, erhöhen wir unsere Fertigungskapazität um 40%“, so Dirk Schütz, Leiter Schaltanlagenbau bei Unitechnik. Zugleich sei die Anlage ein weiterer Schritt in der Digitalisierung des gesamten Produktionsprozesses. Dieser ist gekennzeichnet durch den digitalen Zwilling der Schaltschränke, den digital gesteuerten Materialfluss sowie die direkte digitale Anbindung der Kunden. Auf diese Weise entsteht eine transparente Ende-zu-Ende-Kommunikation ohne Medienbrüche.
Als Generalunternehmer für automatisierte Logistiksysteme übernimmt Unitechnik die Planung und Umsetzung des neuen Logistikzentrums in Eigenregie. Dabei wird die bestehende 3000m² große Fertigungshalle am Standort Wiehl-Bomig um 21m verlängert und teilweise aufgestockt. Auf 1.100m² Grundfläche und mit rund 12m Höhe entsteht ein modernes Logistikzentrum mit einem automatischen Kleinteilelager für 5.000 Behälter, zwei Liftlagern für vorkonfektionierte Klemmleisten und ein Palettenlager für Gehäuse. Ende 2026 soll die Anlage fertiggestellt werden.


















